Einsammelbuch (82) [<<] [>>]
Miszellen eines Monomanen
Weißer Sonntag, 12. April 2026
[23:55]
Weil ich seit einigen Wochen die Webseite wieder im Würgegriff habe,
herumbastle, umbaue und probiere, ändern sich viele Dinge. Links,
Zuordnungen, Benennnungen. Gerade habe ich eine
Alternativversion
dieser Miszellen am Wickel, weil meine Augen immer schlimmer
werden und ich selbst die Inhalte so besser lesen
kann.
[23:22]
Netzfund: Lesen reimt sich wunderbar auf 'Leider habe ich zum Putzen keine Zeit'.
[23:21]
Retweet: Der arme Schüler, der 2075 im mündlichen Geschichtsabitur den Mist hier erklären muß.
[23:11]
Retweet: Hausfrauentipp: Reis klumpt nicht, wenn man die Körner einzeln kocht.
[23:10]
Retweet: Von meiner heutigen Laune könnten 16 Teenager 3 Jahre lang pubertieren.
[23:00]
Netzfund: Ich habe meine adresse vergessen und lebe jetzt im Moment.
[18:25]
Periodika:
[Posting+Fotos:]
"Staudenfläche" /
Naturkundemuseum tiny /
Für den Notfall /
People in Color (2) /
People in Color (1) /
Am Möbiusplatz /
Farben in Leipzig /
Arbra-Rhabarbera /
[Hören:]
Bestandsaufnahme: Das Radio /
[Lesen:]
KI bei Burger King und Taco Bell /
Standing Ovation /
[Cartoons:]
Judas' Beweggründe /
Ostereier /
Entscheidungen /
Das Gute im Menschen /
Crossover /
April, April /
Sehtest für Konditoren /
Familienausflug /
Schutzengel /
Porträtmalerei.
[18:24]
Periodika:
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LE=Nazur /
LE=Tiere /
LE=Zeuges /
LE=People /
LE=Urban /
LE=Kuriosa /
LE=Shopping /
Kulturgeschichte /
AI/KI /
Völker/Bräuche /
Religion /
Ostern /
Sosein des Menschen /
Gaga/Nonsens /
Sinnesorgane /
Familie /
Kommunikation /
Kunst /
Cartoon=Pool.
[18:20]
In der Riesaer Straße, ein paar Gehminuten von hier, eine Bepflanzung des alten Radweges zur
"Staudenfläche".
"Kein Sommer ohne Summen". Das ist würdig und recht.
[16:09]
Therapiebedingt
bin ich wöchentlich in der Oststraße (Leipzig-Südost) unweit des
Möbiusplatzes.
Handy griffbereit, so daß während des Wartens vor dem Termin unaussweichlich
geknipst wird. So komme ich an einem Fenster vorbei, an dem es offensichtlich
Usus ist,
Dinge abzuladen.
Für
Hin/Ab/Weggeworfenes
kann ich mich ja begeistern. Zuerst hatte ich
am Möbiusplatz
die Balkone mit den Buntglasfenstern entdeckt. Nach Ostern noch Relikte
in Form von bunten Eiern am Baum. Rote Autos ließen sich aus dem Fenster
des Therapeuten erblicken. Auf dem Weg dorthin neulich auch
ein grünes
nebst Chemie-Graffito.
[13:20]
Fensterblicke
gab es seit Jahren
aus dem eigenen Fenster
und wenn der Zufall bei parkenden Autos für Farbspiele
(1 +
2 +
3 +
4)
sorgte. Neuerdings bin ich durch die Therapien häufiger unterwegs und
sehe Farben. Beim Blick auf den Möbiusplatz in Reudnitz
rote Autos
und - auf dem Weg dorthin -
ein grünes.
Unerwartet grün
bei den LVB
oder
bei Menschen
Bei diesen von mir so benannten
LE-People
sind freilich noch mehr
farbig gekleidete
Menschen zu sehen.
[7:33]
Freier Tag 2/3. // Tage ohne Alkohol: 3771.
Ostersamstag, 11. April 2026
[21:00]
Periodika:
[Cartoons:]
RIP, Frank! /
Noch Pazifist /
Öliges Wunder /
Fließender Wechsel /
Ich kann euch hören /
Ostereichhörnchen /
Bestellung /
Sex unter Biologen /
"Zu Ihrer Linken!" /
Feiertagsausflug /
Früher wars besser /
10 Gebote /
Angelockt /
Zu spät zur Arbeit /
Übermittlungsfehler /
Getoastet /
Pi (2) /
Pi (1) /
Tischsitten /
Lösungsmöglichkeit /
Ach, Auferstehung /
Pflege-Timmi /
Dienstleistung /
Neue Wege /
So war's /
[Hören:]
Vögel und Musik /
Rechte Christen & Trump /
Bob Dylan 1961 in New York /
Päpstlichen Inquisition /
[Streams:]
Knödel /
LN: Alexander Kluge /
Knie/Gonarthrose /
Moneyland: Finanzskandale /
Spargel /
Die Queen und ich /
Schmetterlinge (3) /
Schmetterlinge (2) /
Schmetterlinge (1).
[21:00]
Periodika:
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Tod=Urne /
Krieg /
Preise/Inflation /
Jahreszeiten /
Karfreitag /
Ostern /
Das letzte Abendmahl /
Sex /
Moses /
AI/KI /
USA /
Zebra /
Gaga/Nonsens /
Kein Tag ohne Demütigung /
Pflege /
Hunde /
Cartoon=Pool /
Musik /
Personen /
Religion /
Essen/Trinken /
Medizin/Gesundheit /
Ephemere Streams.
[10:59]
"In der Umkleidekabine war dann eine unfreundliche Frau. Normalerweise sind da alle Frauen immer sehr nett, wir grüßen uns, wünschen schönes Schwimmen oder schönen Abend oder was auch immer. (...)
Wenn verschiedene Menschen sich auf relativ beengtem Raum mit wenig Abstellfläche halbnackt und häufig nass auf rutschigem Boden begegnen, halte ich die freundliche Haltung generell für eine vorausschauende Wahl."
(Novemberregen / => Rebloggeria)
[10:58]
Freier Tag 1/3. // Tage ohne Alkohol: 3770.
Osterfreitag, 10. April 2026
[8:52]
Vor Spätdienst 1/1. // Tage ohne Alkohol: 3769.
Osterdonnerstag, 9. April 2026
[21:11]
Periodika:
[Hören:]
Alltag anders: Müllhaufen /
Wie Gärten unsere Sinne anregen (5) /
Wie Gärten unsere Sinne anregen (4) /
Wie Gärten unsere Sinne anregen (3) /
Wie Gärten unsere Sinne anregen (2) /
Wie Gärten unsere Sinne anregen (1) /
Mond: Vertrauter, Sehnsuchtsort, Faszinosum /
Buddhistische Sterbebegleitung /
Das Trauma von Demmin /
KI: Übersetzungschampion DeepL /
[Cartoons:]
Wortmeldung /
Frauenpower /
Letzte Rettung /
Meldepflicht /
Wal-Wolf-Deutschland /
[Posting:]
Variable Körpergröße /
Vorgetäuschte Automatisierung /
Klappbänke /
Bar-Therapie /
Pencil-Test /
[Clips/Fung:]
Himmelvorstellungen.
[21:10]
Periodika:
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"Alltag anders" /
Sinnesorgane /
Kulturgeschichte /
Sterben /
Kommunikation /
Das letzte Abendmahl /
Gaga/Nonsens /
Kein Tag ohne Demütigung /
Deutschland /
Cartoon=Pool /
Wissen /
AI/KI /
DDR /
Religion /
Psychotherapie /
Rassismus /
Freitod.
[20:3ß]
Große Menschen haben es leichter. Sie machen eher Karriere, strahlen
mehr Autorität aus, verdienen besser.
(Größenwahn).
So weit, so gut. Daß Körpergröße aber weniger genetisch und weit mehr
sozial bestimmt
ist, als
bisher gedacht, verblüfft dann doch. Das soziale Umfeld wirkt
sich (normonell) auf das Wachstum aus. Nach Zeiten großer politischer
Veränderungen gab es eine Veränderung beim Wachstum der Bevölkerung.
[20:28]
Vom Schachtürken zur modernen KI, die keineswegs so locker flockig
funktioniert, sondern von Datenarbeitern trainiert wurde und wird.
Selbst bei Prozessen, von denen wir denken, daß sie selbsttätig
vonstatten gehen, wirken Menschen mit. Ein Soziologe
spricht von
vorgetäuschter Automatisierung.
[17:10]
Die gute alte Reichsbahn der DDR. Findig, einfallsreich, unkaputtbar.
[16:48]
In Schweden sitzt in einer Kneipe ein
Psychologe zum Gespräch
Bei diesen
Bar-Therapeuten
kann man sogar einen Ersttermin vereinbaren. Das
Projekt
soll auf anderen Bars ausgeweitet werden.
[8:51]
Freier Tag 1/1. // Tage ohne Alkohol: 3768.
Ostermittwoch, 8. April 2026
[10:11]
Periodika:
[Streams:]
Grönemeyer: Alles bleibt anders /
Euromaxx 3.4.26 /
Euromaxx 29.3.26 /
Euromaxx 22.3.26 /
Euromaxx 16.3.26 /
[Hören:]
Palliativmedizin: Wie wir sterben.
[10:00]
Periodika:
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Personen /
Euromaxx /
Sterben.
[9:44]
Vor Spätdienst 2/2. // Tage ohne Alkohol: 3767.
Osterdienstag, 7. April 2026
[7:42]
Periodika:
[Hören:]
Digitale Transzendenz: KI und Gott /
Barbie und die Gesellschaft /
Der Trumpismus und die Bücherwelt.
[7:43]
Periodika:
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AI/KI /
Gesellschaft /
Literatur/Bücher.
[7:22]
Vor Spätdienst 1/2. // Tage ohne Alkohol: 3766 = 538 Wochen.
Ostermontag, 6. April 2026
[19:26]
Periodika:
[Streams:]
Sauerkraut und Kimchi /
Das verflixte 7. Jahr /
Die drei Musketiere /
Spartacus /
Karambolage 5.4.26 /
Warum verlieben wir uns? /
Palästinensertuch /
[Postings:]
Marvelisierung der Bibel /
Andreas Wannerstedt /
Dystopische Technokratie /
Wir und die Maschine /
[Hören:]
Die Vermögen der Reichen /
Joseph Roth - "Werke" /
Der Opferbegriff /
Jazz und die Nachkriegsliteratur /
[Vor/Zunamen:]
Cesy /
[Gedichte:]
Ludwig Uhland: Frühlingsglaube /
[Cartoons:]
Rhetorikseminar /
Trump-Imagination /
Hühnerherzen /
Stauumfahrung /
Schlechter Verlierer /
Darwinaward /
In der Steinzeit /
Auf Hutsuche /
Familienbegleitung /
Better Friday /
Freundschaftsanfrage /
Assimilation /
Glückliche Ehe.
[19:25]
Periodika:
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Ephemere Streams /
Religion /
Kuriosa /
Deutschland /
Karambolage /
Karambolage 5.4.26 /
Vor/Zunamen /
Gedichte /
Gesellschaft /
AI/KI /
Sprache /
Trump /
Gaga/Nonsens /
Auto /
Schach /
Karfreitag /
Alter /
Familie /
Hunde /
Tiere /
Mann+Frau /
Cartoon=Pool /
Literatur/Bücher /
Philosophie.
[18:56]
"Was, wenn die Bibel einen Trailer hätte?"
Mit KI die Bibel zum Leben erwecken.
Bei arte entdeckt.
Die Marvelisierung der Bibel durch Evangelikale über den Youtube-Kanal
"The AI Bible".
[18:52]
Der Schwede
Andreas Wannerstedt
macht am Computer elegante
Animationskunst,
die durch Bewegung und Wiederholung auch beruhigend sein soll.
[15:05]
Wie wir die Maschine wahrnehmen, was sie für uns schon ist, was sie sein könnte,
wie wir durch den Hang zum Anthropomorphismus dem Pseudo-Subjekt KI
Fähigkeiten und Eigenschaften zuschreiben, bezeichnet der Psychiater im Vortrag als
digitalen Animismus.
[5:00]
Nachrichtenleicht
heißt ein Podcast, der ab dem 7. April 2026 nicht mehr nur wöchentlich gesendet wird,
sondern erweitert wird auf montags bis freitags.
[5:00]
Frei/Urlaub 10/10. // Tage ohne Alkohol: 3765.
Ostersonntag, 5. April 2026
[21:22]
Noch ist Zeit, etwas dagegen zu tun, daß wir, wenn wir so weiter (nichts) machen,
in der verdienten Irrelevanz landen." (Rechtsruck der Tech-Bosse).
[20:14]
Ulrike Hermann
erzählt,
daß in Schweden bei Interviews in Zeitungen darunter steht, wieviel der Befragte im Jahr verdient.
[20:14]
Periodika:
[Hören:]
Neuauflage Scrubs /
KI: Götter und Sprachmodelle /
Scheitern als Chance? /
Schutz und Selbstbehauptung /
Provokation in der Kunst /
Haben Tiere Humor? /
Deutsche & Amerikaner nach 1945 /
KI-Fakes im Musik-Streaming /
[Streams:]
Orang Utans /
Bach: Johannes-Passion (2) /
Bach: Johannes-Passion (1) /
[Postings:]
Alien Religion /
Solastalgie /
Human Organ Atlas /
Müllschlucker im Weltall /
Ordnungsliebend /
Silent Book Club /
Schönheit /
Blatt-Chip /
[Lesen:]
Konzert zum Karfreitag /
[Clips/Funs:]
Mir stinkt der Tod.
[20:13]
Periodika:
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Humor /
Tiere /
AI/KI /
Musik /
Textperlen /
Psychologie /
Gefühle/Psyche /
Kunst /
Geschichte /
Ephemere Streams /
Trauer /
Sterben /
Wissen /
Roboter /
Bibliomanie /
Philosophie
[19:39]
Ein
Dokumentarfilm über Orang Utans.
Erstmalig wurden Drohnen eingesetzt, die zu faszinierenden Einblicken in das Leben der "Waldmenschen" führen.
[17:55]
Die Religionswissenschaftlerin Inken Prohl prägt den Begriff
"Alien Religion"
(AR).
In einem Vortrag werden Religion und KI verglichen, Zusammenhänge
und Unterschiede ausgeführt. Bereits in einem Interview mit Claudia Paganini wurden die
Parallelen zwischen KI und Gott
diskutiert. Zwar beschäftige ich mich mit
KI/AI,
staune über Fortschritte in Wissenschaft, Technik, Medizin.
Als spannendster jedoch sehe ich die Frage einer Superintelligenz,
der
Singularität
und eben, ob - oder vielleicht eher: wann und wiegestalt, KI eine
neue Religion,
eine AR wird.
[9:43]
Gefühle wie Trauer, Schmerz, Verlustempfinden,
Trostlosigkeit
angesichts der ächzenden Natur. Als damals die
Pappeln vor unserem Haus
oder
Bäume im Klinikum
gefällt wurden, kannte ich
Solastalgie
noch nicht. Laut
Eckhardt von Hirschausen
ist sie "die Trauer, wenn man spürt, daß die Natur den Trost, den wir eigentlich von ihr
kennen, uns
nicht mehr geben kann."
Für die Jahrhundertaufgabe, das Ruder rumzureißen, blieben uns
keine zehn Jahre
Es müssen nicht unbedingt
Bäume
sein, auch Blumen und
furztrockene Felder
stimmen solastalgisch.
[8:49]
Wußtet ihr, daß ich Kleidung schon lange nicht mehr selbst zusammenlege?
Auch wenn ich gemeinhin als ordnungsliebend gelte,
er hier
macht's doch gut, oder?
[8:29]
Beim Nachtbibliothekar
begegnete ich vor kurzem dem
Silent Book Club (SBC).
Menschen finden sich vor Ort zusammen, um gemeinsam 1 Stunde zu lesen
("Happy Hour' für Introvertierte"). Hernach kommen sie bestenfalls
ins Gespräch. In Leipzig gibt es ein
aktives Chapter.
Laut
Brisant-Bericht
ist der Zuspruch so toll, daß Wartelisten existieren, d.h. man muß sich
anstellen bzw. ansitzen. Laut Kalender findet am 26. April die
nächste Sitzung
im Bildermuseum (MdBK) statt.
[7:10]
"Ich hörte von einer Freundin, die den Salon anzündete, nein, nein, nur verließ, als ihr die postmenopausale lila Strähne in der Kurzhaarfrisur angeboten wurde."
(Novemberregen)
[6:09]
Frei/Urlaub 9/10. // Tage ohne Alkohol: 3764.
Karsamstag, 4. April 2026
[19:41]
Periodika:
[Cartoons:]
Schach-Trump /
Erwischt /
[Postings:]
Nomen est Omen (4) /
Originelle Namen (5) /
Karsamstag /
[Streams:]
Der Plattenbau /
Französische Nachnamen /
Eis /
Kurzschluss: Musik udn Film /
Las Vegas /
Handelskriege /
This Is Going to Hurt /
Der weiße Kobold /
Persischstunden (2020) /
[Hören:]
Psilocybin gegen Depressionen /
Dermorexie /
Literaturtrend: Healing Fiction /
DDR: Widerständige Theologen /
DDR: Angst vor Popmusik /
Übersetzerin Dagmar Ploetz /
Kulturgeschichte des Mondes /
Hörspiel: Stolz und Vorurteil (3/3) /
Hörspiel: Stolz und Vorurteil (2/3) /
Hörspiel: Stolz und Vorurteil (1/3) /
Seder und Abendmahl /
Bach: Johannes-Passion /
LN: Ungarns Kultur in Opposition /
[Termine:]
Kulturgeschichte der Sexarbeit.
[19:40]
Periodika:
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Schach /
Ostern /
Cartoon=Pool /
Vor/Zunamen /
DDR /
Karambolage /
Essen/Trinken /
USA /
Ephemere Streams /
Religion /
Medizin/Gesundheit /
Literatur/Bücher /
Kulturgeschichte /
Hörbücher /
Politik.
[17:33]
Und wie jedes Jahr ist es
geschehen,
gar im sonst doch so durchblickenden DeutschlandRadio. Es ist
Karsamstag
und nicht Ostersamstag, denn der ist nächsten Sonnabend in der Osterwoche,
die in der Kirche mit dem Sonntag anfängt, dem Ostersonntag.
Die Heilige Drei Tage
(Triduum Sacrum / Die Drei Österlichen Tage vom Leiden, vom Tod und von der Auferstehung des Herrn)
umfassen liturgisch
Gründonnerstag (Hoher Donnerstag, Feria quinta in coena Domini),
Karfreitag (feria sexta, stiller/hoher Freitag) und die Feier der Auferstehung des Herrn
und endet mit der Vesper am Ostersonntag. Heute, am Karsamtag selbst,
herrscht Grabesruhe. Zusammen mit dem Karfreitag spricht man von der Biduana.
Auch die anderen Tage der
Karwoche
hatten einst Bezeichnungen wie Karmontag
(Blauer Montag), Kardienstag (Gelber, Blauer, schiefer Dienstag, Eierdienstag,
Karmittwoch (Guter, Großer, Weißer, krummer, schiefer Mittwoch, Platzmittwoch).
Die volle lateinische Dröhnung des heutigen Karsamstag ist
ist "sabbatum requiei Domini corporis", auch sabbatum magnum (Großer Samstag).
Er ist der einzige Tag im katholischen Kirchenjahr, an dem keine Eucharistierfeier
stattfindet, der Altar bleibt völlig kahl, der Tabernakel ist leer und steht offen,
das Ewige Licht ist verlöscht.
[16:39]
Daß die DDR-Bonzen Angst vor Beat/Popmusik aus dem Westen hatte, wußte ich.
Daß sie aber
Experimente
durchführten, um die These der Gehirnwäsche durch Westmusik zu stützen, nicht.
[14:40]
Das Bild von Jesus, wie wir es von religiösen Kitschbildern kennen, geht auf
den
Lentulusbrief
zurück. Gehört in: Haare in Religionen.
[9:59]
Die KH-Serie
"This Is Going to Hurt"
zeigt das britische Gesundheitssystem NHS anhand eines Assistenzarztes der Gynäkologie.
Die 7 Teile stehen kostenlos
in der ZDF-Mediathek
bereit. Als ich sie damals sah, konnte ich nicht widerstehen und
fertigte
ein Special.
[6:09]
Frei/Urlaub 8/10. // Tage ohne Alkohol: 3763.
Karfreitag, 3. April 2026
[21:06]
Periodika:
[Hören:]
Verändert KI die Sprache? /
Rudi Carrell /
Nerd als Sozialtypus /
[Streams:]
Mangelware Pflegeplatz /
[Cartoons:]
Karfreitag (8) /
Karfreitag (7) /
Karfreitag (6) /
Karfreitag (5) /
Karfreitag (4) /
Karfreitag (3) /
Karfreitag (2) /
Karfreitag (1) /
[Postings:]
Mit voller Blase.
[21:05]
Periodika:
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AI/KI /
Personen /
Philosophie /
Pflege /
Karfreitag /
Cartoon=Pool /
Kein Tag ohne Demütigung.
[21:03]
Noch einmal der Hinweis, daß im
Audiosammelsurium
viel mehr Hörbares geparkt ist, als ich hier in die Einzelthemen einsortiere.
Ich schaffe es nicht, alles anzuhören, um entscheiden zu können, ob ein
Podcast oder eine Sendung "aufnahmewürdig" ist. Bei bestimmten setze ich es
voraus, beispielsweise bei den
Langen Nächten,
den philosophischen Diskursen in
Sein und Streit
und
Essay und Diskurs,
den immer aufschlußreichen Informationsbeiträgen von
Radio Wissen.
So setze ich den
Periodika
täglich das
Audiosammelsurium
voran, so daß jeder schauen möge, ob er sich aus dem Pool etwas herausklauben mag.
Zum Beispiel bin ich gespannt auf die Reihe "Männerbilder" mit den vier Teilen
Midlife Dating, mentaler Bierbauch und Vaginallaser,
Rollenkoller, Wuttraining und MidlifeReset,
Sexarbeit, Feminismus und Frauenwahl
und
Escort, Naivität und Nähe.
Doch das Langformat hat bei der Erfassung und Entscheidungsfindung den offensichtlichen Nachteil
der, ähm, Länge.
[8:00]
Unter dem Slogan
"Kein Tag ohne Demütigung"
reihe ich auch eigene Erlebnisse ein, bei denen ich die Widrigkeiten des
Lebens zu spüren bekam. Kürzlich skizzierte ich eine solche
Zumutungen.
Als ich nach dem Bowling letztens das WC aufsuchte, stand ich vor
dieser Tür
und fühlte mich überfordert. Mit vollster Blase modernster Technik
gegenüber stehen... Hinein war noch irgendwie klar. Aber drinnen zeigte
der Sensor ROT, woraufhin ich annahm, es würde der Status anzeigt = Tür
geschlossen. War aber offen. Bis ich auf den Trichter kam, das ROT stehe
vielleicht für das erwünschte ZIEL. Dem war so. Ich kann das alles nicht
mehr. Fand auch meine Blase.
[7:16]
Der Machthaber der Militärjunta von Burkina Faso denkt nicht daran, freie
Wahlen zuzulassen. Er sagt, Demokratie sei nichts für das Volk seines Landes.
[7:11]
Frei/Urlaub 7/10. // Tage ohne Alkohol: 3762.
Gründonnerstag, 2. April 2026
[17:06]
Periodika:
[Fotos:]
Osterdeko Leipzig HBF 2026 /
Osterdeko Leipzig HBF 2025 /
Vampyr-Ostern /
Nur Wolken /
Zeugs in Reudnitz /
Fensterblick 1.4.26 /
Fensterblick 30.3.26 /
Fensterblick 27.3.26 /
Fensterblick 24.3.26 /
[Lesen:]
Memristor /
nordkoreanesk, Bundeskannsnichtzler /
Codieren im Krankenhaus /
[Postings:]
TRAM auf Umwegen /
[Cartoons:]
Monk (13) /
Monk (12) /
Monk (11) /
Monk (10) /
Monk (9) /
Monk (8) /
Monk (7) /
Monk (6) /
[Streams:]
Das andere Geschlecht - Simone de Beauvoir /
Tafelspitz.
[17:00]
Periodika:
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Leipzig=Shopping /
Nie zuvor gehört /
Wortperlen /
Leipzig=LVB /
Medizin/Gesundheit /
Leipzig=Natur /
Leipzig=Zeugs /
Fensterblicke /
Personen /
Essen/Trinken /
Monk /
Cartoon=Pool.
[14:58]
"Der irre Ivan, der seiner versklavten, gehirngewaschenen Bevölkerung nordkoreanesk das Internet abdreht..."
(Mr. Müllbeutel)
[14:40]
In der Gruppentherapie gehört: "Kopfkino bringt einen nicht weiter, weil man allein ist und schlechte Film sieht."
[14:15]
Beim Kiezschreiber
eine witzige Replik auf die derzeitige Teuerung: "Katholische Kirche beschließt:
Preis für die letzte Ölung steigt um dreißig Prozent."
[13:55]
Neulich saß ich in der TRAM 14. Wir fuhren vom HBF weg Richtung
Leihaus.
An der Kreuzung Berliner Straße mußte der Fahre abrupt bremsen, erkundigt
sich daraufhin, ob jemand zu Schaden gekommen sei. Das dauerte.
Als er weiterfuhr, bog er nicht rechts ab, sondern fuhr geradeaus
wie die TRAM 16. "Entschuldigung, ich habe die Weiche falsch
gestellt, wir fahren jetzt einen anderen Streckenverlauf."
Wuschig gewesen und
verfahren
als Straßenbahnfahrer.
[13:35]
In einem Interview hörte ich etwas, wonach ich mir gerade die Finger wund google. Daß die jüdische Kippa die strikte Grenze symbolisiert: Hier endet der Mensch, darüber beginnt Gott.
[13:33]
Man sagt, wenn sich in der Obstschale eines Haushalts eine Zitrone befindet,
dann haben die Inhaber ihr Leben im Griff.
[10:49]
Aus dem
Tagebuch
habe ich alle Einträge, die etwas mit meiner Arbeit als Krankenpfleger
zu tun haben, herausgepickt und zusammen mit anderen berufsbezogenen
Rubriken wie Cartoons, Fotos/Postings und Notate
an einem Ort
verlinkt.
[7:49]
Sehr informativer und verständlicher Artikel über das
Codieren im Krankenhaus.
Das ist ein entscheidendes Schräubchen, damit das KH schwarze Zahlen schreiben kann.
[7:09]
Nur Wolken.
Auf einer Straßenbahnfahrt am 26.3.26 nach Hause Richtung Innenstadt mit
der TRAM 14. Der
Himmel
ist schon 'ne Dramaqueen.
[6:29]
Im Rahmen der Bildstrecke
Weggeworfenes & Hingestelltes,
wo Zeugs auf der Straße, in Hauseingängen, Abfallkörben, in der Natur
zu sehen ist,
zwei
neue
Fotos
in Reudnitz
an der Oststraße, wo ich auf dem Weg zur Praxis meines Therapeuten
vorbeikomme und künftig noch mehr Fundstücke vorzufinden hoffe.
[5:20]
Frei/Urlaub 6/10. // Tage ohne Alkohol: 3761.
Mittwoch, 1. April 2026
[18:34]
Periodika:
[Hören:]
Das Ohr isst mit /
Was will die USA auf dem Mond?.
[18:33]
Periodika:
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Sinnesorgane /
USA.
[6:00]
Frei/Urlaub 5/10. // Tage ohne Alkohol: 3760.
Dienstag, 31. März 2026
[6:30]
Frei/Urlaub 4/10. // Tage ohne Alkohol: 3759 = 537 Wochen.
Montag, 30. März 2026
[13:51]
Periodika:
[Cartoons:]
Monk (5) /
Monk (4) /
Monk (3) /
Monk (2) /
Monk (1) /
Feiertagsbräuche /
Fundbüro /
Es steht geschrieben /
Subunternehmer /
Versteckspielen /
Lost Skills /
Umzingelt /
[Postings:]
KI: Für euch reicht’s /
[Hören:]
Edgar Allan Poe: 4 Gruselgeschichten
Alexandre Dumas: Die Kameliendame /
Märchen der Brüder Grimm /
Jane Austen: Vernunft und Gefühl /
Thomas Mann: Unordnung und frühes Leid /
F.M. Dostoevskij: Der Spieler /
Heinrich Böll: Die verlorene Ehre der Katharina Blum /
KI als Therapieersatz /
Neurodiversität /
Siegeszug des Saxophons /
Stanislaw Lem /
Charles Manson /
KI in der (SF)-Literatur /
[Streams:]
Nightwatch (1994) /
Arlington Road /
Karambolage 29.03.26 /
Die Rückkehr der Inflation /
Weltgeschichte der Zahlen (3) /
Weltgeschichte der Zahlen (2) /
Weltgeschichte der Zahlen (1) /
Geniale Ideen und ihre Orte /
Tocotronic im Columbia Theater, Berlin /
Sting - Sounds Like Art /
Ostern und Eier.
[13:50]
Periodika:
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Monk /
Cartoon=Pool /
AI/KI /
Hörbücher /
Ephemere Streams /
Wissen /
Kulturgeschichte /
Literatur/Bücher /
Personen /
Karambolage /
Völker/Bräuche /
Ostern.
[12:07]
Ob es bereits einen Ausdruck gibt für die
Enttäuschung,
die ich empfinde,
wenn ich bei einem Produkt erfahre, daß es nicht "echt", sondern KI-generiert
ist. Es ist eine Mischung aus Spannungsverlust, Interessanabsturz,
Überdruß und Empörung. Erfindet ein Wort! - Diesen Anstoß bekam ich bei
"KI: Für euch reicht’s,
wo der Frage nachgegangen wird, ob und wie generative KI Kunst ist,
ob sie diese bedroht oder gar zerstört und wie wir zu KI-generierten
Inhalten stehen.
[8:31]
"Beim Münchner Oktoberfest wird in diesem Jahr zum ersten Mal ein Grüner 'O’zapft is'
rufen. Wird ein Smoothie aus dem Zapfhahn kommen?"
(Kiezschreiber)
[5:00]
Frei/Urlaub 3/10. // Tage ohne Alkohol: 3758.
Sonntag, 29. März 2026
[19:11]
Periodika:
[Hören:]
KI: Kommt eine Superintelligenz? /
Leben mit Adipositas /
Luft zum Atmen /
CFS: Hoffen auf Heilung /
Über Tauchen /
Niedergang des Warenhauses /
Die Schürze /
[Streams:]
Kir Royal (Serie) /
[Posting:]
30 Pflanzen /
[Wortperlen:]
Handwerkerknoppers (Leberkässemmel) /
[Cartoons:]
Nichts gefunden /
Nicht quatschen, Kaffee! /
Ich bin nicht Rotkäppchen /
Gefährlich /
Rotkäppchens letzte Jahre /
Wo ist Oma? /
Jetzt verpiss dich /
Zeitdruck /
Karfreitag-Home-Office /
Er ist nicht hier.
[19:10]
Periodika:
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Sosein des Menschen /
Philosophie /
Medizin/Gesundheit /
Sport /
Kulturgeschichte /
Alltagskultur/Leben /
Ephemere Streams /
Essen/Trinken /
Wortperlen /
Ostern /
Rotkäppchen /
Cartoon=Pool.
[18:59]
Ich habe das Editorial der Webseite auf den
neusten Stand
gebracht. Die einstigen
autobiografischen Schnippsel
sind Relikte und werden wahrscheinlich kein opus magnum. Persönliche
Aufzeichnungen erfolgen je nach Länge als
Notat,
im
Tagebuch
oder (Fotos, Links, Fundstücke vor allem) als Post in einer der
mich betreffenden
Kemenaten dieses virtuellen Zuhauses, in dem ich als
als Pfleger,
Sammler/Monomane,
Leipziger,
Sellerhäuser
und
Mensch
agiere. Die
Periodika
indizieren die gesamte Webseite, die seit Februar als Einsammelbuch
firmiert, in dem das
Archiv des Leipziger Bücherlei
als postremus inter pares online verbleibt. Unter
"Einsammelbuch"
habe ich mein Weiterentwicklung beschrieben.
[7:49]
Die Darmflora oder, wie man heute sagt, das Mikrobiom sei für Körper und
Geist wichtig und soll gesund sein. Der Backroundchor raunt 'Ballaststoffe'.
Es geht komplizierter. Da im Tiktok-Zeitalter aus allem eine Challenge
gemacht wird, gibt es,
aus den USA kommend (American Gut Project),
das Konzept der
30 Pflanzen,
auf das ich
bei mequito stieß.
[6:00]
Frei/Urlaub 2/10. // Tage ohne Alkohol: 3757.
Samstag, 28. März 2026
[19:11]
Periodika:
[Cartoons:]
Selbstwert /
Eifersucht /
Leicht verspätet /
Ich glaube an dich /
Unbeachtet /
Aberration (3) /
Aberration (2) /
Aberration (1) /
Kenn ich /
[Hören:]
Kardinal Graf von Galen /
Wikipedia wird 25 /
Zum Tod Alexander Kluges /
Alltag anders /
Millennials in der Literatur /
LN: Edgar Hilsenrath /
Die Arnold-Schwarzenegger-Story /
[Posting:]
ME/CFS /
Unschlüssigkeit /
[Streams:]
Die Blechtrommel /
ME/CFS: Blackbox der Pandemie.
[19:10]
Periodika:
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Ostern /
Rotkäppchen /
Cartoon=Pool /
Wissen /
Ephemere Streams /
Medizin/Gesundheit /
Selbsterleben /
Personen /
Alltagskultur/Leben /
Literatur/Bücher.
[10:33]
Bis vor kurzem
war ich
überzeugt,
an ME/CFS erkrankt zu sein. Meine Erschöpfung seit 2015, nachdem ich wochenlang
an einer Viruserkrankung dahingesiecht war, die Regenerationsunfähigkeit.
Deswegen verfolge ich Informationen, Sendungen und Wortmeldungen zu dieser
noch so unbekannten Krankheit. Auch wenn ich seit meiner zweiten Psychotherapie
eher davon ausgehe, daß die schweren psychosomatischen Emanationen, die mir
seit 11 Jahren das Leben vergällen, doch "nur" auf die Psyche zurückzuführen
sind, bleibe ich - hoffentlich findet sich bald ein griffigerer Terminus -
beim Thema ME/CFS dran. Nach der großen Doku
"Die rätselhafte Krankheit - Leben mit ME/CFS"
erstarrte ich vor Mitempfinden und Entsetzen, als ich vor Wochen den Essay
"Die Grenzen der Autonomie"
hörte oder besser erlebte. Mit
"Blackbox der Pandemie"
stieß ich
dank Frau Kaltmamsell
auf eine weitere Informationssendung.
[9:49]
Als Pfleger, der so Krankenbeobachtungsdinge gewohnt ist, überlege ich
jedesmal, wenn ich einen in einen Schlafsack vermummten Wohungslosen
in einem Hauseingang oder an einer Haltestelle sehe, ob ich nach seinem
Befinden (von Wohlbefinden kann man gewiß nicht ausgehen)
frage solle.
Immerhin könnte genau das zu befürchten sein, was du erlebtest.
Und wenn man nur einen gerettet hat, hat man die ganze Welt gerettet.
Andererseits durchstreift niemand Wohnhäuser nach gefährdeten,
einsamen Menschen.
[8:09]
Wenn es darum geht, so zügig und kompakt wie möglich Neues aus Deutschland
und der Welt zu erfahren, mit Fokus auf
Alltagskultur und Lebenswelten,
habe ich Formate wie
Euromaxx
und
Karambolage
sehr
schätzen gelernt.
Unbedingt zu erwähnen ist überdies die wöchentliche, nur 3 bis 4
Minuten dauernde
Sendung
"Alltag anders"
mit je einem Aspekt rund um den Globus.
[7:00]
Frei/Urlaub 1/10. // Tage ohne Alkohol: 3756.
Freitag, 27. März 2026
[10:51]
Periodika:
[Postings:]
Schwarzes Labor /
Admin Nights /
KI als Alltagshelfer? /
[Auf die Ohren:]
JJ Cale: Devil in disguise /
[Cartoons:]
Fatalismus /
Verursacher /
Nicht mehr brotlos /
Der richtige Riecher /
Besser als zuhause /
Er mag dich /
50+ /
Falkner unterwegs /
Porträtmalerei /
Tanken 2026 /
Fähige Erben.
[10:50]
Periodika:
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Alltagskultur/Leben /
AI/KI /
Auf die Ohren /
Gefühle/Psyche /
Sosein des Menschen /
Preise/Inflation /
USA /
Kein Tag ohne Demütigung /
Hunde /
Tiere /
Verhörer/Verleser] /
Alter /
Kunst /
Tod/Sepulkralkultur /
Cartoon=Pool.
[10:44]
Schreibtischarbeit, Papierkram, Routine bei der Ablage im heimischen "Büro".
Mittlerweise machen das einige zusammen, treffen sich zu
"admin nights".
Happy Hour
bei der Steuererklärung. Was mich betrifft: Mangels Notebook
bin ich an meine Wohnung gebunden. Aber wenn man sich zum
Puddingessen mit der Gabel zusammenfindet, warum dann nicht
zu Büronächten. Nachts sind alle Akten grau.
[10:25]
Aufgeschnappt: "Ich kann mich durch's Leben lachen, ohne Eintritt zu zahlen.
[10:02]
Waschmaschinen, weil kräfteschonend, brachten fühlbare Erleichterung.
Heizungen ersparen uns das Kohlschleppen und die Fummelei am Ofen.
Der PC, das Internet erleichtern unser Leben gewaltig. Wikipedia.
Datenbanken. Arztpraxen suchen, E-Mail-Anfragen, Bestellungen.
Maximillian Buddenbohm
fragt heute,
was eigentlich die KI jemals für uns getan hat. Mir fallen
automatisierte Hotlines an, an denen vorbeiargumentiert werden
muß, bis endlich ein Mensch an den Hörer geht. Allerdings nutze
ich die KI bei der Suche. Gerade im Stationsalltag fast täglich.
Unbekannter Medikamentenname oder Wirkstoff? Zack, Google-KI.
Diese Schnellrecherchen helfen ungemein. Auch, um zwischendurch
mal rasch in der Interaktion aufkommende Fragen zu klären.
Wie hieß nochmal der Schauspieler, der in ... spielte?
Wie hieß gleich das Lied, das XYZ coverte?
Diese Sache mit tatsächlich fundamentaler Hilfe und Verbesserung
dank KI im Alltag muß weiter bedacht werden.
[9:30]
Auch nach 37 Jahren als Krankenpfleger lerne ich Ausdrücke.
Einer unserer Ärzte spricht am Telefon, der und der habe doch
ein
"Schwarzes Labor",
kein Grund, ihn hierzubehalten.
Das Internet gibt unklare Auskünfte. Ich werde unseren Arzt
fragen müssen, ob "Labor ohne Befund" gemeint ist, unauffällige
Werte im Normbereich, die im Gegensatz zu den rot markierten
pathologischen Ergebnissen schwarz sind.
[8:55]
Gestern Abend in Reudnitz roch es nach Gülle. Viele Menschen beobachtet, die verschämt
ihre Fußsohlen inspizierten. Alltagskomik, wie ich sie liebe.
[8:09]
Repost: Ich will doch nur einmal meine Ruhe haben für ein paar Jahre.
[6:34]
Vor Spätdienst 1/1. // Tage ohne Alkohol: 3755.
Donnerstag, 26. März 2026
[21:51]
Periodika:
[Streams:]
Kurzschluss: Kurzfilmfest /
Beruf: Polizistin /
Wenn der Staat bestatten muß /
Wildwechsel /
Der Komiker Pierre Richard /
Der Regenschirmmörder /
Wiener Schnitzel /
[Hören:]
KI im Theater /
Kartenspiel "Oh! Wie Osten" /
Die Sonne /
Einsamkeit im Alter /
Zukunftsforschung mit KI /
KI aus Europa /
[Cartoons:]
Wiederbelebung /
Blindes Vertrauen /
Religion & Sex /
Obacht! /
Er hieß Adam /
Zauberhaft /
[21:50]
Periodika:
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Ephemere Streams /
Essen/Trinken /
AI/KI /
Ost/West /
Wissen /
Alter /
Bibliomanie /
Sex /
Tiere /
Religion /
Gaga/Nonsens /
Cartoon=Pool.
[8:45]
Freier Tag 1/1. // Tage ohne Alkohol: 3754.
Mittwoch, 25. März 2026
[23:58]
Periodika:
[Streams:]
Psychedelia: LSD & Psilocybin /
[Cartoons:]
Bei Tisch /
Daddeln ohne Strom /
Miete bei Mutti /
Sozialdemokratie (2) /
Sozialdemokratie (1) /
Erst atmen lassen /
Großes Wutbild /
Nimm das, WW! /
In der Blüte meiner Abnutzung /
Bedürfnispyramide /
Seekühe /
Die innere Stimme /
Brückentechnologie /
[Postings:]
Butler 2.0 /
[Hören:]
Sklavenleben im Alten Rom /
Entwicklung unseres Komforts /
Trompe-l´oeil - Augentäuschung /
Synthetische Opioide /
Insect Wars /
Umstrittene Ernährungstrende /
[Clips/Fun:]
Kegelbillard /
Tiny Pub /
[Lesen:]
Grandma’s Hands.
[19:48]
Butler 2.0 =
hochinteressante 4 Minuten. Digitales Einkaufen könnte sich verteuern,
wenn KI-Agenten unsere Alltagsgeschäfte und Einkäufe zunehmend übernehmen.
Und derjenige mit der besten Software profitiert am ehesten.
Der Mensch stünde an der Seitenlinie. Szenarien, bei denen mich
wieder ordentlich gegruselt hat.
[11:11]
Die K-Pop-Band BTS, die gerade ihr Comeback beging, bringt Südkorea 3 Mrd. Euro.
Weil die Fans der Gruppe, die man
(BTS) Army
nennt, das neue Album nicht erwarten konnten, kreierten sie eigene Songs.
Quasi Fan Fiction, nur eben zum Hören, nicht zum Lesen.
[8:00]
Herrlicher Spruch,
der auf mich, kurz vorm 60. Geburtstag, so paßt: "Ich bin in der Blüte meiner Abnutzung",
[7:40]
Gecastete Videos, die Hobbyfilmer machen, indem sie Tiere zusammenstecken, damit sie kämpfen, heißen
Insect Wars.
[7:40]
Repost: Endlich scheint die Sonne. Ich bin dann mal aus dem Häuschen.
[5:34]
Vor Spätdienst 1/1. // Tage ohne Alkohol: 3753.
Dienstag, 24. März 2026
[19:41]
Periodika:
[Cartoons:]
Einmal riechen bitte /
An der Garderobe /
Tanken in D.Frühlingsanfang /
Irrtum im Leichenschauhaus /
Marmelade statt Krieg /
Ihre Hüfte ist ok /
Fähige Poltiker /
Moment mal /
Sportbegeistert /
Neue Prägung /
Pi /
Streitmarker /
Narkoseeinleitung /
True Crime /
Früh vorm Spiegel /
Press any key /
Arche Noah /
Dysmorphie /
[Fotos:]
Straßentauglich /
Cosplayer /
Grün, ja Grün /
Fensterblick 21.03.26 /
Twin/Partner-Look /
Präsent 2025 /
[Posting:]
Looksmaxxing /
[Hören:]
Richter und ihr Rollenverständnis /
[Clips/Fun:]
Lautmalereien (2) /
Lautmalereien (1) /
RoboCup 2026 /
Wolfserwartungsgebiet /
Wer wir sind /
[Lesen:]
Third-Wave-Anglizismen /
[Streams:]
Dallas Buyers Club /
Mein queeres Altersheim /
Tintenfisch /
Bachs Orgelwerke.
[17:47]
In freier Wildbahn trifft man mich eher selten an. Um so beachtlicher,
daß es gelungen ist, das scheue Wesen zu
fotografieren.
Ein Freund, mit dem ich über Jugendbanden in Leipzig sprach,
unterstützt mich darin,
straßentauglicher
zu werden.
[17:19]
Leute, die sich Frakturen zufügen, um männlicher auszusehen, sind
Looksmaxxer.
Im Deutschlandfunk den Begriff heute
erstmals gehört.
Das
Maximieren der physischen Attraktivität
stammt von den Incels.
Sie wird durch KI-gestützte Apps auf Skalen gemesssen. Am unteren
Ende sei man "sub human" = Untermensch. Verchiedene Stufen, sich zu
optimieren. Softmaxxing umfaßt z.B. Körperhygiene (Cremen, Waschen,
Bürsten), beim Mewing drückt man die Zunge an den Gaumen, damit sich
der Unterkiefer nach vorn schiebt. Hardmaxxing
ist dann heftiger: Steroide zum Muskelaufbau, Crystal Meth als
Appetitzügler, "bone smahing" = sich Mikrofrakturen am Kiefer
zufügen. Diese körperorientierte Männlichkeit drückt einen
Antifeminismus aus, der der
Manosphere
zuzuordnen ist.
[9:02]
"Der Tag endet früh, ich seh noch eine Folge einer Serie auf dem Tablet, dann ist der Sandmann erfolgreich."
(DerEmil)
[8:50]
Ich höre so gut wie nie Hörspiele. Weil mich das Thema Einsamkeit (in der Großstadt) reizte,
erlaubte ich mir
"Nebeneinander Gehen",
Eine Frau begleitet Menschen auf der Straße für maximal 3 Minuten.
[8:19]
Cosplayer
auf dem Weg zur Buchmesse. Alljährlich auf meinem Arbeitsweg zum St. Georg,
an dem die TRAM 16 + 14 vorbeiführen.
[8:00]
Gestern in Reudnitz.
Grün ist nicht nur die Farbe des Frühlings, sondern auch mancher Autos und der BSG Chemie Leipzig.
Paßt.
[6:29]
Die Oberärztin der Rheumatologie, einer der Fachbereiche unserer Station,
fertigt alljährlich kleine Geschenke für alle im Team. Weil ich mehrere
Monate nicht arbeiten konnte, fiel es ihr erst jetzt ein, mit das
Präsent
des vergangenen Jahres zu geben: ein kleines, feines Töpfchen Marmelade
nebst Grußkärtchen. Vielen Dank!
[5:34]
Freier Tag 2/2. // Tage ohne Alkohol: 3752.
Montag, 23. März 2026
[15:48]
Periodika:
[Streams:]
Die Fasaneninsel /
Der Wischmop /
Der Spirit der Orgel /
Karambolage 22.3.26 /
Kunstzerstörer /
Können wir Süchte ausschalten? /
Tucholsky in Frankreich /
Geburtsstunde des Impressionismus /
Josef Suk, Mozart und Haydn /
Queens of the Stone Age: Baloise Session 2025 /
ZZ Top: That Little Ol’ Band from Texas /
Leben nach der Abnehmspritze /
Linsen /
[Hören:]
Ist das schon Faschismus? /
50 Jahre Disco /
Kleider machen Leute.
[15:34]
Ach, bin ich in die Sendereihe
"Karambolage"
verknallt, seitdem ich sie Ende des letzten Jahres entdeckte. Heute von einer
klitzkleinen "Konferenzinsel gehört, die seit Jahrhunderten abwechselnd
im Halbjahresturnus von Spanien und Frankreich "regiert" wird. Auch
Fasaneninsel
genannt. Und daß der
Wischmop
eine spanische Erfindung ist, wußte ich ebenso wenig.
[15:23]
Weitere arte-Doku über das
"Das Leben nach der Abnehmspritze".
Ich würde allzu gerne wissen, ob diejenigen, die mit Semaglutid so wunderbar
abgenommen und die Spritze abgesetzt haben, um nun ohne sie das Gewicht zu halten,
Erfolg haben werden. Denn Stand der Behandlung bei uns T2D ist die Aussicht,
die Spritze ein Leben lang nehmen zu müssen.
[15:22]
Die arte-Doku
"Können wir Süchte ausschalten?"
zeigt in weniger als einer halben Stunde, was Sucht ist und welchen
Erkenntnisstand die Wissenschaft bei ihr hat. Spannend wird es,
wenn Herumschnitzen an Genen helfen soll, Eine Impfung bei
Fentanylsucht wird höchstwahrscheinlich kommen, andere gegen Alkohol,
Nikotin etc. sind in einem frühen Stadium.
[7:27]
Freier Tag 1/2. // Tage ohne Alkohol: 3751.
Sonntag, 22. März 2026
[9:33]
Periodika:
[Hören:]
Lebensmittelretter /
Halbstark! /
Robert Menasse im Interview /
LN: Literatur an der Donau.
[9:31]
Vor Spätdienst 3/3. // Tage ohne Alkohol: 3750.
Samstag, 21. März 2026
[7:24]
Vor Spätdienst 2/3. // Tage ohne Alkohol: 3749.
Freitag, 20. März 2026
[9:40]
Periodika:
Medienlinks XXL /
Audiosammelsurium /
[Cartoons:]
Du schon wieder /
Erschwerte Bedingungen /
Leasing statt Ehe? /
Iran-Matrjoschka /
Eckklavier /
Öl auf Leinwand /
Teppichklopfer /
Es hört nie auf /
Enstehungsprozess /
[Hören:]
Naschids: Islamische Gesänge /
[Streams:]
Kurzschluss: Letzte Runde /
Carl Philipp Emanuel Bach: Magnificat /
Ist die Rente noch sicher? /
Gefährliche Apps /
Leben mit Kleinwuchs.
[9:38]
Beim Umsortieren soeben festgestellt, daß ich einen Hattrick zum Thema Haare anbieten kann:
Haare in Religionen +
Haare als Statussymbol +
Kulturgeschichte der Frisur.
[9:00]
An 657 Orten in Sachsen wurden gestern Vergissmeinnicht als Zeichen gegen die Volkskrankheit Demenz
gepflanzt.
[7:19]
Therapeut: "Sie müssen lernen, sich zu lieben." Ich: "Ich bin nicht so mein Typ".
[7:18]
ER: "Ich liebe dich! Liebst du mich auch?" Sie: "Ich nehme grundsätzlich an keinen Umfragen teil."
[6:09]
Vor Spätdienst 1/3. // Tage ohne Alkohol: 3748.
Donnerstag, 19. März 2026
[20:51]
Periodika:
Medienlinks /
Medienlinks (PDF) /
[Hören:]
Problemtier Wolf /
Trude Herr /
Jürgen Habermas (3) /
Jürgen Habermas (2) /
KI-Holocaustbilder /
Psilocybin gegen Depressionen /
Der innere Kritiker /
Geschichte der Lebensmittelkonservierung /
Besserwisser /
Kulturgeschichte der Strümpfe /
Geschichte der Chirurgie /
Das System Metternich /
Mensch gegen Maschine /
Langeweile /
Oligarchen und der Transhumanismus /
Rechtsruck der Tech-Bosse /
Sexuelle Selbstbestimmung /
KI: Wir und die Maschine /
KI für die Kripo /
KI macht Schule /
KI in der Kita /
Das Jenische /
3 Diakone auf der Walz /
Körpergröße und sozialer Status /
Buddhistische Sterbebegleitung /
[Postings:]
Verschwundene DDR-Verlagee /
[Cartoons:]
Nach dem Tod /
Kirschblüte /
Flexibilität /
ADHS /
Serviceauftrag /
Ihr braucht niemanden! /
Multikrise /
Beim Weihrauchen /
Keinen Kopf für /
Neu geboren /
Bedenken /
Widerworte.
[16:29]
Etwas
Kulturgeschichte,
nämlich über 150 DDR-Verlage, die es nicht mehr gibt:
"Verschwundene Verlage: Ein unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte (1945-1990)"
Der Verfasser Christoph Links wurde im DLR
interviewt.
[6:30]
Freier Tag 1/1. // Tage ohne Alkohol: 3747.
Mittwoch, 18. März 2026
[10:26]
Periodika:
[Nie zuvor gehört:]
Einhorn (Startup).
[9:47]
Chemnitz soll vom Umriß wie die Antarktis geformt sein.
[10:00]
Geil. In einem Bericht über die Restaurierung der
Kirche St. Marien
in Bernstadt wurden 3 Zeitkapseln erwähnt, die wieder eingelassen worden sind.
Die älteste stammt von 1913 und enthielt als Mahnung vor der menschlichen
Verderbtheit eine Liste mit Namen der unehelichen Kinder der Stadt.
[9:26]
"Proktologen sind ausnahmslos haarige, bärtige und grimmig dreinschauende Männer. Das mag jetzt wie ein Witz klingen, aber einige Stunden nach dem Besuch der zahlreichen Webseiten hatte ich keine Beschwerden mehr."
(mequito)
[8:15]
Im Einsammelbuch geschehen Dinge.
Nachdem ich durch den
Umzug der Webseite
das Leipziger Bücherlei (LB) offline nehmen wollte, mich auf
Mastodon jedoch einige Netizens beschwörten, es nicht zu tun,
ist das Archiv wieder
komplett verfügbar,
inklusive der
Hermann-Hesse-Seite,
welche ich vor immerhin 15 Jahren in die Versenkung geschickt hatte.
Betonung liegt auf Archiv, etwas Abgeschlossenes, das nun auch dadurch
namentlich untergeordnet ist, daß ich die Webseite als
Einsammelbuch weiterbetreibe und das LB separiere und
als Supplement betrachte. Quasi Endlagerung, mein höchstpersönliches
Gorleben. - Im
Tagesjournal
wird täglich chronologisch alles gepostet, was anfällt.
Aus diesem "Wust" bastele ich Specials. Zum Beispiel die
Notate,
die bemerkens- und behaltenswerte textlastige Fundstücke
beinhalten. Aus den
Miscellaneous-Notaten
fischte ich jene, die ich durch die Lektüre meiner
Blogroll
eingefangen hatte und taufe sie
Rebloggeria,
wobei Herr Buddenbohm davon ausgenommen ist und ein
Special
bekommen hat.
[7:49]
Vor Spätdienst 2/2. // Tage ohne Alkohol: 3746.
Dienstag, 17. März 2026
[8:21]
Periodika:
[Streams:]
Habermas: Philosoph und Europäer /
Zuckerrohr /
Die Erfindung der guten Mutter /
Zeugin der Anklage /
Karambolage 16.3.26 /
Mord mit kleinen Fehlern /
Leben und Schweben: Balkone.
[7:16]
Vor Spätdienst 1/2. // Tage ohne Alkohol: 3745 = 535 Wochen.
Montag, 16. März 2026
[20:46]
Periodika:
[Lesen/Neu:]
Acid-Trip /
Strukturliste (2) /
Strukturliste (1) /
Blogroll /
Strukturliste /
[Cartoons:]
Gesundheit! /
Luftraum gesperrt /
Vice Versa /
Preis des Krieges /
Fährt mit Pferd /
Zimmerarchäologie /
Tanken 2026 /
Brenzlige Frage /
Ms Sisyphos /
Zu gütig /
Arzneimittel für Frauen /
Lachen lernen /
Burger am Ramadan /
[Fun:]
Der Vierfachgott /
Grüneschuld /
[Postings:]
Alterskunst aus Holz.
[17:28]
"Ich liebe schlafen. Mein Leben hat die Tendenz, vor die Hunde zu gehen, wenn ich wach bin."
(Ernest Hemingway)
[14:11]
"Ein hoher Geräuschpegel, grelles Licht oder ungewöhnliche Menschendichte schlägt in meinem inneren Equilibrium so heftig aus wie eine Schiffschaukel kurz vor dem Überschlag. Trigger für eine starke Aktivierung des Sympathikus, mit dem dann entweder die Flucht oder unterschiedlichste Kampfformate initiiert werden, sind aber, wie jüngst konstatiert, nicht nur negative Auslöser. Selbst eine so schöne Sache wie Vorfreude oder inniges Vermissen führen zu völliger Übersteuerung meiner Reizamplitude. Wo in Liebesliedern rosa getöntes Licht und Schmetterlinge im Bauch auftauchen, habe ich schon Kamikazebomber im Anflug bei Stroboskopbeleuchtung."
(Frau Klugscheißer)
[13:40]
Ich muß noch viel üben. Meine
Vorstellung,
mit einer
Strukturliste
gegen das Störgefühl anzugehen, keine Macht über meinen Tag mehr zu haben,
zu trudeln und zu mäandern, klappte gestern so semi. Aber besser als ohne.
Das bedeutet, daran zu feilen und den Modus anzupassen. Und ich habe eine
Ahnung, was zu tun ist bzw. was nicht (mehr) getan werden sollte.
Es lief stets so ab: Ich setze mich morgends an den Computer und rufe
meinetwegen Mastodon auf, grase ein wenig die Timeline ab, stoße auf
einen neuen Blogpost, rufe den auf, folge dann einem Link zu einem Podcasts,
den ich gleich in mein Einsammelbuch (ESB) einbette, wozu mehrere Programme
und Dateien geöffnet werden müssen, wobei mir einfällt, daß sich nebenbei
Musik hören ließe, so daß ich danach auf der externen HDD suche, die Clips
in den Medienplayer gebe, zum ESB zurückwill, kurz auf WhatsApp blicke,
wo jemand etwas will oder ich meine, reagieren zu sollen, wodurch oft
weitere (Re)Aktionen & Rechercheschritte notwendig werden, nach deren
Abschluß ich zum ESB zurück..., nein doch lieber zum Blogpost zurückgehe,
nach zwei Zeilen die nächste Anregung aufschnappe, dem nachgehe und so
oft mehrere Stufen oder Level abzweige, zwischen den Levels auf- und absteige
und fast immer erst nach Stunden so weit bin, alle auf den einzelnen Levels
verfolgten Bestrebungen zu einem Abschluß gebracht zu haben. Kurzum,
es ist ein mäanderndes Tun, ein ZickZack, ein Flippern im virtuellen
Raum mit einem schlußendlichen Lost-in-Space-Gefühl und den Eindruck,
meschugge zu werden bei diesem sich dauernd neueinsetzenden Verzetteln.
Mein anfangs erwähnte Vermutung und die als nächstes zu ergreifende
Maßnahme besteht in der Begrenzung der Level, mit der ich die Verzettelung
eindämmen möchte. Maximal 2 Level abseits vom Erstplan, möglicherweise
sogar nur 1 Level tief erlauben. Praktisch sähe das wie folgt aus;
Erstplan ist, Blogpostings zu lesen (Level1) . Sobald ich etwas finde,
was mich woandershin führen wird (Level2), prüfen, ob hier und jetzt
abzuarbeiten. Wenn ja: TUN! Und hier wieder eine "Weiche" auftaucht,
NICHT weitermachen, sondern Aufgabe erkennen und in einer To-do-Liste
notieren, dann zu auf Level2 abschließen und zu Level1 zurück und
den Blogpost bis zur nächsten Weiche, Abzweigung oder dem Weg-zu-Impuls
weiterlesen. Usw. usf. Später dann Pause, Cut, Zäsur und Neuansatz mit
den Einträgen auf der To-do-Liste. Zu Kompliziert? Ja, aber so geht
mein Gehirn. Ich werde berichten, ob ich heute nicht über Level2
hinausspringe. Dieser Blogpost ist übrigens schon ein Punkt auf
der abzuarbeitenden Folgeliste gewesen, den ich mir vor Stunden notiert
habe, als ich morgens begann, bei Herrn Buddenbohm zu lesen, dann zwei
Einträge hier schrieb, weil mir mein Vater eingefallen war, hin/herüberlegte,
ob ich bei ihm kommentieren sollte, mich dagegen entschied, weil:
weniger Ablenkung (mögliche Antworten erfordern neue), dann bei
Hotel Mama weitergelesen, hier
NICHT widerstehen konnte, indem ich meine Mediensucht
anbrachte.
"Hotel Mama" war übrigens schon Level 2, weil ich eigentlich
Cartoons im ESB einarbeiten wollte. Hier vieleicht insofern ansetzen
bzw. ABsetzen, als ich die weitere Bloglektüre als To-do hätte
notieren und auf später priorisieren sollten. Dadurch daß ich das
nun durchdenke, fallen mir solche Sachen auf und ein. Lehrreich,
dochdoch. Jedenfalls brachte mich, nachdem ich kurzerhand noch
45 Minuten zum Behufe eines Einkaufs aushäusig gewesen war,
bei Hotelmama das Eiskunstlaufvideo vom Weg ab und mich kurz auf
Level3, bis ich es bei
Sport
als
Der Vierfachgott
eingereiht hatte. Dies getan, kehrte ich für Millisekunden auf
Level2, zu HotelMama zurück, nur um dann diesen Tagebucheintrag
zu verfassen. Und nun?
[11:44]
Von Eiskunstlauf habe ich nun wahrlich keinen blassen Schimmer, aber solange Menschen
so etwas Atemberaubendes und Elegantes
hinbekommen, ist Hopfen und Malz noch nicht verloren.
[10:49]
Netzfund: Du kannst alles schaffen, wenn du nur chillst.
[9:00]
Bei Hotelmama
kommentiert:
"Die Abende zuhause in der Jugend, vorm Plattenspieler, vorm Radio, aus dem ich dann Musik auf Kassette bannte. Höre ich Musik dieser so unendlich oft gehörten Platten heute ab, kann ich mitsingen, bin wieder zurück in meinem damaligen Selbst. Später über Jahrzehnte hinweg die Versunkenheit in Büchern, 12 bis 15 pro Monat. Dieser Flow. Seit 10 Jahren dann radikal Mediensucht: bis zu 200 Serien, denen ich folgte. Bis zur Therapie im Herbst. Seitdem, sobald ich auch nur eine Episode anfange, sofort Überdruß, Ungeduld und den Impuls, etwas anderes zu machen, Radio/Podcast zu hören, an der Webseite herumzufrickeln. Merkwürdig das alles."
[8:27]
Maximillian Buddenbohm bloggt heute über
Komplikationen zur Entspannung,
nachdem er einen Mann beobachtet hat, der in einem Bummelzug mit seinem Klapprad hantiert.
Ich kenne diese Spleens von Menschen mit Passionen. Menschen, die sich einer
speziellen Sache hingebungsvoll und oft widmen. Mein Vater gehörte zu diesen
Typen. Er zelebrierte das, was er tat. Und bevor und nachdem er es getan hat, zelebrierte
er die Vor- und Nachbereitungen, die durchaus ein Vielfaches an Zeit kosteten
als der eigentliche Akt. Menschen, die rund um das Eigentliche Zinnober
veranstalten, ein Drama in mehreren Akten aufführen mit nicht selten
oszillierendem Spannungsbogen, wenn etwas nicht so will, wie der Meister
es sich vorgetsellt hat. Mein Vater führte Arbeiten so langsam und gründlich
aus, daß er auch den Protagonisten in Perfect Days hätte spielen können.
[8:18]
"Dreiklang mit abnehmendem Gegenwartsbezug (...): Ein Altenheim, eine Kirche, ein Friedhof."
(Maximillian Buddenbohm)
[8:01]
An allem sind die Grünen schuld! Der satrirische Chatbot
Grüneschuld
hilft dabei, wirklich jedes Problem auf die Grünen abzuschieben.
[7:38]
Hauck & Bauer am 21. März um 19 Uhr im Cafe Gundermann mit
ihrer Cartoonshow.
Ich habe leider Spätdienst.
[7:29]
Freier Tag 3/3. // Tage ohne Alkohol: 3744 = 123 Monate.
Sonntag, 15. März 2026
[19:31]
Periodika:
[Podcasts:]
Jürgen Habermas /
Geschichte der KI /
KI: Allmächtig oder überschätzt? /
[Lesen:]
Demografiekrise: Gesellschaft im Wandel /
Berliner Rempeltag /
Aufguss im Erzgebirge /
[Hörbücher:]
Stefan Zweig: Ungeduld des Herzens /
[Streams:]
Mozart: Don Giovanni /
Die Farben der Antike /
Tibetische Medizin /
Das millionenschwere Taubenrennen /
[Cartoons:]
Kennengelernt /
Alles tragen können /
Alkoholfrei! /
Ich wußte es! /
Stille Erwartung /
Kennen wir uns? /
Ans Ruder /
Bücher über gute Laune
Sweet Jesus /
Kiesel für Diesel /
Spiegel ohne Netz.
[17:17]
Im Jahr 2100 werden mindestens 2 von 3 Deutsche einen Migrationshintergrund haben.
Der Journalist Thomas Fasbender
stellt Fragen,
ob wir dieser schnellen Veränderung der Gesellschaft gewappnet sind,
ob es überhaupt eine Debatte über den demografischen Wandel gibt.
[15:51]
"Ich habe keinen Respekt mehr vor dem Alter, es sei denn sie sind körperlich beeinträchtigt, was Berliner Drängelrentner aber nie sind. Diejenigen, denen man noch Respekt zollen konnte, ohne sich danach unbedingt duschen zu wollen, sind in den goldenen 50ern sozialisiert worden und längst tot oder zumindest siech. Jetzt haben die Egoratten einer sozial verwahrlosten Generation Boomer den Tatterstab übernommen und benehmen sich daneben, in der irrigen Annahme der höchsteigenen Wichtigkeit."
(Betonflüsterer)
[14:41]
"Aus den Boxen spielen sie russische Lieder. Auch Armeelieder. Die Sympathien zu diesem kriegerischen Konflikt ein paar tausend Kilometer weiter östlich sind klar verteilt. Ich trinke russisches Baltika aus St. Petersburg, das es wie auch immer geschafft hat, die Sanktionsschranken zu überwinden, esse russischen Fischsalat, Wareniki, Pelmeni und zum nächsten Aufguss spielen sie Korobeiniki und Katjusha. Der deutsche Südosten hält dem Russen nicht nur die kulinarische Stange.
Sollten Sie das alte Deutschland vermissen, weil es bei Ihnen nicht mehr da ist, dann empfiehlt sich das Erzgebirge. Auch wenn die Demografiefrage landesweit längst beantwortet ist, wird der Rest an altem Deutschland aus der Zeit, zu der Sie zur Schule gegangen sind, noch lange hier oben im Erzgebirge überleben. Als Reservat vielleicht. Mit ihren Räuchermännchen. Weihnachtspyramiden. Schwibbögen. Glück auf."
(Betonflüsterer)
[10:40]
Experimentierfreudig bin ich zurzeit. Die Psychotherapie brachte nicht nur besseren
Durchblick, sondern auch die nötige Motivation, Dinge zu ändern oder überhaupt erst anzugehen.
Mir mangelt es im Alltag an Struktur. Die Fähigkeit, sie sich zu verschaffen, ging
im Lauf der Jahre mit zunehmender Depression und Dysthymie verloren.
An Tagen, an denen ich arbeiten gehe, existiert das Problem nicht.
Nur der Luxus freier Zeit bringt mich ins Strudeln, Straucheln und Versumpfen.
Weil ich nur 24 Wochenstunden Teilzeit arbeite, sollten mir die durchschnittlich
4 freien Tage pro Woche permanente Hochgefühle bescheren. Stattdessen gibt
es keinen Plan, die Tage verfliegen. Hinterher Reue und Bedauern sowie der
nie abebbende Wunsch, es nächstes Mal besser zu machen. Bis zur im September
startenden Psychotherapie liefen an freien Tagen von morgens bis abends Serien.
Dies endete im Herbst abrupt. Während der 12-wöchigen tagesklinischen Therapie
kam ich zu gar nix. Mit deren Abschluß Mitte Dezember widmete ich mich dem Umbau
meiner Webseite und spüre, wenn ich mehr als eine Serienfolge anschalte,
rasch Überdruß und den Drang, etwas anderes zu tun, dem ich brav folge.
Noch würde ich nicht behaupten, die Mediensucht in den Griff bekommen zu
haben, freue mich dennoch unbändig über die positive Entwicklung.
Trotzdem bin ich unzufrieden. Nur womit und weswegen? Es ist das Gefühl,
sich treiben zu lassen bzw. getrieben zu werden. Die Erfahrung, abgelenkt
zu werden, ADHS-like, wie ein Hase auf dem Feld, Haken zu schlagen.
Dieses Mäandern, das immer dem nächstbesten spontanen Einfall/Impuls
Folgen lastet am schlimmsten auf mir. Wünsche und Vorhaben kommen mir
in den Sinn und werden jedoch sehr bald wieder abgelöst von nachkommenden.
So findet keine Fokussierung statt, wabert Unruhe in mir und das Empfinden,
nicht Herr meiner selbst zu sein. Unordnung und spätes Leid. Was kann helfen?
Im Grunde ist es klar wie Kloßbrühe. Immer schon. Nur eben nie ernsthaft
versucht, nie angegangen. Struktur bedingt Planung. Für sie brauche ich
Inhalt, damit ich nicht erst suchen und nachdenken muß, sondern abhaken,
ab"arbeiten" kann.
Listen!
Ich starte den Versuch mit Listen. Jedesmal wenn mich eine Idee anspringt,
trage ich sie zunächst in eine grobe Rubrik ein: #Periodika/Täglich,
#ToDo/Essets, #Gucken, #Musik, #Hören. Daneben steht zuvorderst ein
Punkt #Heute, zum dem ich am Vorabend oder am Morgen das verschiebe,
was dem jeweiligen Tag Struktur verleihen soll. Grobe Vorplanung
durch Sammeln und Nichtmehrvergessen aller Impulse, feinere Planung
für den Präzenstag kurz zuvor. Mal sehen, ob das funktioniert.
Heute
in petto habe ich: Bach-Kantate, die ich sonntags nie auslasse.
Während ich für das Einsammelbuch schufte, Input sortiere, bearbeite
und poste, läuft jener Bach und wird daraufhin etwas aus meiner
ebenfalls neu implementierten
Hörliste
gefischt, wahrscheinlich
"Wie umgehen mit steigenden Kosten?".
Zwischendurch pausiere ich, setze mich in den Sessel, um Periodika
zu hören oder zu gucken, die ich mithin noch benennen werde.
Fest an jedem Wochentag sind diese Sendungen des DLR:
Kulturpresseschau,
Presseschau,
Internationale Presseschau,
Kalenderblatt,
unbedingt
Studio 9 mit...,
Der Tag,
Unboxing News,
die
beiden
Wissenschaftsnachrichten,
Kommentare,
Das war der Tag.
Parallel
arte-Journal,
MDR-Sachsenspiegel
Brisant
und
Kulturzeit. Ungefähr. Schaffe
ich nicht immer, so daß sich nach=zusehende Sendungen anhäufen. DENN:
wann immer möglich Folgen von
Radio Wissen,
Essay und Diskurs,
Sein und Streit,
Hintergrund,
Aus Religion und Gesellschaft.
Wenn's denn mal klappt mit der Zeit, dann 'ne
Lange Nacht,
Weltspiegel, ZDF-auslandsjournal. Leider viel zu vernachlässigt meine
Lieblingssendungen
Euromaxx
und
Karambolage.
Das sind lediglich die unverzichtbaren Essets des Alltags. Mir fällt
gerade auf, daß sie eigentlich ordentlich Struktur abbilden. Wo zum
Henker kommt dann das Störgefühl her? Jetzt bin ich von
#Heute in meiner
neuen Strukturliste
abgekommen. 12 Uhr pünktlich gibt es Mittag mit Vater und Bruder, heute
Pellkartoffeln, Butter und Pfälzer Leberwurst. Abends dann Spaghetti Bolognese.
Und gefüllt werden die Lücken mit einem Mittagsschläfchen,
einer Folge
Apofika und/oder
Betreutes Fühlen
und/oder
Kalk & Welk
sowie hoffentlich ein weiteres Kapitel aus
Bartleby, der Schreiber.
Hörbücher
sind der leider vernachlässigste Part in meinen Hör=Guck-Potpourri.
[8:29]
Nachdem mir gestern nicht nur
Roboter
das
Gruseln gelehrt
hatten, sondern auch der Podcast mit dem
Philosophen Markus Gabriel über
"Ethik der KI",
bin ich gespannt, ob der heute
von Herrn Buddenbohm empfohlene
mit dem sprechenden Titel
"Allmächtig oder überschätzt - Was kann KI wirklich?"
das Pendel meines Grauens ein wenig zur anderen Seite bewegen wird. Meine Güte.
[7:18]
'Faschismus als Problem weniger der Vergangenheit als jetzt vielmehr der Zukunft.' Das DLR im Interview mit Rainer Moritz.
[6:22]
Freier Tag 2/3. // Tage ohne Alkohol: 3743.
Samstag, 14. März 2026
[18:01]
Periodika:
[Hören:]
Wie fällen wir Entscheidungen? /
KI und Faschismus /
Erinnerungen an Paul Auster /
Tabuwörter /
Raben und Krähen /
[Lesen:]
Von Roboter belästigt /
Vergrießgnaddelung /
[Streams:]
Globalisierung: Wie Krisen unsere Welt verändern /
Fleetwood Mac: Zeitloser Pop /
Joan Baez: Mit lauter Stimme /
[Cartoons:]
Entschuldigung (2) /
Entschuldigung (1) /
Klischee /
UPS /
Max & Moritz /
Zahlungsmöglichkeit /
Katzen streicheln /
Begleitendes Fahren /
Vorlieben im Bett /
Kleine + große Fragen /
Murmeltiertag /
Realität vc Fiktion /
Zahnarzt 2Go /
Eierklau /
Richtungswechsel /
[Postings:]
Buddha-Bot /
Kungfu-Roboter /
Fleisch aus Bierhefe /
Zunehmende Allergien /
Möwe reanimiert /
Kitesurfing vom Riesenrad.
[11:19]
"Mein Lieblingsort auf dieser Welt ist womöglich gar nicht auf Karten
verzeichnet. Er liegt vielleicht eher irgendwo in der Gesamtausgabe
von Fontane." (Maximillian Buddenbohm)
[10:40]
Im Spätdienst gestern Aufregung jenseits des Tagesschäftes.
Bombendrohung. Von der wir nichts wußten, bis die Pflegedienstleitung
vorbeikam und darauf hinwies, daß im Intranet darüber informiert worden sei.
Mit dem kleinen Manko, daß wir im Stationsbetrieb natürlich nichts Besseres
zu tun haben, als ins Intranet zu gucken. Dann flogen die Polizisten ein
und "durchsuchten" unseren Pavillon. Keine Ahnung, wie gründlich sie
anderswo vorgegangen sind, aber hätte ich eine Bombe mitten auf dem Gang
platziert, sie wäre unweigerlich übersehen worden. Späterhin kam die
Meldung, das LKA sehe keine Gefahrenlage (mehr) und wir sollten
entspannen. Als dienstverpflichteter Scherzbold nahm ich einen für die
Rohrpost genutzten zylindrischen Behälter, mit dem unterm Arm ich an
der Polizei vorbeispazierte und er mit versehentlich fast aus dem
Arm fallen wollte. Ein Freund machte den Vorschlag, ich hätte noch
einen Kurzzeitwecker und ein paar EKG-Elektroden im Zylinder drapieren
sollen. Ich glaube, dann hätte mich die Exekutive freundlich zum
Gespräch gebeten.
[8:53]
Ich komme aus dem Mundaufreißen und/oder Gruseln gar nicht mehr heraus. Ein KI-gestützer Religionsroboter, der Buddha-Bot, ein elektronischer Mönch soll zu seelsorgerischen Arbeiten herangezogen werden.
[8:52]
Benennen Sie Ihre Gefühle beim Anblick von Robotern, die synchron Kungfu-Moves
demonstrieren.
Meine Nackenhaare jedenfalls spielen Pingpong.
[8:51]
Lebensmittel aus dem Labor,
gar Fleisch,
welches aus Resten beim Bierbrauen gewonnen wird. Man kann sich gruseln oder
aber Messer und Gabel aus der Schublade kramen.
[8:50]
Klimastreß
bewirkt,
daß Blütenpollen immer allergener werden. Und das Klima läßt Haut und
Schleimhaut durchlässiger werden für diese aggressiveren Pollen. Keine gute Kombi.
[7:19]
Freier Tag 1/3. // Tage ohne Alkohol: 3742.
Freitag, 13. März 2026
[10:50]
In Bremen setzen die Verkehrbetriebe KI bei den Kameras in den
Fahrzeugen ein, die in Echtzeit gefährliche Situationen rauspicken,
wodurch sofortige Intervention gestartet werden kann.
[8:30]
Weil Ich die 10-minütige arte-Sendung
"Karambolage"
so lieben gelernt habe und künftig daraus fleißig verlinken werde,
kommen alle Fundstücke zusätzlich zur thematischen Zuordnung auch in die
separate Rubrik
"Karambolage".
Zur Veranschaulichung die bis jetzt zusammen gekommenen Links:
Pendre la cremaillère /
Bierdeckel /
Frühjahrsmüdigkeit /
Weihnachtspyramide + Schwibbögen /
Bahnhof von Metz /
Hildegard von Bingen /
Schokoladenessen /
Tribüne /
Chalande est venu /
Mutter-Kind-Kur /
Nibelungenlied.
[8:29]
Vor Spätdienst 1/1. // Tage ohne Alkohol: 3741.
Donnerstag, 12. März 2026
[17:59]
Periodika:
[Postings:]
Frühjahrsmüdigkeit /
[Cartoons:]
Xavier Naidoo (2) /
Geballte Power /
Endergebnis /
Smalltalk beim Yoga /
Gewappnet sein /
Sommerfell /
Wo bin ich? /
Burn fat not oil /
Übermut /
Fliegen lernen /
[Fotos:]
Balkone am Möbiusplatz /
Fensterblick: 12.03.26 /
Fensterblick: 11.03.26 /
Fensterblick: 10.03.26 /
Fensterblick: 07.03.26 /
[Streams:]
Pendre la cremaillère /
Der Bierdeckel /
Kurzschluss: Von Töchtern und Vätern /
Geschichte der Fahrstuhlmusik /
[Hören:]
Haare in Religionen.
[17:57]
Die Nachricht, daß es Frühjahrsmüdigkeit
nicht gibt,
daß sie ein kulturelles Phänomen ist, habe ich glatt verpennt.
Nur im Deutschen gibt es dafür ein Wort. In Frankreich
nicht.
[8:55]
Beim Spätdienst im Kollegenkreis die Überlegung, ob es ratsam ist, schwanger auf eine Beerdigung zu gehen.
Thema Aberglaube, Fehl- und Totgeburten. Ich: "Ist eigentlich stimmig: einer geht, einer kommt."
[8:20]
Freier Tag 1/1. // Tage ohne Alkohol: 3740.
Mittwoch, 11. März 2026
[11:31]
Periodika:
[Postings:]
Dit is Berlin /
[Hören:]
Schrille Stadtvögel /
Antisemitische Welle 1959/1960 /
Irmgard Keun: Kind aller Länder /
Emily Brontë: Sturmhöhe /
Jean Paul: Selberlebensbeschreibung /
Erich Loest: Es geht seinen Gang oder die Mühen in unserer Ebene /
Erich Loest: Katerfrühstück /
Alexandre Dumas: Die schwarze Tulpe /
Thomas Mann: Mario und der Zauberer /
Hirnstimulation /
Fetischisierung des Essen.
[11:29]
Anthroponophie ist der durch Menschen erzeugte Krach.
Die durch die belebte Natur hervorgebrachten Geräusche heißt Biophonie.
Vögel in der Stadt rufen lauter und mit höheren Tönen, um gegen
die Anthroponophie wie Verkehrs- und Baustellenlärm anzukommen.
Schrille Stadtvögel eben.
[8:49]
In ihrem 14-tägigem Podcast
"Freiheit Deluxe"
hat die Publizistin Jagoda Marinic
über eine Stunde lang
mit Angela Merkel gesprochen.
[7:33]
Vor Spätdienst 1/1. // Tage ohne Alkohol: 3739.
Dienstag, 10. März 2026
[19:21]
Periodika:
[Fotos:]
Kinderschuh /
Sonnenuntergang mit Türmen /
Caffe + Thee /
Graffito Oststraße /
[Cartoons:]
Feinfühlige Chirurgen /
Zimmer ohne Licht /
Reiter der Apokalypse /
Robotergestützter Arbeitsplatz /
Wärmer, wärmer! /
SHG: Anonyme Influencer /
Feedback /
Wartezimmerregel /
Rettet die Bienen /
Nonverbal /
Montag /
Gute Aussichten /
[Hören:]
Vorgehen gegen "Asoziale" /
Hype um den Blutzuckerspiegel /
Jugend im Blauhemd /
Kneipensterben /
Doomscrolling /
Schwer, Hilfe anzunehmen? /
Freundlichkeit - Stärke, Schwäche, Chance? /
Blut: Elexier des Lebens /
Simultandolmetschen /
Privatleben im Dritten Reich /
[Streams:]
Tagebuch einer Kammerzofe (1964).
[19:15]
Am HBF Leipzig an der Straßenbahnhaltestelle auf einem Sitz ein
einzelner Kinderschuh.
Hoffentlich haben sie wenigstens das Kind mitgenomen.
[16:29]
Im Grassimuseum für Angewandte Kunst bei den
Tee/Kaffeetässchen
stehen folgenden Erklärungen:
Caffe: Ist ein aus gebrannten oder geroesteten Caffe Bohnen mit siedenden Wasser oder Milch und Sahne vermischtes Getraenke so dass Frauenzimmer taeglich zu trincken pfleget. //
Thee: Seynd dunckelgruene laenglichte und von vorn spitzige gedoerrte Blaetter aus China kommend (...) so in siedend Wasser geworffen, und von dem Frauenzimmer zur Gesundheit getruncken, bisweilen auch mit anderen Kraeutern vermischet werden. -
Was die nur immer mit den Frauenzimmern hatten. Tranken die Männer nur Bier und Wein?
[7:16]
"In Husum stieg ich erleichtert aus dem Zug und staunte kurz über den immer noch heruntergekommenen Bahnhof, an dessen maroden Bahnsteigen man auch Filme über die Ostblockvergangenheit anderer Staaten drehen könnte."
(Maximillian Buddenbohm)
[6:53]
Freier Tag 2/2. // Tage ohne Alkohol: 3738.
Montag, 9. März 2026
[23:58]
Es gibt einen Menschen in Hamburg, der in Sachen Bücher- und Leseliebe
ähnlich wie ich tickt, auch was die Hervorbringung betrifft, nämlich
mit seiner Begeisterung nicht hinter dem Berg halten zu können und sie
sich im Netz Niederschlag finden zu lassen. Der
Nachtbibliothekar
betreibt das
Stundenblog,
die
Tage des Lesens
und die
Nachtbibliothek.
Herzliches Winken nach Hamburg! Begegnet bin ich ihm gestern
im Fediverse
und bin ehrlicherweise perplex, solch einen
"Bruder im Geiste"
und treuen Besucher meines Bücherlei seit 25 Jahren zu haben. Große
Freude also auf meine. bzw.
unsere alten Tage,
Ludger. Der Leiter der Hamburger
Bücherhalle Elbvororte
wurde einst -
wie auch ich
und
sehr viele andere -
auch von
Gesine von Prittwitz
interviewt.
So ist mir auch die Idee gemeinsamen Leses
untergekommen,
wie sie der
Silent Book Club (SBC)
mit Dependance oder besser
Chapter in Leipzig
belebt und beliest. "Mit Augenzwinkern wird der Silent Book Club auch die
'Happy Hour' für Introvertierte" genannt. Das war heute erstmal aufregend,
einem Büchermenschen so zu begegnen, der im Lese=Leben genauso weit
fortgeschritten bzw. fortgeblättert hat wie ich. Schon rein aus Neugier
werde ich ein Treffen des Leipziger SBC avisieren.
[22:02]
Die Austellung
"Tagsüber bin ich woanders, hier bin ich nur nachts"
zeigt,
wie Wohnungslose in Halle leben, und ist im Stadtmuseum zu besuchen.
[22:01]
Periodika:
[Streams:]
Euromaxx 8.3.26 /
Euromaxx 1.3.26 /
Karambolage 8.3.26 /
Femme fatale in der Kunst /
Alpha-Männer /
Die Maya /
Die Abschaffung der Nacht /
Pompeji, Geschichte einer Katastrophe (3/3) /
Pompeji, Geschichte einer Katastrophe (2/3) /
Pompeji, Geschichte einer Katastrophe (1/3) /
[Hören:]
Gründung der FDJ /
Weibliche Seite des Göttlichen /
Machiavelli /
Studentinnenverbindungen /
Hirnschrittmacher /
Popkultur: Rückkehr des Unheimlichen /
Kulturgeschichte der Lotterie /
[16:23]
Nach Nachtdienst 2/2 (Dienst 3/3) = Freier Tag 1/2 (Ausschlaftag). // Tage ohne Alkohol: 3737.
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