Einsammelbuch (80) [<<][>>] Miszellen eines Monomanen
Sonntag, 4. Januar 2026
[18:44]Rekapitulation (6)
gesammelter Inhalte zwecks möglicher
Einordnung:
"Murdoch Mysteries"
ist eine kanadische Krimiserie, die am Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist,
so daß öfter technische Neuerungen in die Handlung eingebunden werden.
Beim Zahnarzt
allerdings muß man noch gehörig leiden. // IN
ST Voyager S07E07 (Körper und Seele) tauschen Seven of Nine und der Doctor den Körper.
Der Doctor kommt zu einer
Freßorgie,
echauffiert sich in Gestalt Sevens
wild gestikulierend
und
geißelt
schließlich deren asketische Prinzipien. // Die heute-show zur Lage in diesem
Land sieht rot für das
Ampelmännchen
und ließ Robert Habeck um Fachkräfte werben:
Come to Germany. //
Über Chinas Kulturrevolution berichtet ein Reporter:
"Es ist für einen Europäer unbegreiflich, wie die Menschen das ertragen können, ohne tollwütig zu werden unter dieser ständigen
Behämmerung des Hirns" //
Loriot und Diogenes-Verleger Keel mit einer
Charles-Adams-Sparbüchse.
Die
Doku
zum 100. Geburtstags von Loriot ist noch online. //
Claire studiert in "Six Feet Under" Kunst und spart beim Gotik-Bashing
nicht mit Blasphemien: "Wenn du auf einen
blutenden Jesus
kotzt, hast du vielleicht die Chance auf Erlaß der Studiengebühren." //
Unter
Sinn des Lebens
subsumiere ich kluge Aussagen und alle Arten von Wegweisungen auf der Sinnsuche.
Erfüllungs- und Glücksmomente gibt es selbst
für Atheisten
(Doktor Ballouz). // Im Polizeiruf 110 "Bonnys Blues" wird der
Kötzschenbroda-Express (1947)
angestimmt.
Wer weiß schon, daß Udo Lindenbergs "Sonderzug nach Pankow" darauf basiert.
Das Original ist Glen Millers "Chattanooga Choo Choo". // Coole
Comicanimation
in Criminal Minds. Schwarzweiß, Blut, Regen, alles beisammen. //
Legendäre Filmszene mit Robin Williams als Patch Adams und der wichtigen Frage.
"Wie begrüßt man Hitler?".
[17:40]
Sue: "Ich sehe doch nicht etwa maskulin aus?"
Becky: "Sie haben Reize, Coach, die weit über das Geschlecht hinaus gehen."
(Glee S05E07)
[13:15]
In Glee gehört, nachdem sich einer aufgespielt hatte: "Hier kommt Nordkoreastimmung auf." Sollte ich mir merken für ähnliche Situationen.
[11:29]Rekapitulation (5)
gesammelter Inhalte zwecks möglicher
Einordnung:
Liebe zu Tieren, speziell zu 1 Hündchen,
erwacht
zu Beginn im schrulligen Ermittler
"Will Trent" //
Die finale Episode von The Quest (The Librarians) ist orwellmäßig stark und sehenwert.
Toller Abschluß! //
In
"The Man Who Fell to Earth"
mischt sich ein Außerirdischer unter normale Menschen auf der Erde und
erlebt das, was Menschen
Freude nennen
und was
menschliche Vielfalt
ausmacht. Ich liebe diese Stellen! // In
"The Orville"
begegnet die Crew einer
zweidimensionale Zivilisation
und ist angemessen fasziniert. In freien Stunden genehmigt man sich
ein gutes, freilich zähflüssig-braunes
Gesöff namens Obsada:
"Wenn der schon so aussieht, wenn er reingeht, habe ich ja Angst, wie er aussieht,
wenn er rauskommt." - Zudem kommen die Mocklaner auf den
Geschmack von Zigaretten. //
Eine
obstbasierte Ernährung
macht nicht zwangsläufig friedfertig. // Rabiate
paramilitärische Ausbildung
von Kindern in Russland. // 1967 lief
Dreizehn Briefe,
worin in 13 Episoden ebensoviele Geschichten erzählt werden. Aus heutiger Sicht
ein Zeitzeugnis aus einer ziemlich fremdartigen, fernen (schwarzweißen) Welt.
In "Mord im Stadtpark" steht ein Obdachloser
vor Gericht. //
Zwei Klassiker von Otto, die ich nie müde werde zu hören:
"Es wird Nacht, Senorita"
und
Rotkäppchen //
Weil Maximillian Buddenbohm sich zurzeit dem Trend, sich dem analogen Dasein zuzuwenden,
ähm, zuwendet, eine apologetische Szene aus "Professor T.", die die
Varietät
da draußen vor der Tür feiert. // Kleiner Sketch in Sächsisch über jemanden,
der unsere Gesellschaft untersucht:
Keene schöne Arbeit.
Daß die Deutschen bei den Briten nicht allzu beliebt waren, thematisierte schon
"Fawlty Towers":
"Deutsche hassen, Frauen lieben!"
Allerdings sind Ressentiments gegen uns nicht ganz unbegründet, wenn man
bestimmte politischen Ansichten betrachtet: "So kann's doch nimmer weitergehen mit dem
Gesocks".
[11:18]
Lieber nicht aufzählen, was das neue Jahr schon so besudelt und entweiht hat,
Oder? Brandkatastrophe in der Schweiz, USA fummelt militärisch in Venezuela herum /
Politischer Anschlag in Berlin mit voraussichtlich tagelangemStromausfall. Und
eben las ich, daß der gesamte griechische Luftraum geschlossen sei.
[11:17]
Heiraten hat mich wahrscheinlich gerettet - vor allem, was hätte interessant werden können. (Heinz Rudolf Kunze // "Kommando Zuversicht")
[8:07]
Netzfund: Ich soll Ihnen von der Gesamtsituation ausrichten, sie ist mit Ihnen auch unzufrieden.
[8:06]
"Mein Vorsatz: weniger nachdenken." "Warum?" "Woher soll ich das wissen?" (KriegundFreitag)
[8:05]
Netzfund: Jeder, der versucht, "Dry January" korrekt auszusprechen, klingt so, als hätte er schon acht Kurze drin.
[8:04]
Netzfund: Alle sagen: kein Alkohol, kein Zucker, kein Kaffee. Aber wer war in meinen dunkelsten Stunden wirklich für mich da? - Sicher nicht Brokkoli.
[8:03]
"Wir haben
noch Zeit
für eine ausschweifende, selbstgefällige Frage, die absolut nichts mit dem zu tun hat, worüber wir gerade gesprochen haben."
[8:01]
Freier Tag 3/6. // Tage ohne Alkohol: 3673.
[17:43]Rekapitulation (4)
gesammelter Inhalte zwecks möglicher
Einordnung:
Nachdem sich mehrere Ressourcen zum Thema angesammelt haben,
gönne ich dem
Krieg
'ne eigene Rubrik. Mit dabei eine Szene aus der Kafka-Serie über die
Kriegsbegeisterung 1914,
einen
Rant gegen den Krieg
aus Doctor Who, einige Cartoons
(u.a. Der Sieger des Krieges),
das berührende
Scheiß Krieg!
eines Zeitzeugen,
Matthias Claudius' "Kriegslied"
und mehr. // Es ist ein Bankkunde, soll ich rangehen?"
"Auf keinen Fall!" //
Belege aus der Krebsmedizin in Serien über
Onkologie
(Law and Order) und in einem Gespräch während der Autofahrt über
Chemotherapie("Dead to me"). //
Bei
Rants
(Wutreden) aus "München Mord" einen
Rant gegen Veränderung
bzw. Plädoyer für Beständigkeit. Als letzten Rant hatte ich aus "Boston Legal"
ein
Wettern
gegen Schrott-TV. // Komödiantisch wird in "A Million Ways to Die in the West"
von 2014 auf die Anfänge der Fotografie eingegangen und was dabei
Fotografie schief gehen
konnte. Irre komisch ist auch die
1-Dollar-Szene.
"Wirst du wohl den Hut abnehmen, das is n' Dollar." // "Glauben Sie an Gott? Auf einer Skala von 1 bis 10"? -
"6,3".
Leider nirgends notiert, aus welchem deutschen Krimi das ist. Apropo Kleriker.
Als ich mich damals entschloß, Priester zu werden, bedurfte
ich keiner solchen Werbung:
"Komm zum Altar, Alter!"
[7:10]
Freier Tag 2/6. // Tage ohne Alkohol: 3672.
[22:10]
Wenn der Körper
nicht mehr mitmacht.
Defizite, mit denen man erst einmal zurechtkommen muß.
[22:10]
Repost: Mama sagte: Alkohol ist dein Feind. Jesus sagte: Liebe deine Feinde. Fall erledigt. Prost!
[22:05]
Repost: Mich kotzt es echt an, daß ich von Dingen heilen muß, die nicht meine Schuld waren.
[22:00]
Repost: Es war ein hartes Jahr, aber immerhin habe ich kein Labubu gekauft.
[21:06]
Seit der Psychotherapie sehe ich kaum noch Serien. Während der 12 Wochen bis Mitte
Dezember allerhöchstens zwei Folgen an den freien Wochenenden. Ich fühle mich derzeit
völlig ausgelastet mit Arbeiten rund um die Miszellen, also dem, was ich tagtäglich
an dieser Stelle bringe. Hinzu kommen die Podcasts, die ich nicht einmal ansatzweise
zur Gänze durchzuhören schaffe. Bilder, Cartoons und all die Quellen zu sichten,
die mich bereichern, und sie zu sortieren und zu archivieren, nimmt so viel Zeit
in Anspruch, daß ich abseits davon keine freien Valenzen mehr für fiktive Formate
habe und ebensowenig Lust dazu. Während der 14 Tage nach Beendigung der Therapie,
die ich urlaubend und frei habend zu Hause verbrachte, arbeitete ich durchweg an
dem Material, welche nicht ab-, sondern zunimmt. Das macht irre Spaß, so daß
diese Zeilen beleibe keine Klage sein sollen, sondern Statement, womit ich
außerhalb des gerade erst wieder angelaufenen Brotberufes den Großteil meiner
Zeit verbringe. Was ich eigentlich sagen wollte. Nach vier Nachtschichten
verschlief ich heute ein Treffen am Nachmittag und sitze mit wie immer am
Ausschlaftag
mit Jetlag herum und verbummle die Stunden, weil völlig verpeilt.
Ich habe ja noch Urban Priols
TILT!
nachzugucken.
[17:40]
Nach Nachtdienst 4/4 = Freier Tag 1/6 (Ausschlaftag).
// Tage ohne Alkohol: 3671..
[17:51]
Repost: Ich bin jetzt in einem Alter, in dem das Umziehen für die Gymnastik als extra
Trainingseinheit zählt.
[17:50]
Repost: Schlaf ist auch eine Form von Gehirnwäsche.
[16:05]
Vor Nachtdienst 4/4. // Tage ohne Alkohol: 3670.
Mittwoch, 31. Dezember 2025
[18:00]
Vor Nachtdienst 3/4. // Tage ohne Alkohol: 3669.
Dienstag, 30. Dezember 2025
[18:38]
Vor Nachtdienst 2/4. // Tage ohne Alkohol: 3668.
Montag, 29. Dezember 2025
[19:20]
Am 12. September war mein letzter Dienst auf Station. In einer Stunde
breche ich zum ersten Nachtdienst auf. Dazwischen liegen 9 freie Tage,
82 Tage Psychotherapie, 3 Tage danach krank geschrieben und seit
16. Dezember noch 13 freie bzw. Resturlaubs-Tage. ChatGPT errechnete,
ich war 107 Tage nicht auf Station. Das sind 15 Wochen und 2 Tage.
Heute Vormittag rief ich unsere IT an, damit mein Arbeitsplatz-Account
entsperrt würde. Nach solch einer langen Periode geht mir freilich
arg die Muffe. Es geht zuallererst nicht so sehr darum, ob ich das,
was ich mir bei der Therapie erarbeitet habe, einsetzen und anwenden
kann, sondern, auf tieferer Ebene, um die strunzprosaischere Frage,
wie ich wieder Routine und "Flow" erlange, wie ich den Rost loswerde,
den ich durch die Abwesemheit angesetzt habe. Eine BEM (betriebliche
Wiedereingliederungsmaßnahme) mit den üblichen erst 2, dann 4, dann 6 Stunden
über Wochen hinweg und dabei krank geschrieben, lehnte ich ab, weil
meine Anreise allein 2 Stunden verpulvert hätte
und das Verhältnis von Arbeitsweg und Arbeitszeit unproduktiv gewesen
wäre. Körperlich hatte ich keinerlei Einbußen, die man hätte auf den
Prüfstand stellen müssen. Nach der letzten Psychotherapie war ich
länger aus dem Arbeitsprozeß heraus (12 Wochen PT, 2 Wochen krank,
4 Wochen kardiologische Rehabilitation und hinterher nochmals
4 Wochen krank, weil mich Influenza A erwischte), nämlich genau -
Oh, wie gut, daß ChatGPT mir die Tage ausrechnen kann - 157 Tage
(22 Wochen + 4 Tage). Das wäre ja gelacht. (An dieser Stelle bitte
ein leicht hysterisches Aufjaulen vorstellen). Diesen Tagebucheintrag -
schon der zweite heute, was ist nur los? - nenne ich "Nach
Psychotherapie, vor Maloche".
[13:59]
Eine
Dokumentation über Jahrmärkte,
darin die damalige Attraktion, das
Velozipedenkarussell.
In Zeiten, als das Fahrrad noch eine Seltenheit war, konnte man auf
dem Erwachsenenkarussell schon mal probesitzen.
[13:41]
Zukunftsmusik, dessen Töne jetzt schon anklingen.
In Tel Aviv stellen Forscher Kakaoprodukte wie Schokolade im Labor her.
Zellbasierten Lebensmittel,
eine mögliche Zukunft. Mehr in der Doku
"Kakao aus der Petrischale".
[12:10]
Tagebucheintrag
"Fensterblicke"
als Cut und Neubeginn.
Von 1980 bis 1986 und seit 1999 wohne ich in Leipzig-Sellerhausen
in einem Haus an der Kreuzung Plaußiger-
Engelmannstraße.
Dachgeschoßwohung,
von der ich zur Straße hin die Kreuzung erblicke, am Küchenfenster
den Hinterhof, in dessen Mitte drei prächtige Kastanienbäumen dominieren.
Vor ein paar Jahren begann ich, diese beiden Möglichkeiten, vom Fenster
aus wenigstens ein bißchen Natur und Wetter mitzubekommen, fotografisch
zu nutzen, wenn sich ein Anlaß bot wie Nebel, Schnee oder einfallende
Sonnenstrahlen. Darüber hinaus sind, wenn ich vom 4. Stock auf beide die Kreuzung
formenden Straßen hinausschaue, die parkenden Autos sichtbar, deren
Anordnung sich ständig ändert, was zu gewissen farblichen, manchmal
kuriosen Konstellationen führt. "Fensterbicke" nannte ich es
beim Fenster zur Kreuzung auf die Straße zu, "Hofblicke" beim
Fenster zum Innenhof des Karrees. Es bereitete Freude, die
Jahreszeiten zu verfolgen, wie sie den Charakter des immergleichen
Anblicks prägten und veränderten. Bei den Fensterblicken
archivierte ich Fotos auf Pixelfed:
Licht+Schatten (3), Mond, Nebel, Wolken (2) /
Wolken (1) /
Licht+Schatten (2) /
Licht+Schatten (1) /
Schnee/Winter /
Sonnenaufgänge /
Niederschläge. -
Dadurch daß ich mein Augenmerk immer wieder ausschließlich auf die
Autos richtete, kamen Fotos zustande, welche ich separat kategorisierte;
Farben am Fenster (2)
und
Farben am Fenster (1).
Auf X postete ich die meisten in
einem Thread. -
Bei den Hofblicken generierte ich folgende Fotoarchive :
Schnee/Winter /
Herbst /
Jahreszeiten im Hinterhof /
Sonnenuntergänge /
Eis/Rauhreif / Sommer / Regen / Nebel.
Weil ich infolge meines Systematisierungszwangs die Kontrolle und den
Überblick verloren habe, belasse ich es bei den oben verlinkten Pixelfed-
Archiven und starte neu und hoffentlich weniger zwanghaft mit einem
X-Thread
allein unter dem Label "Fensterblicke" und subsumiere künftig alle
in beide Richtungen geschossenen Bilder. Der Anspruch sind zwar nicht
stringent tägliche Updates, aber doch so häufig es nur geht, um so
die vergehende Zeit im Blick auf meine nahe und visuell am unproblematischsten
zugängliche Umgebung nacherlebbar und erinnerlicher zu machen.
[8:50]
Neben dem
Klub 27
scheint sich ein anderer
zu etablieren.
Mehrere Musiker oder Interpreten von berühmten Weihnachtsliedern
starben in der (Vor)Weihnachtszeit: Chris Rea (22.12.2025),
George Michael (25.12.2016). Shane MacGowan (30.11.23),
Dean Martin (25.12.1995). Nunja, der Frontmann von The Pogues
wurde hier arg bemüht in den illustren Kreis gezerrt.
Übrigens wußte ich nicht, daß BAPs auf dem 1996er Album
"Amerika"
veröffentlichtes
"Weihnachtsnaach"
mit Nina Hagen ein Cover von
"Fairytale Of New York"(1987)
ist, welches mir bis dato nicht kannte.
[8:40]
"Nicht der geringste Beitrag zu gelingendem Leben ist ja das richtige Timing,"
(Stefan Gärtner)
[8:31]
Als großer Bewunderer und Nutznießer, was die Ergiebigkeit für meine Sammlungen
interessanter und so vielfältiger Phänomene und Menschen betrifft, empfahl ich
sporadisch das Lifestylemagazin
"Euromaxx",
bekam aber nie auch nur eine Reaktion. Pech für die Kuh Elsa.
Ich verlinke weiterhin
alle Sendungen
seit 2022.
[8:30]
"Dem Kapitalismus ist es gelungen, selbst etwas so Geniales wie das Internet
in eine die Nutzer:innen um den Verstand bringende Einöde zu verwandeln."
(Jan Tölva)
[7:00]
Vor Nachtdienst 1/4. // Tage ohne Alkohol: 3667.
[19:18]
Ehefrau: "Weihnachtsessen ist fertig."
Ehemann: "Ich bin noch satt vom letzten Jahr."
[18:54]
Retweet: Ich bin vielleicht nicht so witzig oder sportlich oder
gutaussehend oder klug oder talentiert, aber ich habe vergessen,
worauf ich hinaus wollte.
[18:40]
"Wo bekommt man flüssige Erdnüsse her?"
Pathologe: "Tja, das ist dann ihr Tanzbereich. Viel Spaß im Ballsaal."
(Blutige Anfänger S06E10)
[17:10]Rekapitulation (3)
der gesammalten Clips zwecks möglicher
thematischer Einordnung. -
"Tsunami, Kreuzigung, Holocaust!"
ist in Boston Legal der Zwischenruf, der eine exaltierte Frau zur Räson ruft. //
Analog zum Sujet Alkohol wird der Tod inhaltlich ordentlich zu Buche schlagen.
Beginnen wir mit der
klitzkleinen Entflammung
aus
"Dead like me",
aus der ich gestern die
Brutto/Netto-Szene
vorstellte. // Apropo Tod: Warum eine
irische Beerdigung
3 Tage dauern soll. Spoiler: Es hat etwas mit Alkohol zu tun. // Monty Pythons
Märchenstunde
verläuft wenig kindgerecht. // Die heute-show näherte sich dem Tabuthema
Kinderarbeit.
Jede noch so kleine Hand wird gebraucht. //
Neben Alkohol und Tod wäre Mord ein drittes, seitenfüllendes Thema. Mit und ohne viel Blut.
"Doch kein Nasenbluten"
aus "Cold Case". // Ob eine Serie aus den USA kommt, kann man u.a. am
Grad der Nacktheit
(Blackwater) ermessen. // Franz Hohlers
Der Weltuntergang (Langfassung)
ist visionär und darum heute um so beeindruckender. //
Herbert Grönemeyer begreift das Altern
als Wachtum,
womit er thematisch
hierher
gehört. // Bei den
Kuriosa,
der Sparte für besondere, auffällige Meldungen von Ereignissen, Leistungen, Aktivitäten),
hält die
Moscheemieze
Einzug. // In
"Agatha Christie's Poirot"stutzt
der geschniegelte Hercule Poirot seinen Friseur zurecht, weil er angeblich die
Koteletten ungleich geschnitten habe.
[11:42]
Wer die Fernsehshow nicht abwarten kann: die
Hörfassung
von Urban Priols Tilt! 2025. Die von 2024 ist noch einige Stunden
im Stream.
[9:16]
DerEmil
fragt,
wie wir mit Wut umgehen. Mein Kommentar:
"Bei mir ist die Wut ein so genanntes Folgegefühl, hinter dem andere Gefühle stecken. In Zeitnot (auf Arbeit) werde ich jähzornig, was aus der Angst zu versagen erwächst. Überforderung also mit Gefühlen wie Ohnmacht, Ausgeliefertseins usw. Bei der Therapie haben wir die Wut und Skills als Notfallmaßnahme besprochen, damit ich mich aus Hochspannungssituation holen kann. Die Praxis wird's zeigen müssen, ob es gelingt."
[7:50]
Nicht wundern und nicht aufregen!
Ich strukturiere hier etwas neu, wodurch Inhalte woanders hinrücken,
gar unter neuer oder umbenannter Rubrik & Verlinkung. Grob gesagt,
wird es mehr
nach Themen sortierte
Inhalte geben. Die Aufteilung nach Art der Ressource (Audio,
Filmschnippsel, Link, Sozial-Media-Posting usw.) wird aufgegeben.
Stattdessen werden, sobald ein Thema
als solches benannt
ist, alle wie auch immer gearteten Formate dorthin wandern und einsortiert.
Anhand beispielsweise des Themas
"Alter"
finden sich Rubriken wie Cartoons, Beiträge (Postings), Hören/Podcasts, Filme
(Film/Doku-Verlinkungen) und Clips (Filmszenen). Die bisherigen Mix-Kategorien
für Sachthemen, Audiosammelsurium und "Aus den Mediatheken" entfallen.
Dagegen sind unter
Filme Online
Streaminglinks zu Spielfilmen zu finden. An den Fotosammlungen
(LeipzigPeople,
Daheeme,
Kuriosa/Alltag,
Pflege/Arbeit,
MeinSosein,
Selbsterleben),
den
Musikvorlieben (Auf die Ohren),
den
Notaten sowie den
restlichen Inhalten
(Gedichte,
Vor/Zunamen,
Wortperlen,
Nie zuvor gehört,
Verhörer/Verleser)
fummele ich (noch) nicht herum.
[6:24]
Frei/Urlaub 13/13 // Tage ohne Alkohol: 3666.
Samstag, 27. Dezember 2025
[23:55]Rekapitulation
(2) der gesammalten Clips zwecks möglicher
thematischer Einordnung.
Makaber geht es in der Serie
"Dead to me"
unentwegt zu. Leichen können
ZNBV
sein. // Kinder werden in (US)-Serien/Filmen nicht selten Kumpel genannt
und es geht betont jovial zu. Auch beim
Splitter entfernen //
Daß Robert Musils "Mann ohne Eigenschaften" nicht eben ein Pageturner ist,
greift
die Soko Wien auf, indem der Ziegel als Handyversteck herhalten muß. //
Alkohol landet freilich unter
Drogen
und generiert als gerne genommenes Sujet entsprechend Content, wobei ich
den Frachtraum entladen
für Kotzen nicht kannte. Mechthild Grossmann kann nicht nur Staatsanwältin im Münsteraner Tatort,
sondern brilliert in "Die Chefin" als
herrliche Schnapsdrossel.
Adele Neuhauser
vergreift
sich gar an Meßwein. // Drogen wieder, Morphium,
in der Krebstherapiem
oder
als Lifestyle.
Der
reichliche Stoff
("Law and Order") kann einem durchaus das
Hirn vernebeln
("Dead to me"). Und: Süchtige
kommen immer wieder,
weiß man
in Scrubs. Wir nennen sie Wiederkehrer bzw. Drehtürpatienten.
[19:00]Rekapitulation
(1) der gesammalten Clips zwecks möglicher
thematischer Einordnung.
Bei der Durchsicht kommen mir mitunter Gedanken und Einfälle zur weiteren Verwurstung:
Corona ist schon so lange her und gut verdrängt, daß die
Testungsszene
aus "The Good Doctor" inzwischen angemessen fremdartig wirkt. Ebenso aus
"Atlanta Medical", als eine NIV-beatmete Schwester den Ärzten noch
sagen muß,
wohin welche EKG-Elektroden kommen und der Monitor zu bedienen ist. // Die
Diskrepanz
zwischen Brutto und Netto aus "Dead like me". // Der Kernkraft stand man in den
70ern noch deutlich
wohlgesonnener
gegenüber. // Die Farbe
Altersheimgrün
ließe sich bestimmt so mittelgut vermarkten. //
Aus der Psychotherapie erinnere ich die bei und von vielen geäußerste Erfahrung,
sich stets automatisch
das Schlimmste auszumalen,
ein nicht eben seltener Bias. // Wie Männer in Dänemark in den 50er Jahren
in die Krankenpflege kamen, erzählt die Serie
"The New Nurses - Die Schwesternschule".
Patienten wurde damals entlaust, was im Unterricht
praktisch geübt
werden mußte. Und daß Rauchen etwas mit erektiler Dysfunktion
zu tun
hat, war damals noch nicht so klar. // Über "Die grünen Handschuhe"
postete
ich heute Morgen bereits. // In der österreichisch-deutschen Serie
"Totenfrau"
geht es recht haarig zu. Am schaerlichsten fand ich, als Brünhilde der
vor ihr liegenden Leiche den
Mund zunähte,
als sie den Priester
abfackelte
oder als sie einen Widersacher im KH mit einem Infusionsschlauch
erdrosselte.
[17:44]
"Als Erwachsene sind wir durchdrungen von der pragmatischen Routine des Lebens
und das macht es uns schwierig, etwas mit kindlichem Erstaunen zu erleben.
(Bones) -
[=>Weihnachten]
[16:55]
Wenigstens täglich
einmal
aus dem Fenster gucken, Mindestanforderung der Weltverbundenheit. War vor
einer halben Stunde und nicht stringent heimelig. Jetzt ist es bereits kacke dunkel.
[=>Fensterblicke].
[9:30]
Behindertentoilette ist nicht gleich Behindertentoilette. Mir war nicht bewußt,
daß in jede solche Toilette eine Liege und ein Personenlift gehört. Noch nie
gesehen, noch nie erlebt. Kein Wunder, in Ostdeutschland gibt es keine und
in Westdeutschland derzeit wohl nur 17. In England absoluter Standard in
jedem öffentlichen Gebäude. Nachtrag: In Chemnitz gibts nun jedenfalls ein
barrierefreies WC[=> Deutschland].
[9:01]"Ein Gebrechen für jeden." -
"Die grünen Handschuhe" ist eine polnische Serie um
drei ältere Frauen
als unschlagbares Gaunertrio. In ihr wimmelt es von älteren und alten Personen,
die in "normalen" Filmen nur spärlich besetzt sind.
[=>Alter(n)]
[8:41]
Nachdem ich die vergangenen beiden Tage die Mischmaschkategorien für
Podcasts und Sachthemen leergeräumt und auf
jeweilige Rubriken
verteilt habe, und zwar ALLE, so daß die Mixkategorien "Audiosammelsurium"
und "Sach-Themen-Mix" aufgelöst werden konnten, widme ich mich einer
weniger stupiden Tätigkeit, weil ich alle
Filmsclips
durchzugucken beginne, um sie eventuell thematisch verstichworten zu können,
was amüsanter, witziger und abwechslungsreicher ist. Ich werde möglicherweise
hin und wieder den einen oder anderen Ausschnitt hier in separaten Aufzählungen
wiederkäumen.
[8:18]
"Wir sehen uns einfach
nächstes Weihnachten. - Wenn du dann noch lebst." (heute-show)
[7:46]
Man könnte glatt darauf wetten, /
Überall belegte Sofas und Betten. /
Überall das Marzipan im Magen, /
Überall das Wohlbehagen. /
Überall wird weihnachtlich umnachtet /
Sehr besinnlich Raufaser betrachtet. //
(Maximillian Buddenbohm)
[6:00]
Frei/Urlaub 12/13 // Tage ohne Alkohol: 3665.
[17:08]
Französische Künstler
arbeiteten
in einem
Projekt
mit zwei nahezu bewegungsunfähigen,
schwerkranken Menschen, einem ehemaligen Boxer, einer ehemligen Tänzerin. Andere
Tänzer sind quasi ihre lebenden Prothesen. Tanz und Bewegung, sehr eindrücklich.
"Forme(s) de vie"
heißt diese Aufführung.
[10:00]
Heutzutage ist selbst der Papst nicht mehr vor neugierig-aufmerksamen Augen sicher. User entdeckten, daß
Leo IX. zurzeit
Deutsch lernt.
[8:00]
Man kann einen Weihnachtsbaum auch
vernaschen.
Das Rezept stammt aus einem Euromaxx-Beitrag der DW.
[7:20]
Virtuelle Weihnachtswünsche erreichen mich oft schon am 23. Dezember.
Dann hauptsächlich während des 24., Heiligabend.
Das Weihnachtsfest beginnt allerdings erst mit dem Sonnenuntergang AN Heiligabend,
ein Erbe aus dem Judentum, in dem ein Tag mit dem Sonnenuntergang am Vorabend beginnt.
Deswegen betet man im katholischen Stundengebet die erste Vesper am Samstagabend
und die zweite am Sonntagabend. Ich ignoriere die vorzeitige Bewünschung
konsequent, reagiere aber kaum noch patzig. Dennoch geht mir die immer vorzeitigere
Praxis weihnachtlicher Riten auf den Senkel. Und, zum Kuckuck, die
Vorweihnachtszeit nennt sich ADVENT!
[7:09]"Lächeln zum Glück"
aus Resident Alien. Gibt es aber wirklich. Vera Birkenbihl hat das
60-Sekunden-Lächeln vorm Spiegel
proklamiert,
ein Skill, den ich während der Psychotherapie in mein Schattenbild
einbrachte, welches ich an dieser Stelle noch vorstellen will.
[6:44]
Frei/Urlaub 11/13 // Tage ohne Alkohol: 3664.
[10:22]
In einem Glückwunsch auf einen
Blogeintrag
hin geschrieben: "Alles Gute zum Fest und darüber hinaus schöne, unbeschwerte Raunächte! Hier in Leipzig hat es -8°C. Man muß wohl ein wenig schneller flanieren heute und die Eiskristalle vom Handy kratzen, wenn man etwas fotografieren will."
[4:08]
Frei/Urlaub 10/13 // Tage ohne Alkohol: 3663.
[23:00]
Höchst
bestürzend und erschütternd
ist der durch eine betroffene Erkrankte verfaßte Essay
"ME/CFS - Die Grenzen der Autonomie"!
Wenn ein Leben vielfach auf so rudimentäre Vollzüge wie Atmen und Liegen reduziert ist,
stellen sich Fragen, die angesprochen werden. Aus medizinischer, psychologischer,
philosophischer und persönlicher Perspektive. Das anzuhören und mitzufühlen nahm
mich äußerst mit! Nachtrag: Mein Kommentar auf
diese Reaktion:
"Ich wünsche dir alle Hilfe, die derzeit möglich ist und so wenig Crashs wie
nur denkbar! Ich leide seit 10 Jahren unter Fatigue und warte auf eine
Gelegenheit, daß ME/CFS entweder bei mir erkannt oder ausgeschlossen werden
kann. So gravierend wie im Essay ist es bei mir nicht. Ich fühle mit allen
so existenziell Betroffenen mit. Daß auch aus ihrer Perspektive berichtet
wird und nicht nur ÜBER sie.
[19:10]
Die BILD mit einem
Durchhalteartikel
für jene, die Weihnachten allein verbringen. Anscheinend vertraut sie ihrer Überzeugungskraft
nicht recht;
denn am Ende werden die Nummer der Telefonseelsorge angegeben.
[16:14]
"Den meisten Streß machen wir uns, weil wir eine
völlig verdrehte Vorstellung
von Freiheit haben." (Achtsam morden)
[8:33]
In einem Blogkommentar gelesen: "Möge 2026 erwartungswidrig famos werden."
[12:10]
Streamingangebote aus den öffentlich-rechtlichen Mediatheken sind zeitlich begrenzt.
Wenn es sich um Spielfilme oder Konzertmitschnitte handelt, oft nur wenige Tag, so daß
mit die Idee kam, dafür einen Thread zu etablieren, in dem ich die Links ad libitum
ein- und ausbauen kann. Bisher zwei Posting:
Ephemeres zum Gucken (2)
und
Ephemeres zum Gucken (1).
[8:55]
2019... 2026. 2026. Alle Jahre wieder. Das kann ja heiter werden.
[8:20]
"Unser Backofen backt auf der rechten Seite grundsätzlich mehr als auf der linken. Rechts wird alles braun. Ein Ofen mit politischer Botschaft."
(Vanessa Giese)
[8:12]
"Es gibt ja noch die weichen Benefits: Freigetränke, das flüssige Gold der Gaukler, Vorleser, und Fahrensleute."
(Uli Hahnemann)
[8:04]
Bei Heern Rose
gelernt,
daß XL-Eier zu meiden sind, weil sie nicht rasse-, sondern altersabhängig ist.
Alte Hennen werden mittels unschöner Maßnahmen gezwungen, wieder Eier zu legen.
[8:00]
"Im November hechelte ja alle Welt 'Black Friday'-Rabatten hinterher wie nicht gescheit. Dabei gilt immer noch die alte Kaufmannsregel: 'Rabatt, mein Kind, so lass‘ dir sagen, wird vorher immer aufgeschlagen'."
(Fliegende Bretter)
[21:12]
Lange Nacht - Das glücklichste Volk der Welt. 7 Stunden Podcast über die Frage: Was trennt und was verbindet Ost- und Westdeutsche? -
[1] /
[2] /
[3] /
[4] /
[5] /
[6] /
[7].
Ich habe alle Teile gehört und bin nachhaltig beeindruckt und durch die Hörerfahrung beschenkt.
[17:33]
Tausendsassa Micky Beisenherz bezeichnet das Verschwinden von Cafés
und Kneipen in den Städten als
prostlos.
Ich las zunächst proustlos. Ein Fall für die Rubrik
"Verhörer/Verleser".
[15:55]
Retröt: Bei Familie Merz gibt es bestimmt Zündkerzen am Weihnachtsbaum.
[15:43]
"Wie läuft's denn so als alleinerziehender Vater?"
"Wie im Gefecht,
nur daß alle überleben." (Will Trent)
[10:30]
Vor 9 Jahren wurden 2 Pappeln
gefällt,
auf die ich blickte, sobald ich aus meinem Fenster sah. Und mich
an ihnen erfreute und sie weiterhin
vermisse.
Bei den
Fotos zu diesem Massaker(Thread)
ergänzte ich ein
Vorher-Foto.
Wenigstens dies bleibt: Fotos angucken, um sich zu erinnern!
[9:34]
"Im Grunde genommen sind Studenten der Geisteswissenschaften wie Tauben.
Keiner braucht sie, aber man findet sie in jeder Stadt. Sie picken sinnlos
vor sich hin und trotzdem ernährt sie der liebe Gott. Niemand hat je einen
toten Kunststudenten im Park liegen sehen."
(Kiezschreiber)
[9:33]
"Wortspiele aus der Hölle: 'Pfeif auf deine Zukunft, wenn die Hoffnung flöten geht.'"
(Kiezschreiber)
[8:47]
Ich
liebe
Nebel, der ja bekanntlich die Unlust der Natur ist, die Umgebungsvariabeln
zu laden. Herr Buddenbohm
postete
heute Fotos aus Hamburg. Auch im Odenwald ist es in letzter Zeit
desöfterenneblig
gewesen. In Leipzig kommt Nebel
eherselten
vor, was nicht heißt, daß wir mehr Durchblick hätten.
[12:11]
Retweet: Um einen Prinzen zu finden, mußt du einen Frosch küssen, nicht den ganzen Teich vögeln.
[12:09]
Retweet: Ich bin so müde, wenn ich mich in Kaffeebohnen legen würde, wären sie entkoffeiniert,
[10:10]
Ich wollte vorhin den Link zur arte-Dokumentation
Verliert unser Gehirn den Fokus?
posten, die der Frage nachgeht, ob unsere Konzentration ob all der
Ablenkung leidet. Nachdem mein PC seinen täglichen Routineabsturz
hingelegt hatte und er wieder hochgefahren war, vergaß ich's
merkwüdigerweise. Womit wir
beim Thema
wären.
[8:30]
Zu meinem
Eintrag
über die fast 30 Jahre des Leipziger Bücherlei reiche ich die
aus dem Internet Archive gezerrten
Screenshots
nach.
[20:12]
Zu geil. BILD
berichtet
über den
abgesägten
Weohnachtsbaum auf dem Altmarkt in Löbau. Und als Werbunganzeigen
bekommt man künstliche Weihnachtsbäume bei Amazon offeriert.
[19:32]
In der Sendung
"Vom Aufhören"
den Ratschlag vernommen, täglich bewußt einmal dem Hamsterrad zu entfliehen.
Aufhören wird postuliert als "Grundbedingung des gelingenden Lebens".
Täglich heilsame Momente schaffen, eine Phase des Innehaltens, des Stillseins
und - eine schöne Wendung - des nicht verzwecktens Daseins. Noch ein
schön formulierter Impuls: "im Kopf umparken".
[11:48]
Jemand hat diverse LLMs ein paar Folgen "Wer wird Millionär"
zocken
lassen. Christian Fischer kommt dabei mit diesem Satz
um die Ecke:
"'Leute, in Kürze kommt die Generation Ärzte, die ihr Studium mit KI gemacht hat, in die Krankenhäuser - Ihr solltet anfangen, gesund zu essen'"
[11:05]
Im Landlebenblog "Da hat sich über die Jahre ja ganz schön was angesammelt"
im Zusammenhang mit einer Rohrreinigung gelesen. Gedacht:
'Ebensogut könnte dieser Satz von meinem Psychotherapeuten kommen."
[10:40]
"Die eiligen Vorboten der Heiligen Drei Könige sind schon auf dem Weg nach Bethlehem, und sie heißen Hektik, Stress und Schnappatmung."
(Landlebenblog)
[10:30]
"Is schon ganz schön hier, wo wir wohnen, würde der Gatte jetzt sagen, das ist die verschärfte Form der Begeisterung, zu der er sich nur selten hinreißen lässt."
(Landlebenblog)
[10:06]
Alban Nikolai Herbst
kämpft
gegen Depressionen, die er Niederdruck nennt. Mit 26 Jahren knallte er
"in Selbsttötungsabsicht volle Kanne in eine Hauswand". Er braucht,
den "chemischen Anschnallgurt". Seit Frühjahr
rühre
ich im Hormonhaushalt herum. Nachdem mehrere Anläufe in der
Vergangenheit gescheitert waren, kann ich behaupten, seitdem
die Sicherheit durch besagten Anschnallgurt zu fühlen.
[16:30]
Bei der Musiktherapie während meiner PT verabschiedet man sich
in der letzten Einheit entweder mit einem Lied oder mit einem
Zusammenspiel der Gruppe oder beidem. Ich wählte Gerhard Schönes
"Spar deinen Wein nicht auf für morgen",
lernte gerade eben
"Free"
von Florence and The Machine kennen und bin enthusiasmiert
vom Text und dem musikalischen Wumms, so daß ich möglicherweise
vor einer Woche diesen Song eingebracht hätte.
[13:16]
Seit Stunden - Ablenkung ist mein
zweiter Name
- recherchiere ich zu alten Seiten von mir und bin baff, wie wenig das Netz
wirklich vergißt, selbst wenn man dies so oft gesagt bekommt. 2009
führte ich kurze Zeit ein wikibasiertes Nebenprojekt namens
"Bücherlei Logbuch"
(auch
Bücherlei Notizen
oder
Bücherlei Weblog),
über das die Google-KI ziemlich korrekt schreibt:
"'Bücherlei Logbuch' war ein Blog, der sich mit dem Thema Bücher,
Buchprojekte und die Verlags- bzw. Selbstveröffentlichungswelt
beschäftigte, mit Beiträgen wie der Leipziger Buchmesse und
Wegen zum eigenen Buch..." - Hinsichtlich der eigentliche Seite
generierte die KI: "Die 'Bibliomaniac List' (BL) war eine frühe,
umfangreiche Online-Sammlung von Links, Texten und Ressourcen
zum Thema Bücherwahn (Bibliomanie). Eine der ersten deutschsprachigen
Literatur-Websites, die als 'Lesesalon' fungierte, lange vor den
heutigen Blogs. Sie bot eine Plattform für Literaturinteressierte
und umfasste auch eine Bibliographie und Bilder rund um das
Thema Bücherleidenschaft, eine frühe Form der Literaturvernetzung
im Web. [Im Frühjahr 2002] umbenannt in 'Leipziger Bücherlei' (LB),
ein Wortspiel aus der Leipziger Spezialität 'Leipziger Allerlei'
und 'Bücher'." -
Gnihi, KI, der alte Schleimer... "Frühe Form", "frühe Sammlung",
"eines der ersten", "lange bevor". Immerhin wird das Bücherlei
im Juli 2026 30 Jahre alt. Nachdem ich im September 1995 online
ging mit einem Account und der ersten E-Mail-Adresse als Point
einer Leipziger BBS-Mailbox, stürzte ich mich ins
Usenet
und diskutierte darin jahrelang in zig Newsgruppen, besonders
de.rec.buecher, wo ich 1996 angesprochen wurde, meine als Textliste
begonnene BL doch als ordentliche Webseite ins WWW zu stellen.
So did I. Bei einem Datencrash gingen mir die allerersten Versionen
flöten. Die älteste stammt von 1998. Als das ursprüngliche Movens -
die Bücherliebe = Bibliomanie - aus ophtalmologischen Gründen
2017 ebenfalls flöten ging, vegetiert das Projekt nurmehr als
Überbleibsel dahin, einzig belebt durch das Tagesjournal, die
Miszellen als Sammelsurium
all dessen, was ich im Netz finde, wie ich lebe, denke und bin.
Im Internetarchiv fand ich
Snaphots
aus früheren Jahren:
08/2000 /
02/2001 /
04/2001 /
07/2001 /
03/2002 /
09/2002 /
04/2003 /
04/2004 /
08/2004 /
04/2005 /
05/2007 /
05/2010. -
Offline-
Phasen wie
diese
gab's zuhauf, Zeichen meines schon damals unsteten Wesens.
Sogar Reste meiner darin enthaltenen
Hermann-Hesse-Seite
lassen sich noch erspüren. Meine Güte, habe ich anfangs
viel probiert.
Dieses früheste, noch verlinkbare Bruchstück stammt von September 1997.
Manchmal gab's pro Jahr mehrere Versionen, die Bastelfreude war groß, wie die
obigen Snapshots bezeugen.
[10:55]
Ich habe bei ANH den
gestrigen Eintrag
im Arbeitsjournal kommentiert: "Seit kurzem sammle ich
Audioviduelles zum Thema KI.
Insbesondere fasziniert mich die Möglichkeit, die KI in der Psychotherapie
einzusetzen, wobei nicht gemeint ist, sie anstatt eines Therapeuten
zu nutzen, was vielmals passiert, denn ich habe gerade eine
12-wöchige PT beendet, bei der eine Frau aus meiner Gruppe ein in
meinen Augen bedenkliches Verhältnis zu ChatGPT entwickelt hat und
gefragt werden sollte, inwieweit sie noch Ohren für den atmenden
Therapeuten vor ihr habe. Gleichfalls faszinierend das mögliche
Konstrukt 'KI als Gottheit', wozu ich kürzlich einen
philosophischen Podcast hörte".
[10:54]
Immer noch
suche ich
nach einer kostenlosen Möglichkeit, anhand eines Screenshots
durch das Netz herauszufinden, wen ich da sehe, welchen Prominenten, Schauspieler etc.
ChatGPT weigert sich aus urheberrechtlichen Gründen. Alle andere Apps, die bei der
Recherche angeboten werden, kosten Geld. Und Google Lens erkennt nur Quatsch.
[19:10]
"Ohne unsere Gefühle weiß unser Verstand eigentlich nicht, was wir machen"
(Richard David Precht)
[18:44]
"Das Schlimmste, was einem kapitalistischen Wirtschaftssystem passieren
kann, sind Menschen, die dauerhaft mit wenigen Dingen zufrieden sind."
(Richard David Precht)
[12:04]
Der Fernsehfilm
"BACH - Ein Weihnachtswunder"
vom letzten Jahr mit Devid Striesow, Verena Altenberger und Thorsten Merten ist immer noch
in der Mediathek
und läßt sich in diesem Jahr gerne nochmals anschauen. Geschildert wird die ruckelige
Entstehung des Weihnachtsoratoriums.
[11:33]
Der 1983 gegründete
"Weg der Freundschaft"
war im Sozialismus der einzige Fernwanderweg. Er führt von
Eisenach nach Budapest und ist 2690 Kilometer lang, führt durch
5 Länder und überwindet 90.000 Höhenmeter.
Die Leipziger Schriftstellerin Rebecca Maria Salentin
absolvierte
in Gänze den Weg und beschreibt ihr
Abenteuer
in dem Buch
"Klub Drushba".
[11:04]
Die Performance
"Julieta"
(Making of /
Trailer)
der mexikanischen Künstlerin Gabriele Muñoz ist eine bildreiche Inszenierung aus
Physical Theatre
und Clowning, eine Hommage an das Älterwerden. Mit satirischem Blick
erkundet sie
die Poesie hinter den Metamorphosen des Alterns.
[14:50]
"Alle verfügbaren Tagesmütter im Umkreis sind entweder faul oder inkompetent."
Zum Baby: "Mami Morgan hat immer sehr hohe Ansprüche."
"Falls du Zeit hättest, wäre ich bereit, sie runterzuschrauben."
(The Good Doctor S06E22)
[13:44]
Adventliche Prägung, same procedure as every year: "Spät im Jahr gewhamt worden."
(Kaltmamsell)
[13:33]
"Austausch von Neuigkeiten und Befindlichkeiten, die sich altersgemäß viel um Gesundheitsdinge und letzte Dinge drehen."
(Kaltmamsell)
[12:25]
"... gab es bei diesen Sportlerinnen und Sportlern eine seltsame Entwicklung zu
beobachten (...): das Verschwinden der Farben aus der Modellpalette.
Alles lief ninjaoptimiert in schwarzer Montur, manchmal auch in Betontönen, in Variationen von Schlamm, Lehm, Sand und Granit.
(Maximillian Buddenbohm)
[12:05]
"Ich war immer ein glühender Opportunist. Ich segle mit dem Wind, den andere machen." (Vier Frauen und ein Todesfall S07E03)
[11:01]
Lesen "gehört entschieden zu den wenigen Tätigkeiten im Leben, denen keinerlei Reue nachschleicht, tatsächlich niemals."
(Maximillian Buddenbohm)
[10:13]
"Was man so macht. Als eingespieltes Paar mit drei, vier unschönen Dauerthemen und mit einigen vom Schicksal launig weiter zugespielten Ereigniskarten aus der 2025er Edition des Spiels."
(Maximillian Buddenbohm)
[7:21]
Entwicklung meines Gewichts an markanten Punkten:
1986: 68 kg /
1989: 91 kg /
2009: 120 kg /
2016: 82 kg /
2017: 110 kg // -
2025: 107 kg (Januar) + 80 kg (Dezember). -
Anmerkungen:
Im Dezember 2015 machte ich einen Alkoholentzug und nahm in nur 6 Monaten
bis Juni 2016 zirka 34 kg ab. Bis Dezember hielt ich die 82 kg und sündigte fortan
erneut, so daß mich "Onkel Jojo" recht schnell auf 110 kg zurückkatapultierte,
bei denen ich im wesentlichen bis Anfang dieses Jahres blieb. Dank Ozempic und
neuentdeckten Bewußtseins hinsichtlich der Kalorien gelang wiederum der Coup
des immensen Gewichtsverlustes von diesmal 27 kg. Ob ich die Zügel in den Händen
behalte, wird sich weisen. Auf alle Fälle genieße ich es, Kleidung einfach
dadurch kaufen zu können, daß ich einen Laden betrete und mir eine beliebige
XL-Klamotte schnappe und sie - paßt!
[6:58]
Wenn ich eines beherrsche, sind es Skrupel und Gedankenspiralen.
Im Tagebuch lese ich die Zeit zwischen Oktober 2019 und März 2020
nach.
11 WochenstationärePsychotherapie
im Leipziger Uni-Klinikum und danach 4 Wochen
kardiologische Reha
in Teltow. Nachdem ich deswegen 4 Monate auf Station nicht zugegen
gewesen war, stand Ende Februar der
ersteArbeitstag
an, wozu ich schrieb:
"Neben solch banaler Bedenken, überhaupt aus dem Bett zu kommen, türmen
sich im Hirn die Befürchtungen, überfordert zu sein, dem Ganzen nicht
gewachsen zu sein, zu versagen oder Mist zu bauen. Der gewiefte
Schwarzseher und skrupulöse, depressive Durchdenker weiß, wovon ich
schreibe." Weil ich mich am Tag zuvor bei einem Karaokeabend angesteckt
hatte, mußte ich die mit zunächst 4 Arbeitsstunden täglich geplante
Wiedereingliederung nach bereits 3 Tagen abbrechen, weil ich, nein,
kein Corona, sondern Influenza hatte. Ich hoffe, daß ich nun nach
der zweiten Therapie (PT) den Querelen des Alltags gewappneter bin und
länger durchhalte. Ich werde über die PT noch ausführlicher schreiben.
[6:35]
Auf Norwegens Straßen fahren nur noch 4% Verbrenner-Autos.
[5:04]
Nicht sonderlich originell bei der BILD sind
8 fiese Fragen zum Fest.
Lachen mußte ich dennoch bei "Darf ich lachen, wenn die Kinder Blockflöte spielen?"
[4:15]
Frei/Urlaub 1/13. Tage ohne Alkohol: 3654 = 120 Monate = 522 Wochen = 10 Jahre.
[15:40]"Pujdem spolu do Betléma"
(Kommt, wir gehn nach Betlehem) ist eine tschechische Volksweise, Kinder-
und Weihnachtslied, welches ich jedes Jahr so gerne höre, am liebsten die
Version
des Rundfunk-Kinderchors Berlin oder des
Kölners.
Andere Versionen:
(1) /
(2) /
(3) /
(4) /
(5) /
(6).
[11:56]
12-wöchige tagesklinische Psychotherapie gestern abgeschlossen
(erfolgreich,
wie das zertifizierte Geschenk zeigt, welches ich vorhin eingeweiht habe),
so daß ich neu zu zählen anfange,
nicht mehr Psychotherapie (Tagesklinik=TK) 83/84, sondern, weil ich - noch aus der TK
heraus - für 3 Tage krank geschrieben worden bin: Krank 1/3. Danach "muß" ich Resturlaub
nehmen und bin erst wieder ab 29. Dezember zur Arbeit eingeteilt. Etwas Erholung
nach dem doch ziemlich anstrengenden Vierteljahr vom 22. September bis 12. Dezember
2025.
[11:54]Psychotherapie (Tagesklinik) 82/84. Krank 1/3. Tage ohne Alkohol: 3651.
[5:39]
Netzspruch: Mann wird ja zwischendurch nochmal schwierig sein dürfen, Herrgottnochmal!
[4:39]
Psychotherapie (Tagesklinik) 82/84. Tage ohne Alkohol: 3650.
Donnerstag, 11. Dezember 2025
[4:43]
Psychotherapie (Tagesklinik) 81/84. Tage ohne Alkohol: 3649.
Mittwoch, 10. Dezember 2025
[5:27]
Psychotherapie (Tagesklinik) 80/84. Tage ohne Alkohol: 3648.
Dienstag, 9. Dezember 2025
[5:40]
Psychotherapie (Tagesklinik) 79/84. Tage ohne Alkohol: 3647 = 521 Wochen.
Montag, 8. Dezember 2025
[5:40]
Psychotherapie (Tagesklinik) 78/84. Tage ohne Alkohol: 3646.
Sonntag, 7. Dezember 2025
[19:37]
Ich höre die
kleine Philosophie der Unzufriedenheit
und mache Stichpunkte. 3 Richtungen der Unzufriedenheit: mit sich selbst, mit anderen, mit dem Rest der Welt.
3 Objektbereiche, worüber wir unzufrieden sind: Unerledigtes (To-do-Liste),
Retrospektives (Verpaßtes, Vermasseltes, vertane Chancen), Gegenwartsbezogenes
(fehlende Sinnhaftigkeit). Neid als Quelle für Unzufriedenheit: 2 Formen,
konstruktiver, vergleichender Neid (Ich will auf das Niveau eines anderen, Habenwollen);
destruktiver, nivellierender Neid (Ich mißgönne anderen etwas, Wegnehmen wollen).
Kapitalismus basiert auf Unzufriedenheit und generiert ein dauerhaftes Mehr (Leistungsprinzip, Konsumwillen).
Was nun tun? 1. Stoizismus, um Seelen/Gemütsruhe
(Ataraxie)
zu erreichen, Gelassenheit. 2. Vita activa: Streben nach Besserem,
Vorbildwirkung für andere, Tugendstreben. 3. Genügsamkeit, Regulierung
der Bedürfnisse, Achtsamkeit. Am Ende steile These. Eine gewisse
Unzufriedenheit resultiert aus dem Unglück, geboren worden (E. Cioran)
und aus dem Paradies (Paradise Lost / intrauterine Vollversorgung) vertrieben zu sein.
[10:22]
Herrlich =
"Hiernach"!
Da würde ich, hätte ich ein Auto sofort parken wollen.
[10:02]
"Am 4. Dezember beendet die erste Kollegin den Call über verschiedene Standorte hinweg mit 'Ja, dann: Frohes Fest!' Womit wir plangemäß die nächste Eskalationsstufe erreichen und rechts und links die Menschen aus den Büros und Home-Offices wahlweise in saisonale Krankheiten oder Resturlaube wegbrechen, alternativ aber auch unter der Restarbeit zusammen."
(Maximillian Buddenbohm)
[8:50]
Beim Handyverbot in Australien fallen harsche Worte: räuberische Algorithmen, digitales Fegefeuer und
Verhaltenskokain.
[8:24]Ob es
ein Recht zum (blinden) Gehorsam (Hannah Arendt) gibt oder gar eine
Pflicht zum Ungehorsam, in einem totalitären System wird einem auf jeden
Fall das Recht auf Ungehorsam
genommen.
[8:20]
Der Freizeitpark
Belantis
hier umme Ecke soll bis 2030 zum
ersten Asterix-Park
außerhalb Frankreichs werden. In diesem Winter wird gebaut und im Frühjahr soll
schon ein Idefix gewidmetes Areal aufmachen. Belantis war seit Jahren
die Pleiße den Bach runtergegangen.
[7:39]
Wie würde sich Rainer Maria Rilke heute anhören?
75 namhafte deutschsprachige LyrikerInnen geben in
"Tanzt die Orange"
mit
moderner Poetologie
Antwort. Aber auch im Original
klingt Rilke
nach wie vor klasse: "Du mußt das Leben nicht verstehen, / dann klingt es wie ein Fest. / Und laß dir jeden Tag geschehen /
so wie ein Kind im weitergehen von jedem Wehen / sich viele Blüten schenken läßt.
[6:49]
Gemäß Sibylle Berg ginge es anders. Sie hat mit
"PNR. La Bella Vita"
einen gesellschaftlichen Gegenentwurf geschrieben. Ihre Aussage,
der Sinn im Leben bestehe einfach darin,
"angstfrei dazusein",
veranlaßt mich, bei meinen SachSpecials eine neue Rubrik rund
um Fragen der Sinngebung einzurichten.
Das "Jeder gegen jeden" kommt laut der deutsch-schweizerischen Schriftstellerung
jetzt in eine
Endschlaufe;
unser ganzes System sei auf Entsolidarisierung ausgelegt.
[5:15]
Bjarne Mädel
spielt
in
"Prange - Man ist ja Nachbar"
einen schrulligen Nachbarn in einer Hausgemeinschaft, der sich in die Paketbotin Dörte verliebt.
Allerdings wohnt ihm gegenüber noch Horst Rohde (Olli Dittrich).
Nicht nur für Freunde der norddeutschen bzw. hamburgischen Mundart ein Spaß.
[5:12]
Daß Margarete Atwood ihr berühmtestes Buch "Der Report der Magd" aufgrund eines Stipendiums
in Deutschland geschrieben hat, wußte ich nicht.
Wir alle schreiben unsere eigene Geschichte immer um, ob wir Schriftsteller sind oder nicht,
was wir erinnern, was wir auslassen, sagt Atwoood.
"Das eine
Geheimnis
eines
glücklichen Lebens
ist: das zu tun, wofür man eine Leidenschaft hat. Das
andere Geheimnis ist: einen Partner zu haben, mit dem man sich gut versteht." Mehr in der
Kulturzeit
vom 4. Dezember.
[5:10]
Psychotherapie (Tagesklinik) 77/84. Tage ohne Alkohol: 3645.
Samstag, 6. Dezember 2025
[11:00]
Psychotherapie (Tagesklinik) 75/84. Tage ohne Alkohol: 3644.
[6:10]Frühstücksstillleben
bei der tagesklinischen Psychotheraüie am Helios-Parkklinikum in Leipzig-Propsteida,
nunmehr in Wochen 11 von 12. Ich hebe mit das Frühstück allermeist auf; es dient
als Abendbrot. Das Nutella, die Marmelade und das Maggi stehen lediglich zu
dekorativen Zwecken im Bild. Mein Kühlschrank muß regelmäßig kontrolliert werden,
weil so gut wie keines der vor Wochen gekauften Lebensmittel verbraucht wird
und Verderben dräut. Ich esse um 12 Uhr dort Mittag, abends zwei Schnitten und
1 Körnerbrötchen, einen Keks, that's it. Die Waage zeigt konstant etwas bis 81 kg.
Im Januar waren es noch 107 kg. Notdürftig ein paar Kleidungsstücke gekauft,
damit ich nicht als allerletzter Penner mit schlackernden Klamotten herumschlurfe.
[5:44]
Psychotherapie (Tagesklinik) 72/84. Tage ohne Alkohol: 3641.
[6:24]
Dederon/Nylonschürzen wie in der DDR nach Originalmustern werden in einer 2-Frauen-Manufaktur in Eibenstock noch
hergestellt.
[5:28]
Psychotherapie (Tagesklinik) 71/84. Tage ohne Alkohol: 3640 = 520 Wochen.
Montag, 1. Dezember 2025
[23:58]
Neue Bilder, die während meiner 12-wöchigen Psychotherapie am Helios-Park-Klinikum
in Probstheida entstanden. Viel Natur, Sonnenaufgänge, Wolken, Nebel, Außenansichten
der Gebäude sowie Herbstimpressionen:
Teil 5 /
Teil 4 /
Teil 3 /
Teil 2 /
Teil 1.
[14:05]
Den
Spruch
"Talk to the hand, because the ears ain't listening" kannte ich nicht.
[11:40]
Zurzeit ist hier SEV (Schienenersatzverkehr) = Bus statt TRAM.
Lediglich 5 Haltestellen. Am Torgauer Platz (3. Stop) wendet
sich der Fahrer an uns Fahrgäste und fragt, wohin er jetzt
fahren muß. Habe ich in 60 Lebensjahren auch noch nicht erlebt.
[9:42]
Neuerdings fungieren LLM wie ChatGPT und Gemini gar als
Einkaufsberater.
In den USA ruft die KI gegebenfalls bei den Händlern an, um Verfügbarkeit
usw. zu checken, und löst sogar den
Kaufvorgang
aus.
[9:18]
Maximillian Buddenbohm
gebraucht
den Begriff Existenzadministration für all jene
Tätigkeiten, die das heimatliche Büro erfordert. Den PC am Laufen halten, damit
Online-Banking, Steuererklärung, Versicherungen, Social Media u.v.m. machbar sind.
Paßwörer und Accounts verwalten, Updates aufspielen und konfigurieren.
All das okkupiert immer mehr Zeit und Aufmerksamkeit und kostet unglaublich viele Nerven.
In den Kommentaren des Blogeintrages schrieb Katja: "Linuxuser sind die Veganer
unter den Computernutzern."
[6:39]
Diese aus der Soko Potsdam
mitgeschnittene Szene
paßt auf meine Therapiesituation.
[6:36]
"Auch in der Kunst gilt: Bis zum nächsten Nazi ist es niemals weit." (Kulturzeit, September 2021)
[6:34]
Psychotherapie (Tagesklinik) 69/84. Tage ohne Alkohol: 3638.
Samstag, 29. November 2025
[19:21]
Psychotherapie (Tagesklinik) 68/84. Tage ohne Alkohol: 3637.
[9:10]
"In unserem über 150 Jahre alten, ungedämmten Haus haben im Winter sogar die einzelnen Räume unterschiedliche Klimazonen."
(Erdrandbewohner)
[9:05]
"Ich mag die ewige Suche nach dem angenehmsten Zustand, keine Frage, denn das Optimum sollte es schon sein, was soll es denn sonst."
(Glumm)
[8:55]
"Ich mag Schornsteine im tiefen Winter, aus denen weißer Rauch aufsteigt, als habe jedes Heim seinen eigenen Papst gewählt."
(Glumm)
[8:23]
"So bleibt die Abendrunde, wie die Morgenrunde auch, (und wenn es eine Nachmittagsrunde geben würde, dann auch die), mir vorbehalten. Und dem Hund natürlich, dessen Anwesenheit das Gassi Gehen erst offiziell macht. Ohne Hund macht man sich ja verdächtig, wenn man Abend für Abend auf Gummistiefeln durchs stadtnahe Gebüsch strolcht, angeblich mit Minirockblick."
(Glumm)
[6:50]
Psychotherapie (Tagesklinik) 62/84. Tage ohne Alkohol: 3631.
Samstag, 22. November 2025
[22:58]
Hoher Nützlichkeitsfaktor! Dank der Verbraucherzentrale Hamburg lassen sich sowohl eine
Vorsorgevollmacht
als auch eine
Patientenverfügung
generieren.
[12:22]
"Das Alter schleicht über alle Kanäle heran." /
"Inzwischen trage ich meine Toten so mit mir herum, sie sind Teil des inneren Panoptikums."
(Hotel Mama)
[11:52]
Als ich nachts nicht mehr schlafen konnte und um 4.30 Uhr den
Deutschlandfunk anschaltete, gab's
ein Konzert
vom Burg-Herzberg-Festival 2025 der österreichischen Band
"Cari Cari"
zu hören. Was für eine Entdeckung, was für eine Gitarre und welch
geiler Groove!.
Und mit
Didgeridoo,
weshalb die 2011 gegründete Band auch das Label Wüstenrock verpaßt bekam.
Hätte nicht gedacht, in meinen späten Jahren noch solch einen Fund zu machen.
Ich bin wirklich enthusiasmiert.
[6:00]
Psychotherapie (Tagesklinik) 61/84. Tage ohne Alkohol: 3630.
[14:33]Briefe der jungen Studentin Anna Seghers an ihren späteren Ehemann nach Entdeckung nun jetzt veröffentlicht worden.
[14:14]
Eine Sendung über das Altern und
positive Altersbilder
(Manuskript),
durch die man buchstäblich Lebensjahre dazugewinnt, nämlich bis zu 13 Jahre mehr,
wenn man sich ab 50 dem Alter optimistisch und bejahend nähert. Andere Marker
wie Lebensstil, Ernärhung, Einkommen usw. sind dagegen weit weniger beeinflussend.
[12:12]
Noch eine Ausstellung: "Smile" - Eine Geschichte des Lächelns in der Fotografie.
Früher verpönt. Auf Porträtfotos im 19. Jahrhundert hatte man ernst zu gucken,
Bis März 2026 im
Kölner Museum Ludwig.
[11:55]
"Es war November. Es war Montag. Die Selbstaufmunterung musste zu verschärften Mitteln greifen."
(Kaltmamsell)
[11:54]
"Ich empfinde ein Glück, wenn etwas ein bleibendes Rätsel ist." (Clemens J Setz)
[11:54]
Austellung "Echo des Unbekannten - Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit"
(Trailer) in der
Kunsthalle Talstraße
in Halle bis April 2026.
[11:52]
Psychotherapie (Tagesklinik) 58/84. Tage ohne Alkohol: 3627.
Dienstag, 18. November 2025
[4:00]
Psychotherapie (Tagesklinik) 57/84. Tage ohne Alkohol: 3626.
[4:00]
Psychotherapie (Tagesklinik) 56/84. Tage ohne Alkohol: 3625.
Sonntag, 16. November 2025
[18:56]
"Das Hörbuch dauert über 30 Stunden! [man denke sich hier irgendeinen Ausruf zwischen Entsetzen und staunen]."
(mequito)
[13:12]
"Bei allem, was man am Universum zurzeit beklagen kann: Der Herbst ist in diesem Jahr besonders wohlgeraten."
(Alltägliches & Ausgedachtes)
[13:02]
Letztens in unserer Gruppe bei der Psychotherapie. Gesucht wurde ein
Terminus, der eine Frage umgeht bzw. abwürgt, welche man nicht gerne
beantworten möchte. Zum Beispiel, wenn ich nach den 12 Wochen wieder
auf Station auftauche, werde ich unweigerlich gefragt werden: "Naaaa, geht's dir jetzt besser?"
Mein Vorschlag "Da regt mich ja schon die Frage auf!" fand keinen Widerhall.
Loriot leider inzwischen unbekannt.
[13:01]
"Auf der Wiese im Rheinauenpark graste eine größere Gruppe Wildgänse.
Nun also ihr, dachte ich im Vorbeigehen und rief ihnen gedanklich
'Bleibt gesund!' zu. Was heute Stallpflicht für Geflügel ist, hieß
für uns vor fünf Jahren - so lange ist das schon her, unglaublich - Homeoffice."
(Alltägliches & Ausgedachtes)
[13:00]
"...überholte mich ein Läufer mit großflächig tätowierter Wade. So etwas sollte meines Erachtens auch in die aktuelle Stadtbild-Diskussion mit einfließen."
(Alltägliches & Ausgedachtes)
[11:09]
"Sensationeller Durchbruch in der Kryptologie: erste Arztunterschrift entziffert."
(Kiezschreiber)
[10:52]
"'Was ist denn hier los?' fragte Gott, als er mal wieder im Sonnensystem war."
(Kiezschreiber)
[10:50]
"Ich bin so deutsch, ich frage AfD-Mitglieder, wo sie ursprünglich herkommen."
(Kiezschreiber)
[6:30]
Die Dokumentation
"Dement, renitent und heiß geliebt"
berichtet über eine Pflegeheimstation im Julie-Kolb-Seniorenzentrum in Marl, die
Gammeloase(2),
wo das Chaos in der Hausunordnung steht und Menschen mit fortgeschrittener Demenz
Freiheiten und Möglichkeiten haben, die anderswo nicht geduldet werden. Eine
radikale Offenheit für die Wünsche und Probleme der Bewohner.
Im DLR Kultur findet sich dazu die Reportage
"Warum Nichtstun oft die beste Pflege ist".
[5:19]
Psychotherapie (Tagesklinik) 55/84. Tage ohne Alkohol: 3624 = 119 Monate.
Samstag, 15. November 2025
[6:00]
Psychotherapie (Tagesklinik) 54/84. Tage ohne Alkohol: 3623.
[5:05]
Auf dem Weg zur Therapie zuletzt geknipster Sonnenaufgang nebst nebelverhangener Wiese am Haupteingang.
Die letzte Fotos dieser Art,
weil es nächste Woche um die Anreisezeit herum sicherlich schon zu duster dafür sein wird.
[5:00]
Psychotherapie (Tagesklinik) 53/84. Tage ohne Alkohol: 3622.
[5:01]
Psychotherapie (Tagesklinik) 52/84. Tage ohne Alkohol: 3621.
Mittwoch, 12. November 2025
[3:30]
Auf dem Tisch unserer Gruppe in der Tagesklinik steht seit Montag die erste Weihnachtsdekoration. Die Meinungen changieren zwischen Jubel und Naserümpfen. Aua.
[3:20]
Vielleicht bin ich gar ein
Otrovertierter.
Ich erkenne bei mir dieses Gruppenunabhängigkeit, die Mühe, mit der ich
Gruppenregeln und -dynamiken ertrage, weil ich andernfalls draußen bliebe.
Daß ich lieber mit jemanden einzeln kommuniziere als mit mehreren in einer
Runde. Innerlich ein Außenseiter, so empfinde ich mich auch. Anpassung an
eine Gruppe kostet wahnsinnig viel Energie. Im
Otherness Institute
werden Informationen zum Otrovertiertsein gesammelt.
[7:35]
Favorisierte Musikvideos, die ich in der Sparte
"Auf die Ohren"
sammle, werde ich nunmehr auch in einer
Youtube-Playlist
führen. Inspiriert durch Maximillian Buddenbohms
Playlist.
Ich pflege nach und nach erst die
älteren,
bis hin zu den
neueren
ein.
[4:44]
Bei der Psychotherapie kam in unserer Gruppe das Gespräch auf Idole, denen
wir in Kindheit und Jugend huldigten. Sportler, Musiker, Schauspieler...
Ich zählte
Romina Power
auf, für die ICH damals schwärmte. Wir sind 11
Leute in der Gruppe. Niemandem sagte der Name etwas. Ich bin definitiv alt.
[3:40]
90-minütiger Nostalgierausch bei
"Die größten Hits des Ostens (1)".
Mir neu eine Band, die in der DDR Hiphop sang, hervorgerufen aus dem Film
Beat Street von 1984,
der auch mir gut erinnerlich ist und den wir im Kino sehen konnten.
[3:04]
Psychotherapie (Tagesklinik) 49/84. Tage ohne Alkohol: 3617.
Samstag, 8. November 2025
[23:12]
Netzfund: Jetzt war ich so knapp dran, die Weltbeherrschungsmaschine fertig zu stellen, und jetzt fehlt mir ein Lego-Zweier weiß.
[23:11]
"Die Welt ist groß genug, dass wir alle darin unrecht haben können!" (Arno Schmidt)
[23:00]
"Alles, was tief ist, liebt die Maske." (Friedrich Nietzsche)
[11:50]"Meine Eisi"
nennt sich ein
Imagefilm,
der den schlechten Ruf der Leipziger Eisenbahnstraße
aufpolieren soll, in deren Nähe ich wohne und beinahe täglich durchkomme.
[9:48]
Gestern
bei Woolworth
in Leipzig (Hainstraße). Kunden, die den Ausgang nicht fanden?
[9:17]
Blasenkatheter (BVK) können blockiert oder verstopft sein. Der Urin staut sich dann in der Blase, später hochsteigend bis in die Nieren. Manchmal durch den verwirrten Patienten hausgemacht.
Basteln im KH.
Noch mobile Menschen gehen mit ihrem Katheter
Gassi.
[8:44]
Für Absaugbeutel gedacht, wurde diese Vorrichtung als
Urinsammelmöglichkeit
in Betracht gezogen. Kreative Patienten denken mit.
[8:10]
AERA, Wasser in den Varianten
"Still" und "Laut".
Gibt es auch "Sehr laut"? In einem Kommentar zum Foto wurde ich auf eine
Sorte dazwischen hingewiesen, die "Zimmerlautstärke" heißen könnte.
Wasser getrunken in einer bulgarischen Gaststätte in Markkleeberg.
[8:00]
"The Offspring (...) die Band, zu deren Altherrenreigen ich nur aus Nostalgie
ging, weil sie Teil meiner Schulhofhelden war (...) diese Sorte amerikanischer Hyperkommerzpunk ist so leer
wie die Onlyfanswallet einer Singlemom nach der Steuererklärung."
(Betonflüsterer)
[7:24]
Als ich noch in der Robert-Koch-Klinik arbeitete, versorgten wir jahrlang die zwei
Fachbereiche "Onkologie" (ONKO) und "Geriatrie" (GAGER). An Wochenende verfertigten die
Stationsärzte für sie
Übergabezettel
zu Händen der AvD (Ärzte vom Dienst), die dem jeweiligen Fachgebiet leicht zuzuordnen waren.
[7:05]
"Wir sind moderne Menschen, wir schießen doch nicht aufeinander."
Kriegsbegeisterung 1914 (aus: Kafka S01E04). -
Kommt einem so überhaupt nicht antiquiert vor. Mehr Szenen aus der Serie bei den
FilmSpecials.
[6:38]
Man kann es auch übertreiben, sonst findet man bald keinen
Zugang zum Patienten
mehr.
[6:37]
"Ich suche nach dem Lustigen in Situationen, unbewußt, ich sehe sofort, wie es lustig ist,
selbst bei einer Beerdigung. Die Dinge wären völlig ernst, wenn wir von Dauer wären.
Da wir nicht ewig leben, da nichts ewig lebt, gibt es eine
Verpflichtung zur Leichtigkeit."
[6:14]
Beim Rauchverbot im Krankenhaus gilt solches eigentlich auch im Bett.
[5:50]
Bisweilen wird's auch ohne Kinderwagen
eng im ÖPNV.
Der dritte Rollator im Hintergrund ist nur schwer zu sehen.
[5:07]Geniale Lösung, um geschmeidig eine Bedienung herbeizurufen. "Zum Bestellen, Bezahlen oder für eine Umarmung: Flagge hissen! - Flagge in die Flasche, wir kommen. Flagge raus, alles tutti!"
[5:00]
Erstmals ein
Mini-Skatblatt
gesehen. Bricht man sich hierbei nicht die Finger? Wen(n) das nicht reizt...
[4:40]
So lange Sie hier Ihre
Füße auf den Tisch
legen, sind Sie auch Patient, auch mit Ring-Klammer vom Blasenkatheter.
[4:19]
Psychotherapie (Tagesklinik) 42/84. Tage ohne Alkohol: 3610.
[9:30]
"Körperlich sichtlich auf Turkey. Speichelfäden. Zittrige Gestik. Seiner Verwahrlosung nach dürfte es Crack sein. Oder Meth, im Zweifel für den Angezählten."
(Betonflüsterer)
[9:10]
"Der Deutsche, bis weit nach links und rechts rein, hatte immer das Urvertrauen, dass der Staat ihn zwar ein bisschen fickt, aber nie so hart, dass es blutet und man schreit. Oder pleite geht. Oder in Therapie muss. Oder die Kinder den Bach runtergehen. Oder die Oma alleine und verlassen im Krankenhaus sterben muss."
(Betonflüsterer)
[7:17]
Ich habe meine
Löffelliste
ausgegraben, worauf ich 3 Annahmen nachgehe: Was ich täte, wenn ich noch
5 Tage, noch 5 Monate oder noch 5 Jahren zu leben hätte.
[6:48]
"Ich bedauere das allerdings nicht, weil die Welt und die Kultur untergehen, denn das tun sie nicht, oder zumindest noch nicht. Sie werden wie immer nur anders. Ich bedaure das nur, weil ich auch aus dieser alten Zeit komme und mir eine Art geistiges Heimweh also sehr wohl zusteht, durch abgelebte Jahrzehnte erwirtschaftet." -
Nicht nur weil
Herr Buddenbohm
und ich gleichaltrig sind, kann ich das unterschreibe.
[5:40]
Ich arbeite 36 Jahre lang in der Pflege und kannte
diesen so simplen Skill
nicht, um große Tabletten teilen zu können. "Kein Tag ohne Demütigung!"
[5:38]
Psychotherapie (Tagesklinik) 41/84. Tage ohne Alkohol: 3609.
[16:40]
Retweet: Ich versuche zur Zeit, nach 16 Uhr nichts mehr über Kohlenhydrate zu lesen.
[9:19]
Psychotherapie (Tagesklinik) 40/84. Tage ohne Alkohol: 3608.
Donnerstag, 30. Oktober 2025
[4:53]
Wenn ein Therapietag
so schön
wie gestern beginnt, kann eigentlich nur Gutes entstehen.
Sonnenaufgang am Parkplatz Park-Klinik Leipzig-Propstheida. Mehr Fotos rund meine
tagesklinische PT sind
hier.
[4:49]
Psychotherapie (Tagesklinik) 38/84. Tage ohne Alkohol: 3606.
Dienstag, 28. Oktober 2025
[5:04]
Inhalte wie Filmszenen, Zitate, Cartoons, Links u.a.m. rund um das Thema Altern und Alt werden
sammle ich auf
"Ars Senescendi"
und mit einer
Verlinkung aller Einträge
auch hier in den Miszellen.
[4:39]
Psychotherapie (Tagesklinik) 37/84. Tage ohne Alkohol: 3605.
Montag, 27. Oktober 2025
[5:22]
Die
ersten Fotos,
die ich im Rahmen meiner Psychotherapie in der Tagesklinik des
Helios Parkklinikums in Leipzig-Propstheida schoß, sind online.
Umsteigen an der Alten Messe in den Bus 76. Zu diesem Zeitpunkt war es
morgens um 7 Uhr noch einigermaßen hell. Desweiteren zu sehen
ist der Haupteingang mit der typischen Rotunde; einmal kam die
Feuerwehr. Der Parkplatz im Regen und drei Wochen später in
herbstlichen Farben. Die Bilder 8 + 9 zeigen den Weg zur Klinik
in Höhe Franzosenallee / Schweizerbogen.
In der ersten Woche Ende September kam ich noch in den Genuß
von Sonnenaufgängen. Jetzt, Ende Oktober, gucke ich aus dem
Bus in die Finsternis.
[4:31]
Psychotherapie (Tagesklinik) 36/84. Tage ohne Alkohol: 3604.
Sonntag, 26. Oktober 2025
[20:00]
"Neuerdings fährt mein sonst eher gutmütiger Vater mich grob an, sobald ich auch nur einen Teelöffel eigenständig in den Besteckkorb stellen will. Das nehme ich aber nicht persönlich, denn ich weiß, dass älteren Menschen zunehmend die Modulationssteuerung ihrer Gefühlsäußerungen verschüttgeht."
(Uli Hannemann)
[19:47]
"Erinnert ihr euch an die Zeit vor dem Internet? Damals dachten wir, Dummheit hätte als Ursache, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, an jede Information zu kommen. Das war es ja wohl nicht." (Ingmar Stadelmann)
[13:08]
"Leben ist voranstolpern ohne hinzufallen." (Lynn Margulis)
[10:48]
Kürzlich zum ersten Mal in meinem Leben ein Rollenspiel gespielt.
Mit meiner Gruppe bei der Therapie. Es nennt sich
Everyone is John.
Die Mitspieler verkörpern eine Stimme in Johns Kopf und versuchen,
definierte
Ziele durchzusetzen.
Wenn man dran ist, versucht man,
die Story auf seine Ziele hin weiterzuerzählen und sollte dabei
glaubwürdig bleiben, damit John nicht wieder ohne Gedächtnis aufwacht
und man die Runde vergeigt hat.
[7:55]
"Freiheit ist, wenn man sich morgens fragt, was man wohl tun wird. Zwang ist, wenn man es weiß." (Harry Rowohlt)
[7:50]
"Wenn Kohl Birne war, ist Merz Lauch. Er ist und bleibt ein Amateur. Zwanzig Jahre war er in Sachen Politik aus dem Geschäft. Stellen Sie sich einen Fußballtrainer vor, der zwanzig Jahre nicht gearbeitet hat. Und dann soll er gleich die Nationalmannschaft trainieren. Natürlich muss das in die Hose gehen."
(Kiezschreiber)
[5:43]
Psychotherapie (Tagesklinik) 35/84. Tage ohne Alkohol: 3603.