|
[«]
[Logbuch]
[Querbeet]
[Index]
[RSS-Feed]
[E-Mail]
|
Einsammelbuch (85)
[«] Miszellen eines Monomanen [»]
Samstag, 15. August 2026
[18:47]
Mir träumte, ich war auf einem Treffen mit Freunden und wurde
dazu verdonnert, das Taxi zu zahlen. Es würde maximal 50 Euro
kosten, sagten sie. Wir absolvierten die Fahrt, stiegen aus
und der Fahrer verlangte mit hämischen Grinsen 87.- Euro.
Klar, daß er mich beschiß, aber ich hatte keine Möglichkeit,
das nachzuweisen, und die Freunde warteten, daß ich bezahle,
damit wir losgehen konnten. Zugzwang und Ärger über die
ausgegebenen 100.- Euro; denn ich hatte dem unverschämten
Fahrer aus Reaktanz einen 100-Euro-Schein hingeknallt.
[#]
Nach wilden Alpträumen aufgewacht.
Es war ein Kaskadentraum, der mir immer wieder
vorgaukelte, jetzt aufgewacht zu sein, sich die
vermeintliche Realität doch wieder als anhaltende
Dystopie entpuppte. Perfide war, daß ich in meinem
Bett so aufwachte, wie ich es wirklich tue miz
demselben Raumblick.
[18:47]
Neuropolitik
untersucht, wie unser evolutionsbedingt archarisches Gehirn
gesellschaftlich und politisch so viele Idioten hervorbringt.
[#]
Retro-Comedy aus den 90ern: Das Dieter-Seminar
[#]
Es gibt Incels, die verbitterten und radikalen, sich vernachlässigt glaubenden
und gebenden Männer. Und es gibt
Femcels,
die weit weniger fremd-, als vielmehr autodestruktiv agieren.
[#]
Herr Buddenbohm
plädiert
für eine große Umkehr. Den Sommer zur Einkehr, zur Reflektion, zur
Pause, den Winter, Weihnachten zur Aktionzeit umdrehen.
Auf daß Reisebüros und gewisse Heißgetränke glühen.
[#]
Zu wenig Ladestationen: Viele E-Book-Leser
steigen
wieder auf Verbrennerbücher um.
[#]
"Gebeine in der Donau" -
"Gebeine" habe ich ewig nicht mehr gelesen. Das ist so lange
her, da muß noch Fleisch drangehangen haben.
[#]
Porträt des Arbeiters Hans Schmitz (1973).
Ein Zeitdokument, mit dem sogar wir Ossis etwas anfangen können.
Sprachduktus, Mode, Verhaltensweisen usw - all das kenne ich.
Das ist tatsächlich sehr lange her. Opa erzählt von seiner
Kindheit in den 70ern...
[18:39]
"Politiker und Windel müssen öfter gewechselt werden, aus demselben Grund." (Mark Twain)
[18:37]
"Democracy is a pathetic belief in the collective wisdom of individual ignorance." (H. L. Mencken)
[17:13]
Als ich wegen der Sperrung des Zentralgleises am HBF ihn einmal queren
mußte, um von der West- auf die Ostseite zu gelangen, sah ich die
Obachlosen liegen in ihren Decken, denn es ist Sommer und Schlafsäcke
ein wenig overdressed. Der Sicherheitsdienst näherte sich einer jungen
Frau mit den Worten: "Findest du nicht, daß es langsam Zeit wird,
deine Sachen zusammenzupacken?" Offensichtlich werden die Wohnungslosen
frühmorgens erst einmal weggescheucht. Abends, wenn ich vorm Dienst
zu ALDI am Eingang Westseite bin, sind sie jedenfalls alle da,
ungestört. Es ist eine so eigene Welt, ein so tragischer Fakt,
ein solches Dasein, von außen betrachtet. Den Mut gefunden, in
Kontakt zu kommen, habe ich nicht.
[16:46]
Sourcefeed
ist ein Dienst, mit dem sich Text an Abonnenten eines
RSS-Feeds senden läßt. RSS-only. Keine Website, keine
Inbox/Newsletter, kein Algorithmus, keine Werbung. Einfach
schreiben, posten, und der Leser empfängt den Eintrag.
Der Erfinder schreibt: "The slowest social media ever made,
and the calmest." 1 RSS-Feed ist kostenlos, so daß ich
ihn generiert
habe. Die Adresse für den Inhalt ist
hier.
Mal probieren, wozu sich diese verheißungsvolle Option
verwenden läßt. Die Einfachheit begeistert mich, wie mich
damals auch Posterous überraschte. Im Prinzip könnte ich
ALLES über
diesen Feed
laufen lassen. Komplett, chronologisch, auf Abruf. Bequem
und unaufdringlich.
SUPER.
[15:11]
Moin!:
Freier Tag 1/6. Tage ohne Alkohol: 3896. //
Logbuch /
Querbeet.
Freitag, 14. August 2026
[15:11]
Vor Nachtdienst 3/3. Tage ohne Alkohol: 3895. //
Logbuch /
Querbeet.
Donnerstag, 13. August 2026
[15:27]
Vor Nachtdienst 2/3. Tage ohne Alkohol: 3894. //
Logbuch /
Querbeet.
Mittwoch, 12. August 2026
[17:29]
Für 23.000.- Euro hätte ich mich auch 100 Tage
wegsperren lassen.
Bei meinem Hikikkomoridasein würde ich da locker durchkommen.
Obwohl... 1 Stunde Sport täglich wäre wohl ein ernsthafter Grund,
der Studie nicht zur Verfügung zu stehen. Daß es keine Zanke gegeben habe,
glaube ich der Crew von
Solis 100
aber nicht.
[16:42]
Es gibt Geheimnisse in meinem Leben, da kommt ihr nie drauf.
Ab 13. November wird es im Industriemuseum Chemnitz die
Austellung
"MITROPA - Zwischen Bahnsteig und Besteck"
geben. Da explizit darum gebeten wird,
Informationen oder Devotionalien einzubringen, schrieb ich ihnen:
"Ich bekam heute mit, daß Sie eine Austellung zur Mitropa planen.
1982 begann ich eine Kochlehre am Leipziger HBF und arbeitete
bis 1986 auf dem Bayrischen Bahnhof als Mitropa-Koch.
Falls Sie Interesse haben, etwas wissen wollen, z.B. wie wir
gegen die Ratten kämpften, stehe ich zur Verfügung. Seid bereit, immer bereit!"
[14:49]
Word of the Day (German): "tja". - a German reaction to the apocalypse, Dawn of the Gods, nuclear war, an alien attack oder no bread in the house.
[14:44]
Mich beschleicht das Gefühl, daß es schon recht voll ist an dem Ort, wo der Pfeffer wächst.
[09:27]
Meine Sonnenfinsternis beginnt ja heute 21.30 Uhr und heißt 1. Nachtdienst von 3.
[09:02]
Ich experimentiere mit RSS. Einen
Feed
für das Einsammelbuch, den ich, nachdem ChatGPT mich
schlau gemacht hat, als Logbuch für einzelne Postings
nutzen kann. Sehr komfortabel. Feedreadernutzern werden
Nutzen davon haben und ich selbst, zudem habe ich begonnen,
Thunderbird auch als Feedreader für meine
Blogroll
zu nutzen.
[08:22]
"Was gehen mir diese Dynamic Ads in Podcasts auf den Zeiger.
Da kommen in mir The-Ring-Vibes auf. Man hat das Gefühl,
gleich kriecht eine sehr bösartige Frau aus dem Kopfhörer,
um deine Windschutzscheibe zu reparieren oder dir mitzuteilen,
dass ihr Müsli lecker schmeckt."
(Blogsequenz)
[06:06]
Vor Nachtdienst 1/3. Tage ohne Alkohol: 3893. //
Logbuch /
Querbeet.
Dienstag, 11. August 2026
[18:39]
Andreas Rebers lästert über die GenZ. Er kann's.
[#]
Tolles Feature bei Bluesky: Bei Thread werden die Postings durchnummeriert.
[#]
Entweder wußte ich es mal und vergaß oder es begegnet mir nach einem fast beendeten Berufsleben for the first time:
Rote-Hand-Brief.
[via Kieselblog] -
Garantiert NEU ist der Begriff
Femcel!
[#]
Daß der Mond jetzt schon mit
Technikschrott
aus der Raumfahrt vollgemüllt ist!
[#]
Wortperlen: Generalfrustrierte (taz)
[#]
Der Experte des Tages via
Kieselblog
[#]
SO essenziell: Frau Klugscheißer mit einem
Plädoyer
für die kommunikative Zuwendung, "das Miteinander wollen"
[#]
mequito
baut sich
eine KI-gestützte persönliche Wissensdatenbank.
Und ich sofort: hechelhechel, habenwill.
[#]
An ein
Fahrrad-Posting
pappe ich mal zwei längerformatige Hörbeiträge:
Fahrrad als Kult
(Radio Wissen) sowie die Lange Nacht des
Radfahrens.
[18:34]
Christian Fischer hat niederschmetternde Wochen hinter sich mit allerdings glasklarem Fazit:
"Im Krankenhaus überleben die länger und besser, wo die
Angehörigen dicht dran am Arzt sind." (HBML-Blog) -
Ich schrieb bei ihm:
"Ich kann das alles nur bekräftigen. Als Pfleger mit 37 Berufsjahren auf dem Buckel, Onkologie, Geriatrie usw, kann ich nur zuraten: uns auf den Sack gehen, nicht locker und sich nicht abwimmeln lassen. Und: Patientenverfügung, yes!
Außerdem sieht jeder Fachbereich nur bis zu seinem Tellerrand."
[18:30]
Lange genug habe ich mich
geziert.
Um 8.50 Uhr heute Morgen bestellte ich endlich einen Computer,
nachdem es letztens schief ging, als ich bei CSL für EUR 570.- einen
Tower bestellte, der aber ins Ladengeschäft in Schleswig-Holstein
geliefert wurde und jeder Versuch, an Bots vorbeizukommen, um den
Fauxpas zu klären, scheiterte. Die versprochene, aber, wenn ich
mich hätte erklären dürfen, nicht zwingend nötige Rückzahlung
klappte. Erstmals
kaufe ich
einen Mini-PC und bin leidlich aufgeregt. Um mögliche logistische
Verknotungen zu vermeiden, entschied ich mich, nicht nochmal bei
CSL zu bestellen. Anlaß dieses Notats ist der Umstand, daß
bezüglich meiner morgenlichen Bestellung sage und schreibe
9 E-Mails eingetroffen sind. Erfassung, verschiedene Bestätigungsstufen,
Zahlungsabwicklung per Amazon, Infomail (Wir arbeiten dran),
versandfertig, an DHL abgegeben, Sendung unterwegs. Wahnsinn.
9-Mails für ein kleines PCchen. Welche CO2-Bilanz ist das?
[16:06]
Retröt:
Warum heißt es Cannabis auf Rezept und nicht Kassenbong.
[09:17]
Bei Frau Anje kam in den
Kommentaren
anläßlich des Sonntagshoppings das Thema Wochenarbeitszeit und freie
Tage auf. Ich schrieb: "Damit lebe ich immer schon. Als ich noch
Koch war in der frühen Jugend als Lehrling und Geselle, hottete
die Hood am Wochenende ab, während ich um 5 Uhr aufstand zum
Frühdienst. Und wenn ich dann in der Woche frei hatte, waren alle
anderen am Pulxen. Und als Pfleger bin ich allseits=allzeit bereit.
Der Dienstplan für einen Monat wird am 15. des Vormonats veröffentlicht,
so daß ich nur SEHR bedingt vorplanen und gegenüber Freunden/Bekannten
Aussagen machen kann, ob ich zu diesem und jenen Event Zeit hätte.
Die Menschen schleichen sich, wenn sie mich einbeziehen wollen,
mit Samtpfoten an und erwarten im Prinzip ein "Nee, habbich Dienst".
Durch eine grundsätzliche sonntägliche Ladenöffnungszeit ginge der
Trend klarerweise in diese Richtung." Gestern hatte ich auf
christliche Sondergruppen hingewiesen: "Es gab und gibt Christen,
die den Sabbat heilig(t)en. Zusammen heißen
sie Sabbatianer
Auf diese kam ich erst kürzlich durch die
Dönme.
Die Sieben-Tags-Adventisten machen das heute noch so, oder?
Ich erinnere mich, daß in meinem ersten Jahr als Pflegehelfer
im Kreiskrankenhaus Mittweida ein solcher Patient bei uns auf der
Inneren lag, der den kuriosen Wunsch nach vegetarischem Essen
äußerte und sich als Sieben-Tags-Adventist zu erkennen gab. Das
war damals zum Ende der DDR ein spektakuläres Ansinnen. Vegetarier,
um Himmels willen!!
[07:11]
Freier Tag 5/5. Tage ohne Alkohol: 3892. //
Logbuch /
Querbeet.
Montag, 10. August 2026
[20:10]
"Die gesellschaftliche Tendenz geht momentan ja von Genosse zu Kamerad." (DLR-Interview)
[20:03]
Zwei eigene Sprüche, die NIX miteinander zu tun haben, sich aber einen Link teilen müssen, die Armen:
Für Halb- bis Dreiviertelglatzenträger wie mich fand ich eine gefällige Erklärung: zur besseren Prozessorkühlung. /
Tut mir sehr leid, aber ich kann "Ägypten" nur wie im Otto-Sketch aussprechen.
[20:01]
DLF-Presseschau: "BILD-Zeitung, das Zentralorgan für Migrationshysterie"
[19:58]
"Atomwaffen sind kein notwendiges, sondern ein absolutes
Übel. Die Menschheit und Atomwaffen können niemals
nebeneinander existieren." (Bürgermeister von Nagasaki
am 9. August 2026)
[16:33]
"... technisch und optisch frühes Ikea."
(Frau Anje)
[16:26]
"Ansonsten war es wieder sehr beglückend, und das ist wörtlich
zu verstehen, wie bei jeder Wanderung: Sobald ich die Stadt
verlassen habe und den Wald betrete, mich dessen Grün umfängt,
sich der Verkehrslärm auf ein fernes Hintergrundrauschen
reduziert, ehe er ganz verstummt und vornehmliches Geräusch
der Gesang der Vögel ist, tritt ein tiefes Glücksgefühl ein.
Dabei kann ich meinen Gedanken nachgehen, auch solchen, die
hier nicht zu lesen sind, ein Liedchen summen und das eine
oder andere Selbstgespräch führen. Herrlich."
(Alltägliches & Ausgedachtes)
[16:24]
"Am Troisdorfer Friedhof lag Laubbläserlärm in der Luft, der geeignet war, die Totenruhe zu stören."
(Alltägliches & Ausgedachtes)
[15:55]
"Es ist eine Illusion zu denken, man wäre jemals fertig mit der
Trauer. Sie kommt in Wellen und verliert zum Glück irgendwann die
scharfen Kanten." Mehr bei Frau Fragmente.
[15:24]
"Viel gibt es nicht zu erzählen, was den alten Russen und mich betrifft.
(...)
Wir machten nix miteinander. Die Sprachbarriere.
Deswegen führten wir auch keinen Currentzis / Netrebko-Gespräche.
Der Isolierte war eigentlich ich.
Ich bin der, der nur ganz selten Besuch hat.
Zwar hört man auch mich sprechen. Aber das ist reiner Abwehrkampf gegen das Alleinige."
(schizophrenist)
[15:22]
"Es ist einem langsam alternden Körper in vielfacher Form anzusehen, wenn auch die Psyche aus dem Takt geraten ist."
(Jahrgang 1953)
[05:05]
Freier Tag 4/5. Tage ohne Alkohol: 3891. //
Logbuch /
Querbeet.
Sonntag, 9. August 2026
[10:35]
Quasi einen
Blick in den Keller
des Völkerschlachtdenkmals kann der Besucher nun überhaupt zum ersten
Mal werfen. Der Begriff
"Subkonstruktion"
war mir nicht geläufig. Mein - Leser des ISB verleiern an dieser Stelle
die Augen - geliebtes
Karambolage-Magazin
widmet dem Leipziger Klotz
ganze vier Minuten
in despektierlicher, aber lustiger Weise. Der neue Gang im Sockel
ist frei zugänglich, normales Ticket genügt.
[09:00]
Der Betonflüsterer beschreibt in
Keine Angst
seine Störgefühle bezüglich des
umstrittenen, gleichnamigen Liedes
von Danger Dan.
"Salon. Streicher. Klavier. Leidensmiene. Super Technik. Gut ausgeleuchtet. Dann Streisand. Wohlfeile Empörung. Einladungen. Stellungnahmen. Die Orgeln gedreht. Die Sirenen geölt. Die komplette Kulturbubble mal wieder außer sich. Kostet nix. Kann man machen. Einfach überdreht das nächste Dritte Reich an die Wand malen, sich selbst als Weiße Rose inszenieren, breitenwirksam rumopfern und dann abräumen."
[05:55]
Freier Tag 3/5. Tage ohne Alkohol: 3890. //
Logbuch /
Querbeet.
Samstag, 8. August 2026
[19:13]
Sehr fahrig heute, kann kaum bei einer Sache bleiben, beginne
etwas zu gucken, zu lesen oder zu hören, dann fällt mir ein,
klick mal diesen Link, zack, ploppt eine Doku über Rainald
Grebe
(Der Tod im Leben)
auf und ich pausiere den
Podcast
über Jesus von Nazareth, um weiter dran zu bleiben bei den
100 Folgen zur europäischen Geschichte bei
"Eine Stunde History".
Grebe gewinnt gegen Jesus, wer hätte das gedacht. Daß er
so krank
ist, ging total an mir vorbei. Was er an gesundheitlichen
Einschränkungen schildert, klingt nach Symptomen, die ME/CFS-
Patienten haben: energetische und kognitive Schwächen.
Ich stelle mir vor, Rainald hornalt. Das wär's. Der
berührende Film
kulminiert im Konzert auf der Waldbühne.
[17:04]
Beim
Liedersänger
kommentiert: "Ich neige mit meinen 60 Jahren und einer immensen psychosomatischen
Bürde gerne zum Jammern. Sobald ich jemanden sehe, der im Rollstuhl
sitzt, mit Führhund unterwegs ist, oder all die Patienten auf
unserer Station mit Dialysekatheter, wenn ich all die mit der
Schicksalskeule Getroffenen sehe, gehts mir instantan wieder besser."
[14:33]
Ich habe einen Ordner mit Cartoons, die ich nicht kapiere.
ChatGPT erklärt sich großspurig bereit, mir beim Analysieren zu helfen.
So lud ich einen Cartoon hoch, die LLM rödelte und erklärte,
betonte aber mehrmals, daß sie sich nicht sicher sei, des Pudels
Kerne getroffen zu haben. Offensichtlich weiß die KI selbst,
daß sie (noch) Probleme mit Humor hat. ChatGPT wischte sich den
Schweiß von der Platine und forderte mehr Bilder. Einen
zweiten Cartoon
darf ich jedoch erst in 23:55 Stunden hochladen.
Daran könne die geplagte KI nichts ändern, gab mir aber
konspirativ zu verstehen, daß ich Bilder irgendwo hochladen
und ihr dann den Link geben solle. So gemacht und wieder
eiert
die LLM ziemlich herum und beteuert mehrmals in vielen
Worten, daß sie das so sehe, aber irgendwie unsicher sei
und es sich auch ganz anders verhalten könne. Als ich die
Erklärung, es handele sich um einen rein auf Golf bezogenen
Cartoon, hinterherschickte, schleimte die LLM:
"Ah, das ist eine viel plausiblere Spur. Und meine vorige
Erklärung war dann tatsächlich daneben. Danke, dass du
die Erklärung mitgebracht hast."
[07:26]
Freier Tag 2/5. Tage ohne Alkohol: 3889. //
Logbuch /
Querbeet.
Freitag, 7. August 2026
[19:15]
Einsteiger
in ein wahrhaftiges Leben. Das
einfache Leben
sei der Luxus. Allzu gerne würde ich wissen, ob
Friedmunt Sonnemann.
sein realer Name ist. Seine beiden Kinder sind erwachsen. Es fällt
angenehm auf, wie er spricht. Bedachtsam und kein unwichtiges Wort. Seine
Königsfarm
liegt in einem Seitental der Mosel. Ohne Strom und Wasser aus
einer Quelle, züchtet er alte Samen und Pflanzen. Klar sei
sein Leben anstrengend. Aber bei allem, was er zut, weil er
es als ihm bestimmt ansieht, besitze er die Kraft dazu. Ein
Waldschrat,
aber mit Wohlwollen und Bewunderung gemeint. Der
Aussteiger,
der einsteigt in ein Leben, wie es für ihn gedacht ist.
[17:03]
Dönme
sind eine Religionsgemeinschaft, die im 17. Jahrhundert
durch den Kabbalisten
Schabbtai Zvi
entstanden
war. Juden konvertierten im damaligen osmanischen Reich
zum Islam, lebten aber insgeheim als Juden weiter (Kryptojuden). So
vermischte sich die Religion zu einem eigenen Kult. Beispielsweise
wurden die aufgetüftelten Speieevorschriften aufgegeben. Die
Dönme übten großen gesellschaftlichen und politschen
Einfluß
aus, Sie untersützten die Jungtürken. Im Deutschlandfunk wurde
mir diese Gruppierung
bekannt gemacht.
[15:00]
Aufgeschnappt: Jedes Problem ist lösbar, sofern jemand damit reich werden kann.
[15:13]
Ich mag putzige, originelle, seltene Namen. Ebenso Korrelationen
zwischen Namen und Aspekten wie Beruf oder Örtlichkeiten.
Seit geraumer Zeit sammle ich sie
per Screenshot
ein. Deswegen heißt die Serie mit den "bloß" skurrilen Namen ziemlich
unoriginell
"Originelle Namen".
und die mit Bezügen
"Nomen est Omen",
jeweils als Mastodon-Thread. Alle anderen, die mir unterkamen, werden in einem
Namen-Dump
gelistet. Bisweilen sind es besondere Häppchen wie hier:
König+Hagen
und
Tom Macht.
[12:38]
Ich habe den heutigen Eintrag
in Querbeet als Tagebuchposting
extrahiert.
[#]
Bei der 16. Dresdner Schlössernacht im Juli 2026 sorgte der humanoide KI-Roboter "Ludwig II. von Robotollern" im königlichen Umhang
für Aufsehen.
[#]
Servicetröt für alle Sachsen im Exil, die Dialekt ein bißchen vermissen:
ein Melonenbauer. (MDR-Sachsenspiegel)
[#]
Bei
"Tom Macht. Planer für Architektur"
dreht mein Hirn durch. Ein Architekt, der plant, sehr originell. Macht Tom Pläne? Tom macht was? Was Macht Tom? Pläne!
[#]
Der
"Patient"
Krankenhaus landet womöglich auf der Intensivstation, wenn nicht gar auf der Palliativstation. (MDR-Sachsenspiegel)
[#]
Ich glotze seit Jahren aus dem Fenster und sammle diese Fensterblicke.
Die jüngsten sind vom
4.8.2026
und 3.8.2026
[#]
Apotheke in Gaza.
Hitze. "Wenn es die Menschen nicht aushalten, wie sollen es die Medikamente überstehen." Interessanter Blickwinkel.
[#]
Starker Tobak. Ein Rettungssanitäter, der seit 4 Jahren in der Ukraine Kindern hilft.
[#]
Rundstück warm -
Vorläufer des weltläufigen Hamburgers.
[#]
Proterogynie,
eine Form der Zweigeschlechtlichkeit (Zwittrigkeit), die bei
Avocados zu bestaunen ist.
"Morgens Frau, abends Mann."
[09:30]
Thomas Karl Neubauer war ein Autodidakt, der ohne Öffentlichkeit
30 Jahre lang
gemalt, geschrieben und gedichtet hat. Sein
Nachlaßverwalter
staunte nicht schlecht,
als er Neubauers Wohnung aufschloß und sich einem Oeuvre von unzählicgen
Romane, Gedichten, Gemälden und Installationen gegenüber sah.
Der ehemalige Diakon nutzte seinen Ruhestand dafür. Chapeau!
[06:00]
Moin!:
Freier Tag 1/5. Tage ohne Alkohol: 3888. //
Logbuch /
Querbeet.
Donnerstag, 6. August 2026
[09:56]
Vor Spätdienst 2/2. Tage ohne Alkohol: 3887. //
Logbuch /
Querbeet.
Mittwoch, 5. August 2026
[10:18]
Vor Spätdienst 1/2. Tage ohne Alkohol: 3886. //
Logbuch /
Querbeet.
Dienstag, 4. August 2026
[19:50]
In einer der größten Kliniken Deutschlands, der Uniklinik Freiburg, wirkt eine
Taskforce Hitze.
Deren Leiter beklagt im Interview den mangelhaften Änderungswillen der
entscheidenden Stellen. Laut
Arbeitsstättenverordnung
darf in Räumen mit über 35°C keiner mehr arbeiten.
Und ab 30°C ist der Arbeitgeber zu Maßnahmen verpflichtet.
Ventilatoren, Getränke, Zeiten reduzierten, lässigere Kleiderordnung.
[17:14]
Repost: Mein Fitnessstudio hieße "Max-Planck-Institut".
[09:15]
Da wir neben Rheuma- und Nierenpatienten auch
AGER-
Patienten versorgen, ist eine der häufigsten Einweisungsdiagnosen "Z.n. Sturz" - mit oder ohne Fraktur,
gerne der Schenkelhals. Sturzneigung bei Gebrechlichkeit rufen
rezidivierende Stürze
auch in der Häuslichkeit hervor. Wenn dann niemand vor Ort ist,
werden die Menschen manchmal tagelang nicht gefunden und entwickeln
ein Liegetrauma (Mangelernährung, Ausgekühlung, Blutergüsse, Verwirrtheit).
Wir päppeln sie möglichst wieder auf. Vorgestern auch wieder so
ein Prachtexemplar von Zuhause in deplorablem Zustand, versifft,
schmutzig, ungepflegt. Angehörige kämpfen sehr oft gegen die
Widerborstigkeit und Sturheit der Betagten, die Hilfe ablehnen,
den Pflegedienst nicht in die Wohnung lassen, die Option Pflegeheim
entrüstet und kategorisch von sich weisen. Wir putzen und wienern
die so Unterversorgten, bis sie nach wenigen Tagen propper und
wie aus dem Ei gepellt daliegen und, wenn sie dement und remobilisiert
sind, uns öfter zur Weißglut treiben, wenn wir Hasche spielen,
sie in jedes Zimmer laufen, Dinge verräumen, zweckentfremden,
Sachen von Mitpatienten anziehen, Urin- und Kotfährten auf Station
legen usw. usf. Wir sind das Drehkreuz von der (fragwürdigen)
Selbständigkeit eines Menschen zur Teil- oder Ganzpflege in
stationären Einrichtungen (REHA, Palliativstationen, betreutes
Wohnen, Kurzzeitpflege, Pflegeheimerstaufnahme). Es gibt viel
zu organisieren und die aufgeregten Zugehörigen einzubinden.
[05:55]
Freier Tag 2/2. Tage ohne Alkohol: 3885. //
Logbuch /
Querbeet.
|
|