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[#:156] Faust-Bot: "Meine Ruh ist hin, / Mein Herz ist schwer; / Ich finde sie nimmer / und nimmermehr.

[#:155] "Sport ist Mord. Selbstmord. Und Selbstmord ist dem Christen nicht erlaubt." (Pfarrer Braun: Der Fluch der Pröpstin)

[#:154] Repost: "Odysseus hätte natürlich auch einfach nach dem Weg fragen können."

[#:153] Repost: Der Hass aus den Worten bricht sich nun Bahn in Taten.

[#:152] "Es wäre dem Weltfrieden zuträglich, wenn sich jeder Mensch einfach still irgendwo hinsetzen - und Küken beim Wachsen zugucken würde." (Landlebenblog)

[#:151] Repost: Nosferatu hat es auch 2025 wieder nicht in der TopTen Liste der Jungennamen geschafft.

[#:150] "Oh Jesus, was für Leute zwingst du mich zu lieben!" (Pfarrer Braun: Der Fluch der Pröpstin)

[#:149] "Kann man 'real existierender Sozialismus' eigentlich auch ohne Ironie aussprechen?" (Kieselblog)

[#:148] In der Folge "Es lebe der Sport" der Soko Potsdam geht es um Doping in der DDR. Bevor die Dopingmittel den Leistungssportlern verabreicht wurden, wurden sie an so genannten Volkssportprobanden getestet, die dafür "Fleischgeld" erhielten.

[#:147] Bei der ersten=letzten Psychotherapie 2019 lernte ich neue Wörter/Wendungen: Beef haben / nice. - Diesmal bisher: Ich struggle mit... / Da bin ich fein mit.

[#:146] Retröt: Künstliche Intelligenz ist übrigens nur ein kurzfristiger Trend. Das wird sich nicht durchsetzen. Die Natürliche Intelligenz hat sich ja auch nicht durchgesetzt.

[#:145] Die sozialen Medien, die uns Individualität versprechen, kreieren stattdessen Uniformität und Konformität.

[#:144] "Ich weiß derzeit gar nicht, woher all die Wolken nehmen, aus denen ich falle." (Kaltmamsell)

[#:143] Bei Alltägliches & Ausgedachtes gelesen, daß "Kunst am Bau ab einer bestimmten Gebäudegröße Pflicht ist". Wenn der Bund oder ein Bundesland der Bauherr ist.

[#:142] "Die Brandmauer ist übrigens aus trockenem Holz." (kiezschreiber)

[#:141] "Jeder Hundebesitzer kennt die Täuschung, von der eine Demokratie lebt. Der Hund geht voran, ist aber an der Leine." (kiezschreiber)

[#:140] "Kein Lehrer kann alle Fächer unterrichten, aber die Schüler sollen in allen Fächern gut sein. Verstehe ich nicht." (kiezschreiber)

[#:139] "Glaubst du, daß das Leben nach dem Tod schöner ist?" - "Das hängt ganz davon ab, wer stirbt."

[#:138] Die letzten Wortperlen: Schaumstoffproduzent McDonald´s, Entscheidungsklemme und Speisefön (= Airfryer) beim Kieselblogger sowie finale Grätsche (= Tod) bei der Freidenkerin.

[#:137] Polizei- und Feuerwehreinsatz wegen vermeintlicher Kobra am Wegesrand. Der Scherz eines rumänischen 14-Jährigen, der ein KI-generierter Fotos verschickte.

[#:136] "Honecker und die braunen Gesellen davor." (MDR-Sachsenspiegel)

[#:135] Frau Sch., ihres Zeichens dement und gangfreudig, sieht mich im Materialraum der Station an einem Wagen stehen und fragt: "Ach, Sie kochen wohl auch selbst?"

[#:134] Einer Freundin, deren Lieblingsfarbe blau ist, wollte ich verdeutlichen, daß ich diese Farbe nicht gänzlich verschmähe.

[#:133] Frische Idee für ein Sabbatical. Überlege ich mir.

[#:132] Repost: Die Batterie in der Waage ist leer. Endlich.

[#:131] Repost: Und dann steht man da. Tränen in den Augen. Nichts ist, wie es war... - Ich hasse es, wenn im Supermarkt Regale umgeräumt werden.

[#:130] Wenn Sommer und Harzer Käse zusammenfinden, ist das etwas Wunderbares.

[#:129] Frauen an die Macht. Sie haben den Durchblick.

[#:128] "Menschen mögen mich ungefähr so sehr wie ich sie auf der anderen Seite der Skala nicht mag." (Betonflüsterer)

[#:127] "Worst case szenarien, die (...) in meinem Kopf mietfrei wohnen." (Frau Klugscheißer)

[#:126] Nach dem beknackten Tag habe ich versucht gegenzusteuern.

[#:125] Das parallel laufende Tagebuchbloggen ist jetzt mit dem Tag eröffnendem Statistikposting In der Minutenangabe verlinkt.

[#:124] Dialekt sprachende Menschen in den Medien spielen meist eine besondere Rolle. Schauspieler und Medienmenschen trainieren sich ihren Dialekt ab. Was, wenn auch Journalisten und Moderatoren wieder Dialekt sprächen?

[#:123] "Social meida" in einem Blog gelesen. Und wenn es nun kein Tippfehler ist? Kann ich so gelten lassen. Auch als Imperativ.

[#:122] "Im Büro öffete ich endlich mal wieder das Fenster völlig, herein kam frische Luft, die dieses Attribut zurecht trug." (Kaltmamsell)

[#:121] Auf wen trifft die deutsche Fußballnationalmannschaft nach dem Sechszehntelfinale? - Auf das Flughafenpersonal.

[#:120] "Ich ernähre mich nur noch von Feta, Gurken, Oliven und Melonen und dergleichen, ein Jäger und Sammler mit ausgeprägtem Kühlschrankbezug." (Maximillian Buddenbohm)

[#:119] ... einer Zeit, als Plattennadeln noch tief ins Vinyl vorstiessen wie eine Vortriebmaschine und mit jeder Umdrehung winzige Verletzungen riskierten, Kratzer, Staubeinlagerungen, bis eines Tages der Datensatz kam und übernahm." (Glumm)

[#:118] Was wirklich hinter dem frühmorgendlichen Vögelzwitschern im Baum vorm Haus steckt, erklärt dankenswerterweise Jawl.

[#:117] "Was heute gut war am Sommer: wenn mir Schweiß aus den Haaren ins Essen tropft, muss ich nicht aufstehen, und den Salzstreuer holen." (Frau Novemberregen)

[#:116] Aufgeschnappt: Je weniger man zuhört, desto professioneller sollte man nicken.

[#:115] "Wenn der Mensch sich dauernd mit irgendwelchen fettigen und schmierigen Sachen eincremen soll, dann hätte ihm die Evolution eine Bürzeldrüse spendiert." (Heinrich IX)

[#:114] "Level der aktuellen Hitzewelle: die Zeugen Jehovas tragen kurze Hosen." (Walternativlos)

[#:113] "Vielleicht ist die Zeit der eiweißbasierten Lebensformen auch einfach vorbei." (Allen)

[#:112] "Ab 30 Grad im Schatten schmilzt der Drang nach Würde." (Kieselblog)

[#:111] Die Wohnung ist jetzt dermaßen heruntergekühlt, daß ich mich traue, ein T-Shirt anzuziehen.

[#:110] "Als Dienstleister zu arbeiten ist die ultimative Lektion in Gleichmut," (Denis)

[#:109] Bei Hochwasser ziehen Politiker gerne Gummistiefel an. Was ziehen sie dagegen bei Hitzewellen aus?

[#:108] "Breturn" = eine potenzielle Rückkehr Großbritanniens in die EU. (arte-Journal, 23.6.26)

[#:107] Für jene, die hoffen, mit KI nicht behelligt zu werden oder daß das wieder weg geht, aus einem Interview: "Also ohne KI - der Drops ist gelutscht"

[#:106] "Die protestantische Arbeitsethik erreicht Stellen im Hirn, da kommt bloße Motivation gar nicht hin." (Maximillian Buddenbohm) (Maximillian Buddenbohm)

[#:105] Ich erkenne Gutes, wenn ich es verpasse.

[#:104] "Mein Plan so weit für die statistische Restlaufzeit: Wenn möglich, nicht von einer KI aus dem Job sortiert werden. Danach nicht von einer KI als lebensunwertes Kroppzeug aussortiert werden. Ich befürchte, das wird noch Arbeit genug." (Kieselblog)

[#:103] Die letzten 5 Wortperlen: "Das Adrenalin von Querschüssen" (Kaltmamsell), "gefühlskippelig" (Herr Buddenbohm), "Textbaustein mit Puls" (= Politiker) + "geistige Leergutproduktion" (Hans Gruber), "Früchtejuwelier" (= Obst/Gemüseladen / (Vanessa Giese), "verschattetes Gemüt" (Frau Kaltmamsell).

[#:102] Simon erzählte, seine Frau sage, Hitler dürfe nicht sterben, man müsse noch Geld mit ihm verdienen, indem man ihn im Käfig durch die Welt führe – Eintritt 1 Dollar, Anspucken 2, In-die Fresse-hauen 3 Dollar. [Victor Klemperer: Die Tagebücher, 23.7.1944]

[#:101] Berger citierte, was schon alt sein soll, mir aber neu war: Wir sind durchs rote Meer gekomen, wir werden auch durch die braune Scheiße kommen! [Victor Klemperer: Die Tagebücher, 21.8.1944]

[#:100] Nachdem Maximillian Buddenbohm unhaltbare Zustände in seinem Hamburger Kiez geschildert hat, resümiert er: "Man möchte der Wirklichkeit spätestens bei so etwas glatt einige Sterne in der Bewertung abziehen." (Maximillian Buddenbohm)

[#:99] "Was man so macht. Als eingespieltes Paar mit drei, vier unschönen Dauerthemen und mit einigen vom Schicksal launig weiter zugespielten Ereigniskarten aus der 2025er Edition des Spiels." (MB über das Eheleben)

[#:98] "Manch einer sieht mit Brille gleich viel besser aus als ohne. Wenn Männer mit Sehschwäche ihre Brille abnehmen, weckt das meinen Beschützerinneninstinkt. Dann möchte ich sie am Arm nehmen und über die Straße führen. Vom Gehweg gegenüber zu meinem Hauseingang." (Frau Klugscheißer)

[#:97] "Laut einem Zeitungsbericht droht Deutschland wegen der EU-Sanktionen gegen Russland bald eine Fischstäbchenkrise. Auch das noch, möchte man entsetzt ausrufen. Unterstützung der Ukraine schön und gut, aber doch nicht unter Gefährdung der Fischstäbchenversorgung!" (Postwestfale)

[#:96] "Tage in stoischem Leistungswillen beginnen" ..., "ohne dabei auf die Umwelt unangemessen euphorisch oder streberhaft zu wirken." (Maximillian Buddenbohm)

[#:95] "Als Tages-, Wochen-, Monats, Jahres- oder gar als Lebensmotto bestens geeignet: spielfreudig voranscheitern. (Maximillian Buddenbohm)

[#:94] "Es ist eine Unordnung in der Welt, an der Menschen mit Sinn für Systeme verzweifeln müssen." (Maximillian Buddenbohm)

[#:93] In Abwandlung einer Formulierung möchte ich beim nächsten Zwist auf Arbeit mit entrüstetem Gleichmut anbringen: "Ihr seht hier einen frisch aufgebrachten Krankenpfleger vor euch!"

[#:92] "Mein Plan so weit für die statistische Restlaufzeit: Wenn möglich, nicht von einer KI aus dem Job sortiert werden. Danach nicht von einer KI als lebensunwertes Kroppzeug aussortiert werden. Ich befürchte, das wird noch Arbeit genug." (Stefan Rose)

[#:91] Ich denke, ich spreche für viele von uns, wenn ich sage: "Hä?"

[#:90] "Dunkelkalendarisches" (Totensonntag, Volkstrauertag, Allerseelen, Raunächte) - this made my november, december, january.

[#:89] Einst war Herr Buddenbohm beim Notar zwecks Testament und Patientenverfügung. Sein Notar - wir befinden uns in Norddeutschland, wo man "arm an Pathos" ist -, meinte: "Wir regeln jetzt also tot und halbtot."

[#:88] "... anschwellende Loseblattsammlung 'Zeichen des Niedergangs' im Auge behalten." (Maximillian Buddenbohm)

[#:87] "... seelisch runtergerockt, jahresendverbraucht und dezent angebittert..." (Maximillian Buddenbohm)

[#:86] "Reicht Laktoseintoleranz für den Behindertenparkplatz oder soll ich mir einen Rollator zulegen?" - "Tradition ist die Eisenkugel an unserem Knöchel." (Kiezschreiber)

[#:85] "Zu Mittag gibt es heute große Kniften Dinkel-Roggenbrot mit Frischkäse, Olivenpaste, Putenbrust und geräuchertem Scamorza. Da ich alle Zutaten dafür im Biosupermarkt gekauft habe, werden die Kniften von einem Geldtransporter hinter mir hergefahren." (Kieselblog)

[#:84] "Vor allem aber, wenn man die Lage der Wirklichkeit bedenkt, träume ich insgesamt verblüffend erbaulich." (Maximillian Buddenbohm)

[#:83] "Weitermachen und ab und zu rausgehen. Dann hat man sich ausreichend Mühe gegeben. Der Rest ist Schicksal." (Maximillian Buddenbohm)

[#:82] "Draußen jetzt bei 12 Grad auch wieder um Blöcke kurvende Cabrio-Fahrer, die so gucken, als hätten sie den ganzen Frühling selbst bezahlt." (Maximillian Buddenbohm)

[#:81] "... blüht die Akelei unter dem Flieder in einem gediegenen Lilaton, in einer ausgesprochen vornehmen Farbe. Diese Blume vielleicht lieber siezen, sie sieht danach aus." (Maximillian Buddenbohm)

[#:80] "Bei 18 Grad und bewölktem Himmel habe ich eine kosmische Verbindung zu den verschiedenen Existenzebenen." (mequito)

[#:79] "Stets auch für das Positive preppen, nicht wahr." (Maximillian Buddenbohm)

[#:78] Plusquamperfekt und Vollendetes Futur sind so etwas wie der grammatikalische Coitus des Sprachverliebten.

[#:77] Gelesen: "Also wenn ihr mal 'ne Expertin für richtig scheiße schlafen braucht, ihr könnt mich Tag und Nacht anrufen."

[#:76] "Ein sicherer Drittstaat ist mit Sicherheit ein Staat, der sehr weit weg ist. So viel ist sicher." (schizophrenist)

[#:75] "Die Spiegel-Journalistin Anja Rützel (...) macht mit Worten aus einem Testosteron-Trottel ratzfatz ein vegetarisches Gericht, das aber total versalzen ist." (schizophrenist)

[#:74] "'Weil du in der Kernzone der Idylle eben nichts verloren hast'", (schizophrenist)

[#:73] "Um Thomas Mann uhrzeitgerecht aus der Küche heraus zu zitieren: 'Unordnung und frühes Leid.'" (Maximillian Buddenbohm)

[#:72] "Ich bin nicht der Kandidat der Wahl, wenn es um lockere Spontaneität geht. Ich bin eher der Typ Schienenfahrzeug." (Maximillian Buddenbohm)

[#:71] "Mit dem E-Scooter zur Front und dann im Schützengraben vapen. Hey Iwan, wir haben die Gen Z." (Kiezschreiber)

[#:70] "Ich war früher so schlank, ich habe als Model für 'Brot für die Welt' gearbeitet." (Kiezschreiber)

[#:69] "Ich bin so alt, mein spirituelles Krafttier ist bereits ausgestorben." (Kiezschreiber)

[#:68] "ICE hat die Strategie geändert. Sie bleiben im Büro und bestellen Essen bei mexikanischen Lieferdiensten." (Kiezschreiber)

[#:67] "Pechsträhnen fangen immer mit dem Aufstehen an." (Allerlei Gedanken)

[#:66] "Indem Sie z.B. heiraten, addieren Sie zunächst einmal zwei Vergangenheiten und erweitern damit den Umfang spukhafter Einflussnahmen auf Ihren Alltag." (Die Beifängerin)

[#:65] "Kleine Kinder mit sehr weit gestellter Aufmerksamkeit, mit ungeheuer offener Weltbetrachtung." (Maximillian Buddenbohm)

[#:64] "Ich habe unseren Nachnamen auf Grabsteinen gelesen, so etwas erdet auch." (Maximillian Buddenbohm)

[#:63] "Einen großen Vorteil hat dies Wetter, verschmiertes Augen-Make-up wird nicht zwangsläufig Tränen zugeordnet." (Voller Worte)

[#:62] "Zusammensuchen, was einem noch guttut, das wird jetzt wichtiger." (Maximillian Buddenbohm)

[#:61] "Es wird sich doch bei allem jemand etwas gedacht haben. Was wäre das sonst für eine Welt." (Maximillian Buddenbohm)

[#:60] "Das ist nämlich eine nicht zu unterschätzende Bereicherung durch das Lesen: Anderes für grundsätzlich möglich halten." (Maximillian Buddenbohm)

[#:59] "Wenn ich zu irgendetwas überhaupt nicht tauge, dann sind es Arbeiten, für die man optische Muster erkennen muss. (...) Ich gehöre allerdings auch zu den Menschen, die bei Tetris sogar die Würfel drehen, weil sie dann vielleicht besser passen."

[#:58] "Endloses Scrollen durch das Reel-Fegefeuer" (mequito)

[#:57] Maximillian Buddenbohm hatte einen Geschichtslehrer, "der ab und zu im Unterricht taumelnd nach einem Stuhl griff und sagte: 'Gestatten Sie bitte, dass ich mich setze, ob Ihrer Dummheit.'"

[#:56] "Spartaner stehen im September vor Stollen und gucken sparsam." (Maximillian Buddenbohm)

[#:55] Elizabeth Gaskell habe, so lese ich bei Maximillian Buddenbohm, im Schreiben "Zuflucht vor den liliputanisch kleinen Pfeilen der entnervenden Alltagsmüh" gefunden.

[#:54] "Ich bin weiterhin enorm leicht zeitlich zu verwirren. Sagen Sie mir einen Wochentag, ich nehme ihn." (Maximillian Buddenbohm)

[#:53] "Ich schneide einen Meter weiter das Braune im Erdbeerbeet weg. Das ist eine simple Regel, das Braune muss weg, das gilt anderswo genauso schlicht. Kein Gartentag ohne Metaphern, alte Regel." (Maximillian Buddenbohm)

[#:52] Immer wieder Kostbarkeiten aus der Sesamstraße, auch für uns Depressive: "I'm so happy".

[#:51] "Niemand kommt unbeschadet jenseits der 50 an." (Maximillian Buddenbohm)

[#:50] Ein bißchen demütigend ist es schon, wenn der Wege/Transportdienst per Scancode die Aufträge bestätigen muß. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Der Arbeitnehmer gewöhnt sich bestimmt daran; am Anfang stachelt das Mißtrauen nur etwas. Big Arbeitgeber is watching you.

[#:49] (aus Müdigkeit) "verzittertes Kaffeepulver auf dem Küchenboden". (Herr Buddenbohm)

[#:48] Hier läuft spanische Renaissancemusik. Unverhofft als Programmansage ein Stück namens "Zum Ekel ist mein Leben mir geworden". SO kann mir der Tag beginnen!

[#:47] Ausgerechnet die Kurz- und Kürzestbeiträge kommen seit heute mit 2 Permalinks daher. Einer verweist auf den gespiegelten Inhalt und dieser führt wieder hierher.

[#:46] Meine musikalische Abschlußprüfung bestand ich damals übrigens "summa cum laute".

[#:45] Gelernt, daß der Vokuhila auch Mullet heißt. Bundesliga-Frisur sagt man offenbar in Dänemark und Ungarn.

[#:44] Was mich schwer nervt, ist, daß die Wissensnachrichten neuerdings als Poscastgequatsche daher kommen. Jeweils 4 Meldungen, die im Plauderton dargeboten werden.

[#:43] Uns wurde im Klinikum ein Einstellungsstop verkündet. Pflegeseitig sind auf unserer Station zurzeit nur 74% der Planstellen besetzt. Entsprechend dünn ist die Personaldecke pro Dienst, dito das Nervenkostüm.

[#:42] Ich arbeite seit 5 Jahren auf einer teils nephrologischen Station. Daß es HHD (Heimhämodialyse) gibt, wußte ich nicht. Als gängige Praxis fur zuhause gilt die Peritonealdialyse.

[#:41] Der Postwestfale schreibt von sich als "Kleinblogger im Schatten der vermeintlichen Eliten". Was soll dann bitte ICH sein? KleinstMiniNanoBlogger?

[#:40] Gehört: Was Trump so toxisch macht: daß er ein Präsident des 19. Jahrhunderts im 21. sei.

[#:39] Im Nordwesten der Republik gibt auf dem Gut Holsterfeld ein Erdbeer-Drive-in, der durch TikTok ein ziemliches Tohuwabohu verursacht.

[#:38] Der Leipziger HBF ist historisch ein Doppelbahnhof, ein Gemeinschaftsprojekt von Preußen (heutige Westseite mit Gleisen 1-13) und Sachsen (heutige Ostseite mit Gleisen ab 14-26).

[#:37] "Das schwierigste beim Kochen ist die Vorbereitung. Zutaten, Rezepte, saubere Töpfe, die Feuerwerks-Ausnahmegenehmigung."

[#:36] Zweiter Volllacher heute: "Ich bin so alt, in meinem Kindergarten gab es hinter dem Sandkasten noch eine Raucherecke." (Kiezschreiber)

[#:34] Der Postwestfale sieht im Schaufenster einen Anzug, spürt einen Kaufimpuls und schreibt lakonisch: "Vielleicht habe ich ja Glück und es gibt ihn nicht in meiner Größe." Erster Volllacher des Tages.

[#:33] "Wir Deutschen leben scheinbar im Lamentozän." (Harald Lesch)

[#:32] Gehört: "In Bitternis getränkte Bejahung des Lebens."

[#:31] ,,, das Gesicht eine verwitterte Wurfsendung vom vielen Jägermeister-Saufen, Koksen und Morphin-Schießen." (Glumm)

[#:30] "Vermutlich war er gar nicht so furchtbar alt, der müde Herr Noe, aber er war müde, einsam und alt, da zählt jedes Lebensjahr doppelt und dreifach. (Glumm)

[#:29] "Man muß auch mal ein, zwei Stunden nur lachen können. Das ist Klassenkampf genug." (Stefan Linne / Pantomime)

[#:28] "Es gibt ja die Berufsunfähigkeitsversicherung. Wenn man unfähig im Beruf ist, bekommt man Geld. Kleiner Tipp für die Mitglieder der Bundesregierung." (Kiezschreiber)

[#:27] Repost: Man liest nur auf Papier gut. Das Wesentliche ist auf dem Bildschirm unsichtbar. (Der kleine Print)

[#:26] "Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken." (Karl Kraus)

[#:25] Repost: Bitte denkt bei diesen Temperaturen daran, eine Schale Wasser für durstige KI-Rechenzentren rauszustellen.

[#:24] Drei, aus Blogs gezogene Splitter. "Verschattetes Gemüt" (Kaltmamsell) / Segeln als "die teuerste Art, unbequem zu reisen." (Frau Klugscheißer) / "Idioten (m/w/d) gibt es überall." (Pressepfarrerin).

[#:23] In der Kulturzeit vom 27. April war die Rede von Heimat, "dem Ort der ersten Male."

[#:22] Nie zuvor gehört: Avifaunist = Vogelkundler; Avifauna (Vogelwelt). Gehört in einem Bericht über Birding (Brisant vom 19.5.)

[#:21] Aufgeschnappt: Augen zu und durch - die kürzeste Anleitung für Leben.

[#:20] Wenn Monk ins Krankenhaus käme, sähen seine Vitalwerte so aus. Naja, fast... Irgendwas ist immer.

[#:19] Werbung an Plakaten: "E-Bike Stadt Auto".

[#:18] Bericht über eine Balletaufführung in Odessa. "Nach jeder Szene wird geklatscht, Man weiß nie, ob es weitergehen wird."

[#:17] Jetzt kann's auch der Deutschlandfunk nicht lassen: Die fieberhafte Suche nach dem (Andus)Erreger. Infektionskrankheit = Fieber, Erforschung = fieberhafte Suche. Toll gemacht.

[#:16] "Das Herz ist der kleine Hund der Seele, der schwanzwedelnd jedem geworfenen Ball hinterherrennt." (Kluges & Scheiß)

[#:15] "Krieg. Wo junge Männer, die sich nicht kennen und sich nicht einmal hassen, einander abschlachten. Auf Befehl von alten Männern, die sich kennen, sich hassen, aber zu bequem sind, um ihre eigenen Schädel einzuschlagen."(Andreas Rebers)

[#:14] "Man möge mir, dem Bestandteil des Souveräns, bitte Ungefiltertes zutrauen." (Betonflüsterer)

[#:13] Handwerker - in etwa so selten wie gut funktionierende Gehirne.

[#:12] Hat man den Tag verpfuscht, wird ungeduscht ins Bett gehuscht.

[#:11] Das dringende Bedürfnis, eine Schneekugel zu schütteln.

[#:10] Interessantes Detail, welches ich in "Austerlitz" gerade las. Nach der Annektion Tschechiens durch Nazideutschland wurde von einem Tag auf den anderen der Linksverkehr auf Rechtsverkehr umgestellt, was die Einwohner Prags beispielsweise ziemlich irritiert haben dürfte.

[#:9] Ruf 'n Hund, und der kommt. Ruf 'ne Katze; und die hat 'n Anrufbeantworter. (Eckhardt von Hirschausen: Liebesbeweise)

[#:8] Liebeserklärungen: Für jeden anderen wärst du eine Fehlkonstruktion. Für mich bist du eine Sonderanfertigung. (Eckhardt von Hirschausen: Liebesbeweise)

[#:7] Leidenschaft ist biologisch abbaubar. (Eckhardt von Hirschausen: Liebesbeweise)

[#:6] Die Frau ist das stabilere Betriebssystem der Evolution. (Eckhardt von Hirschausen: Liebesbeweise)

[#:5] Lebt der Mann ab, lebt die Frau auf. (Eckhardt von Hirschausen: Liebesbeweise)

[#:4] Die Krankheit, unter der Patienten aus Sicht des Personals fast ausnahmslos leiden, nennt man "Angehörige".

[#:3] Auf einer Station mit Rheumapatienten muß man so viele Flaschen öffnen, daß man die Zusatzbezeichnung "Barkeeper" beanspruchen könnte.

[#:2] Ich bin bei Zen-Buddhismus immer geneigt, den Countdown runterzuzählen.

[#:1] Retweet: "Alles auf den Boden, Geld her, oder ich zitiere aus dem 'Kleinen Prinz'!" ^


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