[11:29]Harpokrates
heitß die Freimaurerloge in Magdeburg und das
KHM der Stadt zeigt derzeit eine
Ausstellung
über diese Loge,
worüber das DLR
berichtete.
[11:29]
Würden wir so agieren wie KI, wenn sie halluziniert, nennte man uns Aufschneider.
[7:46]
Nach den Nachrichten im Deutschlandfunk
das Wetter
mit Angabe von Temperaturen. "Hamburg 7°. Leipzig dito." - Ob eine KI das auch so bringen würde?"
[7:46]
Eben im Deutschlandfunk "KI-Schnulze" gehört und es bei den
Wortperlen
eingereiht.
[7:10]
Weniger als 1 Prozent der Japaner sind Christen. Dasselbe Team, das den
Buddha-Bot
entwickelte,
arbeitet
an einem
christlichen Pendant.
Dann kann ich auch Fugu kochen, oder?
[19:02]
Repost: Wenn man sich keine Mühe gibt, läuft es wie von selbst. Nur nicht immer in die richtige Richtung.
[19:01]
Repost: Ich denke nicht nach, ich höre auf mein Bauchgefühl. Damit bin ich bis jetzt ganz gut gescheitert!
[19:00]
Repost: Retweet: Morgens, wenn man sich niedlich aus den Kissen knäuelt und noch überlegt, wo man wieder den Bastelbogen für diese Realität hingelegt hat.
[18:56]
Repost: Lebenserhaltene Sofortspaßnahmen.
[18:55]
Repost: Das Dümmste, was einem Menschen passieren kann, ist intelligent auf die Welt zu kommen.
[18:50]
Repost: Leider bin ich aus beruflichen Gründen gezwungen zu arbeiten.
[13:52]
Das bei Mr.Müllbeutel aufgeschnappte
situative Gefangenschaft
finde ich reizend. Also Warteschlangen, gemeinsam in einem Raum, in TRAM/Bus usw.
Gefangen heißt dann sicherlich auch: frei sein wollen. Deshalb die Ungeduld
in derartigen Situationen, Fluchtimpulse.
[12:54]
"So schließt sich der Kreis zum Leben als solches, das ja bekanntlich auch nicht nur aus Schönheit und Genuss besteht. Bestenfalls ist im Leben einfach alles drin, das tragische, das erquickliche, das ruhige und das energetische Element. Nicht alles auf einmal, Gott bewahre, eher abwechselnd. Als ich nach dem Konzert daheim am offenen Fenster stand und in den Sternenhimmel blickte, da dachte ich, so muss es sein. Ein volles Leben leben und alles mitnehmen. Mein neues Lebensmotto ist also: am Ende will ich satt am Leben sterben. Einmal mit alles, bitte."
(Kluges & Scheiß)
[7:24]
Freier Tag 5/7. Tage ohne Alkohol: 3783.
Donnerstag, 23. April 2026
[16:27]
Was ist aus dem guten, alten Relativsatz geworden? Journalistendeutsch allerorten.
"Es geht um diese Männer. Die wollen nicht erkannt werden."
Da krümmen sich mir die Fußnägel.
Noch pfuier
[11:09]Netzfund:
Die Wahrheit macht dich frei. Aber erst macht sie dich fertig.
[10:10]
Viel zu selten schaue ich bei Christiane vorbei, deren Blog
Irgendwas ist immer
mit Gedichten gespickt ist. So wohltuend, Rilke, Heym, Trakl, Uhland.
Ich sinniere, warum ich zögere, das Blog anzusteuern.
Weil die Geschwindigkeit, mit der ich im Netz unterwegs bin,
hier nicht funktioniert. Ich muß abbremsen. Gedichte erfordern
Halt, Verweilen, Runterkommen, Entschleunigen. Lyrisches Glotzen.
Daß ich mich dafür präparieren muß, einen Vorsatz fassen wie
jemand, der im Jahr das erste Mal Baden gehen will und mit
klappernden Zähnen zaghaft in Trippelschrittchen vorwärts zögert,
ist schlimm genug. Also. Öfter Baden, öfter zu
Christiane!
[9:48]
"Die Menschen hier würden ihre Haare als Privatsphäre verwenden; wenn sie allein sein möchten, senken sie die Köpfe und lassen sich von ihren Haaren umgeben."
(Camp Catatonia)
[9:10]
Wir saßen vorgestern im
Joseph Pub
in einem hippen Viertel in Leipzig-Schleußig und fragten nach Karlsbader Schnitte.
Der Kellner hob die Augenbrauen, man hörte sein Hirn rattern (mechanisch), aber
vergebens. Wir halfen: Toastbrot, Schinken, Käse... "Schinken hamwa nich!"
Weg war er. Keine Zeit, zu erläutern, wir der gelernte DDR-Bürger diese Hürde
umging mit: Jagdwurst, Mortadella, Sägespänen, irgendwas.
Und nach der Wende kam noch Ananas drauf und Ketchup in deren Loch.
Alles muß man selber machen. Sicherlich hätte dem jungen Mann mit Bart
"Toast Hawaii" auf die Sprünge geholfen, doch diese Blöße wollten wir uns
nicht geben.
[9:00]
"... den Rest des Tages mit einem solide betrübten Schleier verbracht."
(Hmbl-Blog) -
[8:31]
Der französische Musiker HK (Kaddour Hadadi) hat einen Groove, der mich in
Danser encore
zum Mittanzen hinriß. Zeit, nachzugrasen, um mehr von ihm zu wissen.
Perplexity sagt, sein Chanson mische sich aus Reggae, Hip-Hop, Blues
und chaâbi. Mit "HK et les Saltimbanks" hatte er mit dem Protestlied
"On lâche rien"
Erfolg. Und
"Je suis".
Zugegeben, die bisher gehörten Songs klingen sehr ähnlich.
"Dis-leur que l'on s'aime, dis-leur que l'on sème"
erinnert doch stark an
Danser encore.
Schlimm ist das nicht bei Musik, die einen aus sich heraus in Bewegung bringt.
Es ist dieser Groove wie in
"Toi et moi, ma liberté",
der gemeinschaftliche Gesang, der mich mitreißt.
[8:16]
"... bat eine fremde Person einen Freund von mir um Geld. Die fremde
Person war mehrere Köpfe kleiner, deutlich schmächtiger und auch
allgemein in einem eklatant weniger vitalen Zustand als der Freund,
leitete ihre Ansprache dennoch mit den Worten 'keine Angst, ich tu
nichts!' ein. Der Freund antwortete nach einem Moment Stille in
einem Tonfall, der 99% Gelassenheit und 1 % Amüsement enthielt:
'Davon ging ich aus'."
(Novemberregen)
[8:00]Wow!
Resistenzen gegen multiresistente Keime sind eines der verheerendsten
Probleme, die zu bewältigen sind. Jetzt hat die Forschung eine Schwachstelle
bei den Bakterien entdeckt, die quasi aufgemischt werden können, indem deren
Ordnung gestört wird. Die Bakterien falten ihre Proteine, und diese
Faltung kann gehemmt werden, so daß eine neue Durchlässigkeiten auch für
herkömmliche Antibiotika erreicht werden kann.
[7:54]
Freier Tag 4/7. Tage ohne Alkohol: 3782.
Mittwoch, 22. April 2026
[18:03]
Vier Off-Label-Medikamente gegen Post-Covid und
ME/CFS
sind
zugelassen
worden.
[15:55]Jadoch,
auch ich war heuer wieder am Johannisplatz. Falls mich die KI nicht beschwindelt,
handelt es sich um Japanische Nelkenkirschen (Prunus serrulata 'Kanzan').
Es wimmelte vor Springfluencern.
[15:22]
Kaum habe ich in der Kategorie
Zeugs & FundstückeneueFotos
eingearbeitet, was bei Pixelfed, wo Postings nicht um weitere Bilder
erweiterbar sind, bedeutet: neu aufsetzen, sah ich gestern Abend
erneut Haus=Unrat.
Diesen Einkäufskörben begegne ich
in Leipzig zunehmend, oft an Haltestellen wie gestern an der Wiebelstraße
und am Felsenkeller.
[14:41]Fensterblick am 22. April 2026.
Während der Hofblick fast volle Blüte vermeldet, kargen die Bäumchen beim
Straßenblick noch. Immerhin blauer Himmel. Frühling ist schon Superlativ
und braucht keine Steigerung.
[13:21]
Nicht nur müde Krankenpfleger lungern am HBF herum oder fahren mit der TRAM in den Feierabend, auch DHL-Mitarbeiter, die mit guten Beispiel
voranleuchten.
[12:17]
Nach der Gunst der Stunde, die Herr Flöder zu nutzen
beabsichtigte,
ist überhaupt
The Time of Timmy.
Omnipräzens eines sterbenden Tieres. Oder macht er gar nur
Urlaub?
Stefan Rose plädiert dafür, den Bundesadler durch den Wal
zu ersetzen.
[10:05]
"Sie ist (...) so vernebelt wie ich es sonst nur Jugendlichen nachsehe, die noch nicht wissen, dass die Wirklichkeit immer komplexer als die einfachste Lösung ist."
(Betonflüsterer)
[7:11]
Freier Tag 3/7. Tage ohne Alkohol: 3781.
Dienstag, 21. April 2026
[21:30]
Fotos auf Pixelfed zusammengeräumt:
Arbeitsweg
vom St.Georg
nachhause.
Meist vom und zum Nachtdienst. Sonne wird gemocht und ist im Frühling verfügbar:
die ersten Fotos sind die neuesten vom Wochenende 18./19. April 2026.
Es sind nur wenige Tage im Jahr, daß der Sonnenstand zwischen 6.30 und 7.30 -
der Zeit meines Arbeitsweges - es erlaubt, Fotos in der Dämmerung zu machen.
[13:31]
Im Kiez, das heißt bei mir: in
Sellerhausen,
einem Stadteil im Osten Leipzigs mit eher beschaulichem Charakter.
Immer wieder fotografiere ich, wenn die Sonne einfällt und mir
vorgaukelt, in einer schönen Gegend zu wohnen. Oder gar etwas
Schnee gefallen
ist. Vorgestern waren es
Sonnenstrahlen,
die animierten, das Handy zu zücken. Die Straße, die
am öftesten
zu sehen ist, heißt Engelmannstraße. An der Kreuzung mit der
Plaußiger Straße entstehen die
Fensterblicke
aus Höhe des 4. = Dachgeschosses. Da ich seit 1999 wieder hier wohne,
entstanden aus diversen Anlässen Fotos. 2014 erwischte ich den
Rettungshubschrauber,
2016 brannte in Sichtweite ein
Dachstuhl
oder 2022
nachts Tonnen.
Auch die Polizei ließ sich 2021
bei einem Einsatz
blicken. 2014 wurde das Haus gegenüber
saniert,
2021/22
ein anderes
gegenüber, wobei eine
Kletteraktionen
für Fingernägelknaubeln sorgte. Hin und wieder
ziehen
Ballons vorüber. Das Drama um die
3 Pappeln,
welche einst vorm Fenster standen, erwähnte ich häufiger. Wenigstens
das Gras darf
manches Jahr
wachsen.
[14:35]
Gras darf wachsen, gar im Frühling. Kein Mähsakrieren. Sonst wird
geschnippelt, was das Zeug hält, so daß ich solchen Wildwuchs aus
vergangenen Jahren gerne erdulde. An der TRAM-Haltestelle
gerät der Versuch des Urban Gardenings zeitweise ins
Urban Verwildering.
[9:55]
"Die maximal Verwirrten aller Art, welche man in der Mitte aller Großstädte immer zahlreich antrifft."
(Maximillian Buddenbohm)
[9:15]
"Die Natur hat es glücklicherweise eingerichtet, dass sich Gleichgültigkeit
in umgekehrt proportionaler Weise zur Eitelkeit verhält."
Frau Klugscheißer über
Selbst- und Fremdbilder.
Wobei ich sagen darf, daß ich mich durch die Depression älter fühle, als der Ausweis behauptet.
"Selbsterklärend dockt, einmal infiziert, das Egalvirus in allen Lebensbereichen an,
woraus sich wiederum große Freiräume ergeben." Das Angenehme am Älterwerden.
Was ich alles nicht mehr brauche und will. Sobald man wie mein Vater auf die
Zielgerade einschwenkt, verengt sich der Fokus nochmal drastisch und sondert
lebenslang für unverzichtbar gehaltene Sachen aus. Plötzlich mag mein Vater
nur noch bestimmte Lebensmittel essen und meidet andere, für die er ehedem
vom Nordpol zum Südpol
zu Fuß gegangen wäre. Während Naturdokumentationen immer noch gehen, zuckt
er bei Olsenbande- oder Louis-de-Funes-Krachern, bei denen wir ein Leben lang
herzhaft gemeinsam lachten, nurmehr die Schultern. Auch als Pfleger im
geriatrischen Bereich beobachte ich diese Verengung im Interessenbereich
und nehme für mich jedesmal die Mahnung mit, zu überprüfen, was an jetzt
für so esentiell Gehaltenen ich auf dem Sterbebett bzw. kurz davor
möglicherweise als Schmarrn definieren könnte. Um es mit Werner zu formulieren:
'Muß das so?". Mit der 60 erreiche ich einen Status, bei dem mich
ehemalige Kollegen, die dem Rentnerdaseins frönen, so langsam ernst
nehmen und mich gar förmell in ihre Reihe aufnehmen:
"Zahlen sind etwas für Buchhalter. (...) Mögen deine kleinen, aber auch
großen Erwartungen für die kommenden Jahre in Erfüllung gehen. Auf zur
nächsten runden Zahl mit uns gemeinsam". Das rührt mich doch, in den
illustren Kreis der SeniorInnen aufgenommen zu werden und quasi einen
Rollatorplatz zugewiesen zu bekommen. Der von Frau Klugscheißer benannte
Egalvirus führt zu einem entspannten Zurücklehnen und die Jugend machen
lassen. Schulterzucken und ein diffuses Handwedeln als Morgenroutine
etablieren.
[8:20]
Das arte-Kulturjournal "Twist" widmet sich wöchentlich einem Thema, In dieser Wochen
dem Punk: 50 Jahre Rebellion.
Zudem verweise ich auf die
Updates,
mit denen ich neuerdings die "bloßen" Links, die ich bei der Suche nach
Hör-, Les-, Seh- und Denkbarem einsammle, an einem Ort chronologisch
archiviere. Heute unter den
Ephemeren Streams
zwei Sendungen ass der instruktiven Reihe
"42 - Die Antwort auf fast alles":
Ist Gehirnwäsche möglich? +
Wie werden wir "Arschlöcher" los?.
[8:19]
Freier Tag 2/7. Tage ohne Alkohol: 3780 = 540 Wochen.
Montag, 20. April 2026
[17:51]
Gemeinhin trauert man, wenn jemand gestorben ist.
Doch ist
Trauerumfassender.
Man spricht von
Unsichtbare Trauer.
Verluste ohne Tod: Kontaktabbruch der Kinder, Verlust seines Therapeuten,
Trennung vom Partner, Scheidung der Eltern, Unfruchtbarkeit,
Abbruch von Freundschaft. Abstrake Verluste: Sicherheit, Sexualität,
psychische und körperliche Gesundheit, Freiheit, Solastalgie.
[15:33]Done! =
Was ich zuletzt gerne hörte: Zwei PhilosophInnen im Gespräch über
Pazifismus in der Zeitenwende.
Der schwere Stand der Friedfertigen in einer Welt, die wieder glaubt, sich bis an die Zähne bewaffnen zu müssen.
Die 40 Minuten auf der Sendereihe
"Sein und Streit"
habe ich sehr gerne gehört. Die Sendung der vergangenen Woche behandelte
die Fragen, ob wir im
Zeitalter des Narzissmus
leben. In
Luft zum Atmen
geht es um ebenjene - von der Antike bis jetzt; Luft, Pneuma. Sehr schön!
Außerdem als von KI faszinierter Mensch empfehle ich zwei Podcasts:
Feministische KI
und
"Die KI kann mich mal".
[14:17]
Freier Tag 1/7 (Ausschlaftag). //
Tage ohne Alkohol: 3779.
Sonntag, 19. April 2026
[16:18]
Die Bürde des Alters beginnt oftmals schon am
60. Geburtstag.
"Willkommen im
Club der alten Säcke".
Mit dem Freßkorb befördere ich mich ins diabetische Koma. THX an meine
Kollegen! Und allen ein Dankeschön, die
meiner
anlässlich der gestrigen Rundung gedachten. Mein Psychotherapeut fragte
mich, warum ich Nachtdienst mache und ob ich das nicht hätte anders
lösen können. Offensichtlich wird dem 60. Geburtstag eine kleine Sonderrolle
zugeschrieben; denn noch vor keinem runden Geburtstag wurde ich
dermaßen eindringlich gefragt, wie es mir geht, ob und wie ich mit der
Rundung klar käme. Ein bißchen hat mich diese Permanenz beeindruckt.
Und der gewaltige Präsentkorb jagte mir einen gehörigen Schrecken ein.
Das ist FÜR MICH? Ihr seht, der Therapeut hat noch 'ne Menge zu tun.
Den Gutschein für den
All-You-Can-Eat-Schlemmerpalast
werde ich baldigst einlösen. In meiner schrankenlosen Freßlust liebe
ich diesen Schuppen.
[15:38]
Vor Nachtdienst 3/3. // Tage ohne Alkohol: 3778.
Samstag, 18. April 2026
[14:18]
Vor Nachtdienst 2/3. // Tage ohne Alkohol: 3777.
Freitag, 17. April 2026
[19:08]
Es spricht nicht unbedingt gegen die Klischeevorstellung, in England lebten
zahlreiche Exzentriker, daß es einen Förderverein für Kreisverkehre gibt.
Der Brite Kevin Beresford (@RoundaboutKevin) sah eine Doku über die Menosphere und
erdachte
sich als Gegenbewegung die Dullosphere für absolut langweilige Menschen.
[17:57]
Vorgestern bei den
Fensterblicken
der in Leipzig jetzt nicht SO häufige
Nebel,
während ich
gestern
in den Tweet schrieb: "Fensterblick am 16. April 2026. Nach dem gestrigen
Nebel heute beim Hofblick eitel Sonnenschein mit gewaltig explodierenden
Bäumen und beim Straßenblick mit schnuckeligen Wölkchen.
[13:20]
"Große Menschheitsfragen gibt es nicht viele. Wo kommen wir her, wo gehen wir hin und was für ne Scheisse ist dazwischen. Das war’s dann grob."
(Kluges & Scheiß)
[13:20]
"... dass ich rückenschmerzbedingt einfach viel langsamer mit allem war und bin. Dass ich also nicht mehr im wieselflinken Gewusel durch den Alltag wimmle, nicht mehr im gazellenartigen Galopp die Gewerke abarbeite, sondern eher mit dem überschaubaren Furor eines Faultiers voranschreite."
(Maximillian Buddenbohm)
[6:21]
Ich muß mich mal
bei Youtube bedienen.
Am Dienstag war ich im
Panometer
zum aktuellen Yadegar-Asisi-
Panorama -
die Antarktis.
Eis gibt Blau. Meine Fotos und Videos sind grottig geworden und unzumutbar.
Deswegen darf ein anderer herhalten. Vor diesem Besuch war ich damals
Es war nach dem
Amazonien-Panorama
2009 mein zweiter Rundumschlag.
[5:10]
Vor Nachtdienst 1/3. // Tage ohne Alkohol: 3776.
Donnerstag, 16. April 2026
[16:08]
"Das Gefühl, daß man mal wieder Gras streicheln muß bei dem ganzen Wahnsinn." (Bosse)
[14:30]
"Vorübergehend geschlossen.
Aber das muß nicht so bleiben." - Schild an einer Schönefelder Haustür.
In
Schönefeldunterwegs gewesen,
um das
Schloß Schönefeld
aufzusuchen. Die Bilder bei Wikipedia kann ich nicht übertreffen, schon gar nicht den
tollen Panoramablick.
Auf dem ehemaligen Rittergut befindet sich eine Förderschule. Die einem
Brunnen nachempfundene
Keramikplastik
sticht einem ins Auge. Als wir danach - wie ich
im letzten Winter
an der Parthe entlanggingen, begegneten wir einem
Reiher.
[14:00]
Kleines
Stillleben
nach dem hastigen Essen während eines stressigen Spätdienstes auf Station. Magen voll, Taschen leer.
[12:15]
Daß es einen kalendarischen und einen meteorologischen Frühlingsanfang gibt,
war mir klar. Daß es aber einen Vor-, einen Erst- und einen
Vollfrühling
gibt...
[10:47]
Einerseits der Wunsch, sich nicht zu verzetteln. Andererseits die Erfahrung,
daß, wenn ich mich verzettele, dabei ungemein Spaß habe. Der Wunsch nach
Wiederholung kabbelt sich mit dem Katergefühl, etwas wirr im Kopf zu sein.
[10:22]
Beim Bloglesen auf den Ausdruck
nächtliches Hirnfegen
für Träume gestoßen und ihn in die
Wortperlen
bugsiert. Beim Postwestfalen
gelernt,
daß man bislang nur Marmelade nennen durfte, was aus Zitrufrüchten gemacht ist.
Diese Verfügung wird nun an die EU angepaßt und dann ist es wurscht,
ob Marmelade, Fruchtaufstrich oder Konfitüre.
[8:33]
Immer noch oder wieder unzufrieden. Ich probiere herum, wie ich den
Input am übersichtlichsten bzw. handhabbarsten darbieten kann.
Jüngste Idee ist die einer
Update-Datei,
in der täglich bloße Links nach den Gesichtspunkten
"Lesbar" (Postings, Zeitungen, Rebloggeria, Tagebuch),
"Hörbar" (mp3-Quellen, die ich bisher
Audiosammelsurium
nannte; "Sehbar" (Cartoons, auch hier befinden sich die bisher verlinkten
in einem
Archiv).
Mal sehen,
ob das so geht
mit der Form nach Kalenderdatum strukturierte Linkdumps
zu reihen. Der Zugriff erfolgt über das Menü links oder
über den Link am Tagesanfang.
[6:57]
Freier Tag 1/1. // Tage ohne Alkohol: 3775.
[9:13]
"Eine Frau ist es, die dort allein sitzt. Wobei sie ein Buch liest, das sie so hält, wie alle Menschen, die in der Öffentlichkeit lesen, ihre Bücher gefälligst immer halten sollten. Nämlich derart, dass man als Passant den Titel erkennen kann, und zwar ohne lästige oder gar peinliche Verrenkungen machen zu müssen und ohne dem lesenden Menschen dabei unpassend nahe kommen zu müssen."
(Maximillian Buddenbohm)
[9:10]
Übrigens hat uns der Arbeitgeber verboten, im Klinikum private Handys zu laden.
Klar, schon verständlich, wenn 1300 Mitarbeiter das tun, geht's ins Geld.
[8:50]
In Brasilien haben sich die Evangelikalen in den letzten 20 Jahren vervierfacht.
Und auch Kinder können PastorInnen und
Mini-Missionare
werden.
[8:44]
Bei den Kürzungsplänen der Bundesregierung im Gesundheitswesen ist die
Streichung des allgemeinen kostenlosen Hautscreenungs als Krebsvorsorge
dabei. Ist das nicht zum Aus-der-Haut-Fahren?
[8:22]
Vor Spätdienst 2/2. // Tage ohne Alkohol: 3774.
Dienstag, 14. April 2026
[9:30]
Bei DLF-Nova ein höchst informativer
Vortrag(mp3)
über die Entwicklung der deutschen Sprache seit dem Jahr 800. Die Sendereihe Hörsaal ist
sozusagen die Uni des Couch-Potatoes. Apropo Sprache. Über die
Berliner Schnauze
und warum sie verschwindet hörte ich gestern Abend auch.
[8:55]
"Auch mentales Training hab‘ ich schon probiert. Dabei stellt man sich vor, der Schmerz löse sich auf oder assoziiert ihn mit einem angenehmen Gefühl, etwa einer sich ausbreitenden Wärme. Funktioniert so mittelschlecht, obwohl ich auf diesem Gebiet einst den schwarzen Gürtel trug. Mein Bootcamp Zahnarztbesuche, und wer braucht schon Peitschenhiebe, wenn er auch eine Wurzelbehandlung haben kann."
(Kluges & Scheiß)
[7:50]
Vor Spätdienst 1/2. // Tage ohne Alkohol: 3773 = 539 Wochen.
Montag, 13. April 2026
[12:00]Handwerker - in etwa so selten wie gut funktionierende Gehirne.
[10:30]
Am Leipziger HBF steige ich auf dem Weg zur Klinik in die TRAM 16 oder 14 um.
Folglich frequentiere ich sehr oft den ALDI im Untergeschoß des Bahnhofes.
Ich entdeckte am 8.4. einen großen Topf Haselnuss-Dessert, dessen MHD am
6.4. abgelaufen war. Damit zur Verkäuferin, ob ich Rabatt kriege.
Schnaubend rupft sie mir den Becher aus der Hand: "Das bleibt hier".
Dann eben nicht. Am nächsten Mittag entdecke ich diesen wiederum im Regal.
Ziemliche Frechheit, das Produkt, zumal unrabbatiert, in den Kreislauf
zurückzuführen. Mein zweiter Versuch, ihn zu bekommen, scheiterte bei
der Kassiererin. Soweit ich weiß, ist es nicht grundsätzlich verboten,
Lebensmittel zu verkaufen, die "drüber" sind.
[6:50]
Freier Tag 3/3. // Tage ohne Alkohol: 3772.