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Einsammelbuch (84) [<<] [>>]
Miszellen eines Monomanen
Freitag, 12. Juni 2026
[20:44]
"Zusammensuchen, was einem noch guttut, das wird jetzt wichtiger." (Maximillian Buddenbohm)
[20:42]
Den Blogger schizophrenist ob seiner ausufernden Texte aufgeschoben.
War dumm. Er mixt viele Themen zu einem Brei, wenn man sich darauf einläßt,
ist's letztlich stimmig. Auf jeden Fall irre komisch. Als Einstieg
las ich das schöne Porträt
des B. Falls man gerade etwas Freizeit hat, auch
"Der KI-Exorzismus"
beachten.
[20:34]
"Es wird sich doch bei allem jemand etwas gedacht haben.
Was wäre das sonst für eine Welt." (Maximillian Buddenbohm)
[20:30]
"Das ist nämlich eine nicht zu unterschätzende Bereicherung durch
das Lesen: Anderes für grundsätzlich möglich halten." (Maximillian Buddenbohm)
[20:26]
Bei DerEmil kommentiert:
Einst wird es darum gehen, sich darüber schlüssig zu werden,
wie alt man denn eigentlich ist. Da ich sehr alte Menschen
pflege, sieht man auf die Frage "Wie alt sind Sie denn?" hin
oft die berühmte Glühbirne über dem Kopf aufleuchten, bis
Qualm aus den Ohren quillt. Es hilft nicht immer, ist aber
eine Option, sich vom Geburtsjahr aus zum Alter vorzuhangeln.
Ist dieses nicht mehr gewärtig, wird's schwierig, sich
gemeinsam auf ein Alter zu einigen. Dementen mit Logik zu
kommen, ist Unsinn. Wenn die 95-Jährige ihre Mutter besuchen
möchte, besorgt man selbstverstänlich sofort einen Fahrplan.
[20:15]
"Wenn ich zu irgendetwas überhaupt nicht tauge, dann sind es
Arbeiten, für die man optische Muster erkennen muss. (...)
Ich gehöre allerdings auch zu den Menschen, die bei Tetris
sogar die Würfel drehen, weil sie dann vielleicht besser passen."
(Frau Anje)
[20:17]
Frau Anje
wurde gebeten, zum 90. Geburtstag ihrer Mutter eine Schwarzwälder
Kirschtorte zu backen, aber ohne Alk, so daß sie gleich zwei
Torten in Angriff nahm: die normale=richtige und eine vegane,
bei der sie sich den Einfall verkneifen mußte,
einen Totenkopf drauf zu basteln, um ihrem inneren.Widerstand gegen das
veganimmanente Extra-Hickhack Ausdruck zu verleihen.
[20:40]
"Endloses Scrollen durch das Reel-Fegefeuer" (mequito)
[06:22]
Moin!:
Freier Tag 5/7. Tage ohne Alkohol: 3832. //
Updates /
MM.
Donnerstag, 11. Juni 2026
[21:00]
Maximillian Buddenbohm
hatte einen Geschichtslehrer, "der ab und zu im Unterricht taumelnd nach einem Stuhl griff und sagte:
'Gestatten Sie bitte, dass ich mich setze, ob Ihrer Dummheit.'"
[20:59]
"Spartaner stehen im September vor Stollen und gucken sparsam."
(Maximillian Buddenbohm)
[15:05]
Elizabeth Gaskell habe, so lese ich bei Maximillian Buddenbohm,
im Schreiben "Zuflucht vor den liliputanisch kleinen Pfeilen
der entnervenden Alltagsmüh" gefunden.
[15:00]
"Ich bin weiterhin enorm leicht zeitlich zu verwirren. Sagen Sie mir einen Wochentag, ich nehme ihn."
(Maximillian Buddenbohm)
[14:56]
"Ich schneide einen Meter weiter das Braune im Erdbeerbeet weg.
Das ist eine simple Regel, das Braune muss weg, das gilt anderswo
genauso schlicht. Kein Gartentag ohne Metaphern, alte Regel."
(Maximillian Buddenbohm)
[13:13]
Immer wieder Kostbarkeiten aus der Sesamstraße, auch für uns Depressive:
"I'm so happy",
[12:55]
"Niemand kommt unbeschadet jenseits der 50 an." (Maximillian Buddenbohm)
[10:14]
Seit 4.20 Uhr am Rechner. Audios gesichert und bei den Miszellen auf
Teil 84
vorgestoßen. Kostete wie immer Zeit, bis alle Anpassungen
stimmig sind. Zudem gibt es noch eine
Alternativversion.
Normalerweise höre ich zwischen 5 und 8 Uhr Deutschlandfunk,
schalte aber ab, wenn ich mich konzentrieren muß. Oder
mich überkommt die
Lust auf Musik. -
Den gesamten Morgen für das Einsammelbuch gerackert. Ein
Impuls, dem ich nachgehe, generiert zwei, drei weitere.
Wie Tarzan, der sich von Liane zu Liane durch den Dschungel
hangelt, bis er irgendwann mal auf den Boden landet. SO
fühle ich mich, wenn ich anfange, meine Sachen anzugucken
und zu bearbeiten, die Sammlungen zu pflegen, die Links
auszuwerten. Ich erwähne es ständig: mein Brotberuf Krankenpfleger
ist mir mehr und mehr im Weg. Ein Zeitfresser, dem das Maul
gestopft gehört. Zwei Stunden lag ich gerade im Bett und hörte
Podcasts.
Erfrischter luge ich auf den Bildschirm und bin schon wieder
abgebogen. Beherrschung, Markus, zu viele Lianen!
[10:02]
Das eine oder andere gehört. Weil ich nicht alles zu einem
eigenen Beitrag verwursten kann und will, hin und wieder eine
Erwähnung dessen, was ich an Podcasts gerne hörte und anderen
empfehle, mir gefälligst darin zu folgen. Faktenreich ist
"Plastik: eine Hassliebe".
Fazit, Plastik abzuschaffen, nicht sinnvoll, solange wir
stattdessen wieder auf ebenso ressourcenfressende Materialien
zurückgreifen müßten. - "Risiken der KI"
läßt meine Sorge nicht ruhen, daß die KI uns entgleiten könnte.
Getreu dem Motto "Denn sie wissen nicht, was sie tun." -
Antifeminismus,
ein Parforceritt durch die Geschichte der Unterdrückung
der Frau bis heute. ... to be continued.
[09:58]
Die Mär vom christlichen Abendland ist eine Zuschreibung, die
sich erst am Ende des 17. Jahrunderts herauszukristallisieren
begann. Im Mittelalter sah man Europa disparater. Der Islam
war in Spanien, Osteuropa und auf dem Balkan verbreitet.
Überall gab es jüdische Gemeinden, Heiden im Ostseeraum.
Der Rückblick auf ein geeintes, goldenes christliches Europa
wird durch die Romantik befördert. Was Europa als politische
und philosophische Idee war und ist,
bespricht
der Philosophiehistoriker
Dag Nikolaus Hasse
im DeutschlandRadio. Hochspannend.
[07:33]
"Es ist nämlich nicht so, dass ich Brettspiele nicht mag. Ich liebe Brettspiele. Aber ich liebe eben Brettspiele, die man in ungefähr 10 Minuten versteht, bei denen man durcheinander schreien muss während man unter Zeitdruck unwürdige Posen einnimmt. Irgendwas kompetitives. Spiele, bei denen nur eine*r gewinnt und zwar alle 15 bis 20 Minuten, denn länger dauert so ein Spiel nicht.
Es zeichnet sich vielleicht schon ein bisschen ab, worauf ich hinaus will: brettspielmäßig sind wir nicht sooo kompatibel. Also genau genommen, wären unsere Brettspielinteressen Kreise, dann würden die sich in einem Schaubild nicht berühren. In Mathe würde man sagen: „Diese Mengen sind disjunkt“. Wären unsere Vorlieben zwei parallel verlaufende Striche, wir blieben in der klassischen, euklidischen Geometrie. Niemals würden sie sich berühren, geschweige denn überschneiden."
(Das Nuf)
[07:17]
Normalerweise höre ich zwischen 5 und 8 Uhr Deutschlandfunk,
schalte aber ab, wenn ich mich konzentrieren muß. Oder
mich überkommt die Lust auf Musik. Ich höre die 1988er LP
der DDR-Blues-Combo Zenit
"Live - Let The Good Times Roll".
Zu deren Konzerten war ich damals mehrmals. Bekannt vor allem der
Langschläferblues (ab 14.45 min)
und der
Müllmann-Blues.
Big Joe Stolle, der Sänger und Frontmann, spielt noch immer. Hier die
Clips einer 2026er Session:
[1].
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[4],
[5],
[6],
[7],
[8],
[9],
[10],
[11]. -
Auf dem
10. Kleeblattalbum
mit jeweils 3 Liedern dreier Bluesbands kann man DDR-Blues von der
Jonathan Blues Band, Zenit Blues Band und Monokel nachhören.
[05:30]
Kathrin Passig startete auf Mastodon einen Thread
"Dazulernen über das Alter".
Rentner haben keine Zeit? Logisch, denn alles dauert länger,
wenn man zwischen Mittagsschläfchen etwas zu tun beabsichtigt.
Zudem: "Alte Leute kennen die schönsten öffentlichen Klos und
können einen in dieser Hinsicht sehr gut beraten."
[05:24]
Freier Tag 4/7. Tage ohne Alkohol: 3831.
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